Allerletzte Weihnachtsgeschenke

…wurden doch tatsächlich von mir jetzt noch hergestellt! Da mein Vater und seine Frau über Weihnachten immer im Urlaub sind, sehen wir uns erst am kommenden Wochenende und tauschen dann auch die Geschenke aus. Mir fällt es nie so leicht, etwas für die beiden zu finden, da sie auch nicht so viele Hobbys haben. Aber sie essen und kochen gern. Und ich nähe. Das kann man doch prima kombinieren, dachte ich mir!

Die beiden Schürzen habe ich quasi frei Schnauze genäht, bzw. anhand meiner eigenen Schürze. Ist ja auch nicht so übermäßig schwierig, aber ich habe wieder Neues gelernt dabei. Zum Beispiel Schrägband über Eck nähen. Oder wie man Bänder macht – oder eher gesagt, wie man es nicht macht! ;-) Ich hoffe, den beiden gefällt es.

Gerade sitze ich vor dem Fernseher und schaue „Eat Pray Love“. Eigentlich wollte ich dabei bügeln – aber freundlicherweise war die Wäsche auf dem kalten Speicher noch nicht getrocknet! ;-) So bleibt nach Aufräumen (am Wochenende kommt ja der Held) und Geschenke einpacken noch etwas mehr Blog-Zeit als erwartet. Nett von der Wäsche, oder?

Schnipsel

Heute habe ich einen Flug nach München gebucht. Hurra! Auf geht’s „von Currywurst zu Weißwurst“ auch für mich, wenn auch nur für 3 Tage. Egal, ich freu mich total. Ich habe ein „E-Ticket“, laut Buchungsbestätigung bedeutet das, dass ich ganz ohne Ticket und nur mit Personalausweis zum Flughafen fahre. Wie gruselig! Ich werde bestimmt mit Herzklopfen dastehen und hoffen, dass man mich nicht einfach wieder wegschickt. (Mein ökologisches Herz klopft übrigens auch doll und schimpft ein bisschen. Aber ehrlich, 6 Stunden Zug vs. 1,x Stunden Flug ist ein Wort – vor allem, weil ich ja nur so kurz bleibe!)

Heute Nacht bin ich aufgewacht und dachte, es wäre Zeit zum Aufstehen. Ich habe dann das Licht angeknipst und da fiel mir auf, dass der Wecker ja noch gar nicht geklingelt hatte. Der letzte Gedanke, an den ich mich erinnern kann, ist „Wie spät ist es überhaupt?“ und dann war ich auch schon wieder eingeschlafen. So war heute früh das Licht praktischerweise schon eingeschaltet, als der Wecker dann doch schellte… ;-)

Eben habe ich festgestellt, dass ich meinen zweiten Blog-Geburtstag total verpennt habe. Der wäre nämlich am 1. September gewesen. Naja, dann wird halt der dritte groß gefeiert. Bis dahin habe ich auch noch genügend Zeit, mir zu überlegen, was ich da tun möchte!

Ich habe ganz viele Blog-Ideen, aber irgendwie nicht so viel Zeit. Also, sagen wir ehrlich, ich nehme mir die Zeit nicht. Anderes ist wichtiger. Ich verschenke zum Beispiel am Wochenende zwei Schürzen, die ich gerade nähe. Ist nicht so anspruchsvoll, aber da ich sie ganz ohne Schnittmuster mache und nach Feierabend immer nur so ein halbes Stündchen, zieht sich das etwas hin. Außerdem ist mein Buch sooo spannend, mein Advents-Scrapbook immer noch nicht fertig und Lovefilm hat auch schon wieder eine neue DVD geschickt. Telefonieren muss ich auch noch ab und an und schon ist so ein Abend wieder rum.

Gestern bin ich in der Buchhandlung versackt. Eigentlich wollte ich nur eine Kleinigkeit für meine Mama zum Geburtstag holen. Aber die groooße Buchhandlung mit mehreren Etagen war so spannend, dass ich alles ansehen musste. Für mich gab’s dann aber nur eine Zeitschrift. Als ich fast fertig war, schaute ich auf die Uhr und stellte erschrocken fest, dass ich schon 2 Stunden dort war. Auch ein Grund für Zeitmangel. ;-) Aber ich hab’s nicht bereut, es war sehr schön.

Ein verregnetes Januar-Wochenende…

…ist nun vorbei. Der Held und ich haben das Beste daraus gemacht und waren richtig schön faul. Am Freitag hatten wir ja noch einen leichten Anfall von Energie und waren im Kino. „Chinese zum Mitnehmen“ war herrlich skurril und wirklich empfehlenswert! (Mein absoluter Kino-Tipp der letzten Wochen ist allerdings „Ziemlich beste Freunde“!)

Samstag dann aber wirklich: faul sein. Ausschlafen und frühstücken, anschließend hat seine Mama mir auf dem Sofa das Stricken beigebracht. Ja, das Stricken! Ich habe noch nie gestrickt (ich kann nicht einmal häkeln) und irgendwie überkam mich in den letzten Wochen das Gefühl, ich müsste das dringend lernen. Als ob ich nicht genug Hobbys hätte, für die ich keine Zeit habe. ;-) Aber so schauten wir Wintersport (naja – ich hörte ihn eigentlich nur, denn von den Maschen wegschauen war nicht möglich) und ich strickte einen Mini-Probelappen. Einen Teppich für ein Puppenhaus vielleicht. Anschließend haben wir noch 2 Folgen „Game of Thrones“ geschaut und abends hatten wir mit Freunden noch einen herrlich lustigen Spieleabend mit „Tarantel-Tango“, großartig hinterhältigen Munchkin-Runden und leckerer Pizza.

Der Höhepunkt der regenbedingten Faulheit (sie war wirklich regenbedingt! Wir wollten eigentlich einen Cache suchen, um 2 Trackables wieder abzulegen – aber es stürmte so sehr…) war dann der heutige Sonntag, den wir bis 13 Uhr im Schlafanzug verbrachten. Gemeinsam mit den Heldeneltern schauten wir dann auf dem Sofa „Janoschs Traumstunde“ auf DVD – ein echtes Highlight! Ein paar Maschen habe ich dabei auch noch gestrickt. Nur um anschließend, nach dem Anziehen, das Sofa zu wechseln und weiter Game of Thrones zu sehen.

Nach einer ganz entspannten Zugfahrt mit viel Zeit zum Lesen bin ich nun wieder zuhause. Der Tatort war super, wenn auch verstörend. Ich bin allein und werde jetzt noch ein kleines Nähprojekt anfangen, bevor ich ins Bett gehe. Ein schönes Wochenende. Jetzt noch fünf mal schlafen. Dann sehen wir uns wieder.

Kunst mit Buchstaben

LinaLunas DIY-Wichteln stellte mich vor eine kleine Herausforderung. Natürlich wollte ich meinem Wichtelkind eigentlich etwas schönes nähen. Aber als ich dann erfuhr, wer mein Wicht denn überhaupt war, verließ mich in dieser Hinsicht der Mut. Karo näht nämlich selbst, hat einen erfolgreichen Shop und würde meine Ergebnisse sicherlich stümperhaft aussehen lassen!*

Aber halb so wild, es gibt ja zum Glück Pinterest. Da hatte ich schon lange ein Projekt „gepinnt“, das ich super fand und gar nicht so schwierig aussah (ähem, es war von einer Mutter für ihre Kinder, aber für mein künstlerisches Talent war es somit perfekt)! Weil die Original-Anleitung für mich nicht perfekt umsetzbar war, hier ein kleines Tutorial von mir. Es ist wirklich ganz einfach!

Du brauchst eine Leinwand, Acrylfarben, Pinsel und Klebefolie. Im Original gab es Klebebuchstaben. Die habe ich hier nur bei Amazon gefunden, aus Amerika zu horrenden Preisen bestellbar. Also habe ich es einfach mit dieser Klebefolie aus dem Baumarkt versucht, mit der man z.B. Schubladen und Küchenschränke beklebt. War gar nicht teuer und ich habe von der Rolle noch ca. 98 % übrig! ;-)

Dann überlegt ihr euch, was ihr sagen wollt. Die Buchstaben ausdrucken, spiegelverkehrt auf die Rückseite der Folie kleben und ausschneiden. Erst habe ich es mit einem Cutter versucht, aber das ging überraschenderweise viel schlechter als mit der Schere (mag aber auch an meinem Cutter und/oder mangelnder Übung gelegen haben)! Die Buchstaben dann an der gewünschten Stelle auf das Bild kleben und GUT festdrücken. Besser einmal zuviel als einmal zu wenig!

Der leichteste und schwierigste Teil: Malen! Und dabei darauf achten, dass man bei mehrmaligem Übermalen an einer Stelle auch den Rand mehrmals mit bemalt. Sonst sieht der Übergang etwas komisch aus (hüstel, nicht das mir das passiert wäre… ;) – na gut, man sieht es auf dem letzten Bild)! Anschließend in aller Ruhe trocknen lassen…

…und nun nur noch vooorsichtig die Buchstaben abknibbeln. Es ist manchmal etwas schwierig, den Ansatz zu kriegen, und wenn man zu viel kratzt, kratzt man auch die Farbe vom Bild ab. Mit einer Pinzette ging es aber ganz gut. Da dies mein Prototyp ist, musste ich anschließend noch die Buchstaben ein kleines bisschen mit Weiß ausmalen, wie man hier schön sieht. Da hatte ich die Buchstaben nicht fest genug angedrückt. Beim zweiten Bild, das ich dann auch verschenkt habe, war das kein Problem mehr. Da sind auch die Buchstaben ordentlicher geworden, weil ich mit Schere statt Cutter geschnitten habe! Einen kleinen Eindruck könnt ihr hier bekommen.

Fertig! Nun nur noch einen schönen Platz suchen…

…und aufhängen! Bei mir hat es einen Ehrenplatz im Flur bekommen. Wenn ich so auf dem Sofa liege wie jetzt, mit dem Laptop auf dem Schoß, muss ich nur den Kopf heben und sehe es schon! :)

* Natürlich hätte sie sich bestimmt trotzdem gefreut, und deswegen gab es ja auch noch etwas Genähtes dazu. Eine Weihnachts-Wimpelkette, die ich so schön fand, dass ich sie noch für mich, meine Mama und die Heldenmama genäht habe! ;-)

 

Was mich glücklich macht #12

Es gibt jeden Tag Dinge, für die man dankbar sein kann – und die einen glücklich machen, obwohl sie nur klein und scheinbar unwichtig sind. Die gute Laune machen, wenn man darüber nachdenkt, obwohl der Tag eigentlich grau und irgendwie doof ist. Etwas, worauf man stolz ist, etwas, das jemand anders zu dir sagt oder einfach nur ein Gegenstand, der gute Laune in dir hervorruft. Diese kleinen Dinge möchte ich in unregelmäßigen Abständen aufschreiben, um mich daran zu erinnern und mich auch im Nachhinein noch darüber freuen zu können!

Die Stars des Tages:

  • In der schön geschmückten Wohnung sitzen
  • Gewinne – für den schönen Anhänger auf dem Foto danke ich Michaela sehr herzlich!
  • Dips vom libanesischen Imbiss – einmal bestellen, tagelang essen! ;-)
  • Urlaub, der genehmigt wurde
  • Planung des Urlaubs!
  • mit der Kollegin in der Küche endlich wieder Kaffee trinken nach der Mittagspause (wir hatten nacheinander Urlaub und haben uns lange nicht gesehen)
  • alle Bücher in der Bücherei noch verlängern können ;-)
  • abends ist es wieder länger hell – beim Weg zum Bus nach der Arbeit kann ich den Sonnenuntergang bewundern
  • der Besitz einer Badewanne
  • merken, wie beste Freundinnen glücklich sind (das ist nämlich ansteckend)