101 Dinge in 1001 Tagen

Bei so vielen Menschen habe ich jetzt so eine Liste schon gesehen. Gewisse Damen haben, so munkelt man, sogar ihren ganzen Blog danach benannt. ;-) Und gerade kürzlich kam ich durch die Lektüre dieses Artikels mal wieder auf die Idee, es auch einmal zu versuchen: 101 Dinge in 1001 Tagen erledigen! Denn es gibt so viele Dinge, die ich tun möchte, und für die ich manchmal einen kleinen Stups brauche. Bisher habe ich aber nur die “To Do-Liste fürs Leben” hier im Blog und mal ehrlich, es gehört nun nicht unbedingt zu meinen Lebenszielen, meine Fotos regelmäßig zu sichern oder Schnürsenkel zu nähen. ;-)

Daher habe ich mir jetzt auch mal so eine Liste erstellt, und wenn ich diese Aktion heute starte, muss ich am 19. Februar 2016 fertig sein. Wow, das kommt mir wie eine Ewigkeit vor! Ist es aber gar nicht, es sind halt 1001 Tage. Da kommen einem die 101 Dinge ja wie eine Kleinigkeit vor – ich bin gespannt, ob sie es auch sein werden!

Aktivitäten 0/16

  1. Hochzeitsgutschein einlösen: Ballonfahrt
  2. Hochzeitsgutschein einlösen: Übernachtung im Baumhaushotel
  3. Hochzeitsgutschein einlösen: Städtetrip in Deutschland
  4. an der Skate-Night in Münster teilnehmen
  5. bei mindestens einem Chor eine Probe-Probe mitmachen
  6. Klettergarten-Gutschein einlösen
  7. NRW-Ticket nutzen für eine lohnenswerte Fahrt
  8. eine vernünftige Sauna in der Nähe von Münster finden und nutzen
  9. ein Wochenende allein in unserem Ferienhaus verbringen
  10. 25 Geocaches finden 0/25
  11. ein Konzert besuchen
  12. in Münster auf den Nachtflohmarkt gehen
  13. Spielewochenende 0/3
  14. in ein Museum gehen 0/3
  15. im Kino in die Sneak-Preview gehen
  16. Warhammer spielen

Küche 0/11

  1. Aus jedem meiner Kochbücher etwas kochen
  2. Gemüsebrühe selbst machen
  3. einfach so Kuchen oder Muffins backen 0/5
  4. Brot backen
  5. Peanut Butter Hot Chocolate probieren
  6. Marmelade kochen
  7. Banoffee Pie!!! :D
  8. eine Backmischung im Glas machen (und verschenken)
  9. mindestens 10 Rezepte aus dem Hochzeitskochbuch ausprobieren 0/10
  10. eine Woche vegetarisch essen (ich würde ja einen Monat nehmen, aber da spielt der Held nicht mit denke ich)
  11. Weihnachtsplätzchen ins Büro mitbringen

Kreativität 0/24

  1. eine Patchworkdecke für unser Sofa nähen
  2. mindestens 5 Geburtstagskarten auf Vorrat basteln
  3. ein Pop-Up-Wandbild erstellen
  4. einen dieser Kordel-Lampenschirme fürs Nähzimmer basteln
  5. ein Nagelbild erstellen
  6. bunte Schnürsenkel nähen
  7. einen Rock nähen (Amy)
  8. einen Kapuzenpulli nähen
  9. Weihnachtsschmuck basteln
  10. meinen Porzellanmaler ausprobieren
  11. mich an einem Union-Jack-Quilt probieren
  12. ein Kleid nähen
  13. jedes Jahr ein December Daily machen 0/3
  14. ein Hochzeits-Fotoalbum erstellen
  15. das Hochzeits-Gästebuch und die Hochzeitskarten zu einem richtigen Album machen
  16. ein Journal erstellen
  17. Scrap-Projekt “A week in my life”
  18. endlich mal das erste Supercraft-Kit verbasteln, was seit August 2012 bei mir rumliegt
  19. Chucks mit Union Jack gestalten
  20. eine Schlafanzughose nähen
  21. eine Tasche nähen
  22. Geschenkanhänger aus Diarahmen basteln
  23. Briefumschläge basteln
  24. ein Kleidungsstück “pimpen” mit Druck, Farbe, …

Zuhause 0/9

  1. eine Fensterdeko fürs Esszimmer aufhängen – Gardine oder was anderes, egal
  2. im Herbst einen Kürbis dekorieren für die Treppe vorm Haus
  3. die Kram-Ecke im Esszimmer aufhübschen
  4. den Küchenhandtüchern Aufhänger verpassen
  5. ein neues Briefkastenschild einsetzen
  6. im Wohnzimmer das Buch-Poster einrahmen und aufhängen
  7. Hochzeitsposter an der Wand über der Kellertreppe aufhängen
  8. neues Bügeleisen und Bügelbrett anschaffen
  9. Ordnung im Keller schaffen

Medien 0/10

  1. alle Harry Potter-Filme noch einmal ansehen 0/8
  2. alle Harry Potter-Bücher noch einmal lesen 0/7
  3. die Bücher-Challenge 2013 erfolgreich abschließen – vielleicht auch erst in einem anderen Jahr ;-)
  4. mindestens 3 “Klassiker” lesen 0/3
  5. Brothers and Sisters zu Ende schauen
  6. meine ungesehenen Serien im Regal ansehen: The Walking Dead, True Blood, The Wire, Breaking Bad, Sopranos, Hung (wenigstens alle mal antesten und gucken, ob sie mir überhaupt gefallen)
  7. Doctor Who mit dem Helden gucken :D
  8. Supernatural testen
  9. Rote Erde ansehen
  10. Arsen und Spitzenhäubchen ansehen

Dies & das 0/11

  1. mindestens 5x meine Hochzeitsschuhe tragen (ich trage sehr selten hohe Schuhe) 0/5
  2. unser Auto abbezahlen
  3. alle 2 Monate meine Fotos auf der externen Festplatte sichern 0/16
  4. meine Festplatte vom Laptop aufräumen
  5. Blut spenden
  6. meinen Desktop vom Laptop aufräumen
  7. meinem Blog ein Impressum verpassen *hüstel*
  8. alles auf den neuen Namen ändern (Konto, Email, Altersvorsorge…)
  9. einen neuen Blog-Header erstellen
  10. eine neue Sonnenbrille mit Sehstärke kaufen
  11. neue Frauenärztin suchen (habe hier noch keine)

Freunde & Familie 0/20

  1.  mindestens 20x etwas per Post verschicken (Karte, Brief, Paket) 0/20
  2. Paris besuchen mit der besten Freundin <3
  3. mindestens alle 2 Monate meinen Opa anrufen 0/16
  4. mich mindestens 3x mit anderen Bloggerinnen treffen 0/3
  5. einfach nur so ohne Anlass mit dem Helden essen gehen
  6. den regelmäßigen Spieleabend aufrechterhalten
  7. ein Krimi-Dinner organisieren oder daran teilnehmen
  8. in Frankfurt meine Tante, die Heltentante und meine Freundin C. besuchen
  9. Freunde zum Essen einladen (selbst gekocht, nicht im Restaurant)
  10. <3-Freundin in München besuchen (falls sie dann noch da wohnt)
  11. Hochzeitstag feiern 0/2
  12. weiterhin am Jahrestag essen gehen 0/3
  13. Hochzeits-Dankeskarten mit passenden Fotos versenden
  14. einen Brief an unseren Neffen M. zur Taufe schreiben (er ist das Patenkind des Helden, aber ich glaube nicht, dass der Held das selbst machen wird)
  15. mit meinen Eltern eine kulinarische Stadtführung in Münster mitmachen
  16. weiterhin jährlich Weihnachtskarten an ausgewählte Ex-Lehrer versenden 0/3
  17. zu einem Filmabend einladen mit Popcorn, offiziellen “Tickets” & Co.
  18. Silvester bei uns feiern
  19. jährlich mit meiner Mama das Weihnachtsoratorium besuchen 0/3
  20. dem Helden einfach so eine Kleinigkeit mitbringen

Sooo! Ich finde das sehr aufregend (auch wenn ich sehr spät dran bin mit meiner Liste, und es für euch vielleicht etwas langweilig ist!) und freue mich schon drauf, viele der Punkte abhaken zu können!

Neues Pinterest-Experiment

Ich habe ja eine Schwäche für spontane Kreativität. Wenn ich, sagen wir, abends um 20 Uhr noch einen Haufen Bügelwäsche vor mir habe, bevor wir am nächsten Morgen ins Pfingstwochenende starten können, kommt diese Experimentierfreude besonders zur Geltung. Und wenn ich eine tolle Idee sehe und dafür auch noch zufällig alles im Haus habe – dann muss es auch sofort umgesetzt werden, schlafen kann man schließlich, wenn man tot ist.

Schon länger hatte ich eigentlich diesen Pin auf meiner Pinnwand, aber der letzte Funke zum Ausprobieren war noch nicht so ganz übergesprungen. Bis ich dann beim Stöbern dieses Bild entdeckte. Und dank meiner Vorliebe für besonders einfache Vorlagen *hüstel hüstel* (ich denke da an die R2D2-Schneeflocken, die ich auch spontan abends nachmachen musste und eeewig dafür brauchte) durfte ich dann ein bisschen Freezer Paper ausschneiden… Man denkt immer, so Silhouetten wären gar nicht viel Arbeit, aber das ist ein Irrtum! ;-)

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“Bleach” steht in der Vorlage, also Bleiche. Ich habe mir mal eine meiner Lieblingsjacken mit Schimmelentferner versaut, die hellblaue Jacke hat seither einen weißen Fleck am Ärmel. Die Reinigungsflasche stand noch immer im Schrank, und an die musste ich jetzt auch denken. Zack, ein dunkles T-Shirt aus dem Schrank, was ich nie trage, weil es so langweilig ist… Und los.

Wie man schnell sieht, wurde das Shirt nicht weiß oder hell, sondern ziemlich rot. Was ich jetzt an sich nicht so tragisch finde. Viel tragischer war, dass das Freezer Paper die ganze Flüssigkeit nicht ausgehalten hat. Entweder ich habe es nicht heiß/lange genug aufgebügelt, oder (was ich eher vermute) es ist einfach so durchweicht, dass das Reinigungsmittel “durchgesuppt” ist. Jetzt habe ich nicht die fliegende Tardis… Sondern eine brennende, was irgendwie auch cool ist, aber mich dann doch etwas ärgert – vor allem, weil ich mir doch das eine oder andere Detail beim Ausschneiden hätte sparen können, zum Beispiel einen Großteil der frickeligen Schrift!

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Fazit? Eigentlich finde ich es immer noch sehr cool. Leider war das Mittel in der Sprühflasche wohl nicht so gut zu dosieren. Nächstes Mal würde ich es versuchen, an den Stellen mit dem Freezer Paper anders aufzutragen. Den Sprüh-Effekt drumherum muss man aber schon haben, sonst sieht’s glaube ich nicht aus. In jedem Fall ist es ein schnelles Projekt – naja, je nach Vorlage ;-) – und das Shirt hat die erste Wäsche schon überstanden (hier ein mäßig gelungenes Beweisfoto). Ich schätze mal, dass das Mittel auf jedem Stoff anders wirkt, einen Versuch ist es also auf alle Fälle wert. Ich werde es definitiv öfter tragen als vorher, und das ist doch auf jeden Fall ein Erfolg! :-)

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Lässig statt Classic: Die Hochzeit

Glaubt mir, ihr Lieben: Ihr werdet es noch bereuen, dass ihr so nachdrücklich und wiederholt nach einem Hochzeitsbericht mit Bildern gefragt habt. Denn jetzt kann mich nichts mehr stoppen: Ich werde hemmungslos Fotos zeigen und so ausgiebig von diesem großartigen Tag schwärmen, dass ihr entweder nach zwei Minuten genervt abschaltet ODER euch hinterher wünscht, dabeigewesen zu sein! ;-)

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Über drei Wochen ist die Hochzeit nun schon her – das prophezeite “Loch” ist nicht eingetreten, zum Glück. Aber etwas schade ist es trotzdem, denn man hat sich doch so lange darauf vorbereitet und gebastelt und gegrübelt und geplant, und dann geht der Tag so schnell vorbei. Zum Glück haben wir etwas Geld in einen tollen Fotografen investiert und sind sehr zufrieden mit den Bildern unserer Hochzeitsreportage! Michael ist wirklich empfehlenswert, er war den ganzen Tag um uns herum, ohne aufdringlich zu sein oder zu nerven, war dabei supernett und häufig hilfreich (er hat ja nun mal deutlich mehr Hochzeitserfahrung als wir), und auch von den Gästen haben wir viel Lob für ihn bekommen. Leider kann ich euch hier natürlich nur viel, viel weniger Fotos zeigen, da ich nicht einfach ungefragt Bilder unser Gäste hier posten möchte.

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Nach langem Bangen stellte sich heraus, dass das Wetter an unserem Hochzeitstag wirklich perfekt war. Wir hatten die ganze Zeit strahlend blauen Himmel mit einigen schneeweißen Wölkchen, man konnte sich draußen aufhalten und auch das Grillen hat prima geklappt – es war aber auch kein Problem, dass wir auf der Party abends die Fenster geschlossen halten mussten wegen des Lärms.

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Morgens nach dem Styling machten wir uns mit unserem Trauzeugen als Chauffeur und natürlich dem Fotografen auf zum Paarshooting. Das war perfekt, denn so hatten wir hinterher gar keine Termine mehr und konnten uns rein aufs Feiern und auf unsere Gäste konzentrieren! Außerdem saß das Outfit noch perfekt (wobei es enorm windig war, und ich etwas verstrubbelt am Standesamt ankam – fiel aber niemandem außer mir auf)! Empfehle ich sehr, wenn es zeitlich passt.

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Am Standesamt wurde ich langsam nervös: Da waren soooo viele Menschen! Und alle wegen uns! Es war echt der Wahnsinn, immer, wenn ich mich umdrehte, stand jemand neues da. Alle bewunderten unsere Outfits und meinen Brautstrauß. Unser Trauzeuge hat keinen Parkplatz gefunden (obwohl einer für uns reserviert sein sollte), und so wären wir fast zu spät zur Anmeldung gewesen – zum Glück hat es doch noch alles geklappt.

Dann kam die Trauung. Ich hatte der Standesbeamtin vorher eine Mail geschrieben mit ein paar Infos zu uns, und die hat sie auch schön eingebaut (wie lange wir uns kennen etc.)! Unter anderem habe ich ihr unsere gemeinsamen Hobbys geschrieben: Geocaching (Kann man doch super für die Rede verwenden… Gemeinsame Suche, Richtung finden oder ähnliches), Gesellschaftsspiele spielen (Kann man doch super für die Rede verwenden… Gemeinsam, aber jeder für sich spielen, nicht mehr einzeln gewinnen oder ähnliches) und Serien gucken (Fand ich jetzt nicht so passend für die Rede… Aber nur 2 Hobbys sah irgendwie komisch aus). Und was hat sie gewählt? Das Serien gucken natürlich, es gäbe ja nicht viele Paare, die sich da einig seien und so weiter. Öhm ja. Fand ich sehr lustig. Ansonsten war die Traurede unspektakulär, nicht zu lang und nicht zu kurz, völlig in Ordnung.

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Ich wollte ganz laut und deutlich mein “Ja” in den Raum bringen, aber als es dann tatsächlich soweit war, brachte ich nur ein leicht gekrächztes Ja heraus (in meinem Kopf ging vor: “Deutlich sprechen. Gleich bist du dran. Laut Ja sagen. Ganz laut und deutlich. Jetzt. Laut, denk dran. Jetzt! Es wird langsam Zeit… Los, sag irgendwas, alle warten… Hmm naja, das lief ja mäßig!”). Hüstel. Schon komisch, so kenne ich mich gar nicht. ;-) Der Ringtausch und der Kuss haben dann aber problemlos geklappt und nach dem Gratulieren (Waaahnsinn, so viele Leute!) ging’s schon zum Sektempfang vorm Standesamt.

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Anschließend ging es zur Location, wo es erst mal Kuchen gab. Anschließend hat meine Mama eine Rede gehalten und meine Trauzeugin auch eine kleine, und zum Glück gab’s nur ein kleines und harmloses Spielchen, das mein Schwiegervater vorbereitet hatte. Das war auch schon der offizielle Teil, dann wurde gegrillt. Abends sollte dann getanzt werden. Ich habe erst den Brautstrauß geworfen (meine Tante hat ihn gefangen) und die Musik ging los. Wir hatten ja nun keinen Hochzeitstanz geplant, weil wir sowas hassen, wenn alle einen angucken und man sich peinlich berührt auf die Füße tritt, gar nix für uns. Also haben wir uns direkt ein paar Leute auf die Tanzfläche gezogen (vorher hatten wir schon gesagt, dass es keinen Eröffnungstanz gibt und alle direkt mittanzen dürfen). Das hat auch super geklappt, aber irgendwie war es am Ende doch so, dass alle um uns rumstanden und wir wie wild getanzt haben. Von diversen Leuten habe ich mir hinterher sagen lassen “Ich dachte, ihr wolltet keinen Tanz machen?” und es sah wohl etwas offiziell aus, aber es war komplett improvisiert. Das war unglaublich, und es ist auch der einzige Teil des Tages, an den ich nur so verschwommene Erinnerungen habe. Es war echt der Hammer. Wir hatten nicht mal das Lied ausgesucht, es lief dann glaube ich “I will survive”, nicht gerade typisch… :-D

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Ja, der Rest des Abends war Party pur, mit viel Tanzen und Lachen und Spaß. Ich habe an dem Tag megaviele Komplimente fürs Outfit und für den Brautstrauß bekommen, der Held ebenfalls (die Schuhe! Ein Gast kam da gar nicht drüber hinweg und hat sich am nächsten Tag im Internet die gleichen Schuhe bestellt :D ). Hinterher gab es auch noch viel Lob für die Party, was uns nach der langen Vorbereitungszeit natürlich doppelt glücklich macht. Jetzt, wo wir endlich die Fotos haben, werde ich mich noch ein Weilchen mit dem Fotoalbum beschäftigen dürfen, und die Hochzeit ist somit noch eine Weile ganz nah dran – schön! :-)

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P.S.: Habt ihr die Batman-Socken des Helden entdeckt? :-D

12 von 12 im Mai

Ich habe es schon ewig nicht mehr geschafft, bei den 12 von 12 bei Caro dabeizusein. Heute habe ich mal wieder daran gedacht und freue mich! Heute vor 2 Jahren war ich das erste Mal dabei.

Der Held und ich waren seit gestern bei meinen Eltern im Ferienhaus, dort ruft derzeit regelmäßig eine größere Baustelle und wir wollten helfen oder wenigstens Gesellschaft leisten. Heute stand ein Flohmarkt auf dem Programm – nicht wirklich hilfreich, aber hmm, wir helfen durch Ablenkung von der Arbeit. ;-) Doch der Tag begrüßte uns wenig freundlich:

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Also erst mal noch ein wenig Arbeit. Zum Beispiel im frisch renovierten Schlafzimmer das Fenster dekorieren (ich gebe zu – wir hatten doch eher die einfacheren Arbeiten…)!

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Doch dann kam die Sonne wieder raus!

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Hier übrigens die Baustelle von außen. Ihr seht, Fenster dekorieren gehört in der Tat zu den Kleinigkeiten. Mein Papa musste den ganzen Anbau abreißen und neu bauen, weil der Fußboden hinüber war.

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Wir machten uns auf den Weg zum Flohmarkt. Unterwegs musste der Held das eine oder andere fremde Auto begutachten, da wir derzeit auf der Suche nach einem neuen fahrbaren Untersatz sind. Dieses Modell steht weit oben auf dem Wunschzettel, da musste man doch mal einen Blick durchs Fenster werfen…

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Der Flohmarkt ist immer wirklich gut, heute war er natürlich etwas spärlich besucht – nicht nur von Besuchen, sondern auch von Verkäufern, die sich morgens sicherlich nicht viel vom Tag erhofft hatten. So schlimm wie auf dem Bild war es dann aber doch eigentlich nicht. ;-) Wir haben sogar ein paar Schnäppchen gemacht und zum Beispiel eine Guglhupf-Form heimgetragen.

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Zuhause waren der Held und ich fürs Kochen zuständig, es gab Beef Teriyaki mit einem holländischen Fertiggericht als Grundlage. Etwas salzig, sonst gut!

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Brav und vorbildlich haben wir anschließend auch noch gespült und abgetrocknet. So sind wir halt an den Nebenschauplätzen der Baustelle tätig, damit die eigentlich fleißigen (meine Eltern) die Hände frei haben! :-)

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Auf dem Heimweg fahren wir immer zu 80% über die Landstraße, ich mag das eigentlich ja ganz gern. Wir haben eine alte Bravo Hits gehört, die für einen Euro auf dem Flohmarkt mitwollte, und im Auto abgerockt, während die schöne Landschaft um uns herum den Frühling verkündete!

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Zuhause haben wir uns die Hochzeitsfotos angeschaut! Der Fotograf hat uns den Link zu einer Online-Galerie geschickt und die Originale kommen in den nächsten Tagen mit der Post. Also, ein Bericht folgt! :-) Die Bilder sind wirklich toll geworden.

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Auf dem Sofa konnten wir dann direkt sitzen bleiben, der Tatort fing ja schon fast an! Mit Borowski, er hat mir gut gefallen.

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Beim Popcorn war ich irgendwie mit der Kamera zu langsam, aber ein bisschen Nervennahrung hat’s noch aufs Bild geschafft, bevor auch dieses verputzt war.

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Jetzt werde ich noch etwas surfen und dann schlafen gehen! Morgen fängt wieder eine kurze Woche an, Freitag haben wir frei – wir fahren wie üblich über Pfingsten weg!

(Mai 2011, Mai 2012)

Update zur Bücher-Challenge

Ein Dritteljahr ist nun schon vorbei, und ich habe auch fast ein Drittel meiner Bücher-Challenge schon geschafft, obwohl es mir viel weniger vorkommt (naja… es ist auch wirklich nur FAST ein Drittel)!

Eigentlich unglaublich, wie viele ungelesene Bücher in meinem Regal standen. Von den 15 abgehakten Büchern habe ich nur 14 gelesen – eines habe ich im Urlaub nach ca. 30 Seiten unauffällig im Hotelzimmer “vergessen”, es drehte sich in diesem Krimi auf den ersten Seiten nur um Sex in den übertriebensten Formulierungen, die ich hier nicht wiedergeben möchte. ;-) Das war erst bei den Gaunern so, aber als der Kommissar in seinem ersten Auftritt gleich auch mit einer prallen Spanierin in die Kiste hüpfte (es spielte in Spanien, deshalb fand ich es ja für den Urlaub so passend), hatte ich nun wirklich keine Lust mehr.

Auch ansonsten bemühe ich mich, unsere Regale zu leeren. Ein Buch habe ich im Krankenhaus mit einem Zu-Verschenken-Zettel “ausgesetzt”, andere habe ich meiner Mama ausgeliehen (Bücher meiner Mama leihen? Das kommt fast verschenken gleich, wenn man nicht darauf besteht, sie wiederzubekommen!) und wieder andere hatte ich ja selbst nur geliehen und kann sie nun endlich zurückgeben. Sogar den Helden habe ich neulich überredet, ein Buch aus dem Regal zu entsorgen, nachdem er es nicht einmal zu Ende lesen wollte. Das war schwierig, der Held hängt an seinen Sachen, egal welchen. Natürlich haben sich derweil auch schon wieder neue Bücher dazugeschlichen… Eine unendliche Geschichte, aber es gibt wohl schlimmeres im Leben! ;-)

Im Urlaub habe ich außerdem etwas schummeln müssen, ich hatte “nur” 3 Challenge-Bücher dabei. Am Bahnhof habe ich noch ein neues gekauft, und als diese 4 ausgelesen waren (bzw. in einem Fall in die Ecke gepfeffert), leistete mir der Ebook-Reader gute Gesellschaft. Ich habe also tatsächlich schon 17 Bücher gelesen, aber zwei stehen nun mal nicht auf der Liste.

Besonderes Highlight meiner Liste bisher? Auf jeden Fall mein zweites Buch von Curtis Sittenfeld. Nachdem ich im vergangenen Jahr “American Wife” verschlungen hatte (hier meine Rezension), konnte ich auf dem Flohmarktstand der Pfarrbücherei nicht an Eine Klasse für sich vorbeigehen. Auch dieses Buch war wieder großartig, ich konnte es kaum aus der Hand legen, obwohl eigentlich gar nicht so viel passiert. Die Dame schreibt einfach gut, und ich muss mal sehen, ob ich noch an ihr drittes Buch, “Also lieb ich ihn”, komme – obwohl das bei Amazon nicht so gut wegkommt.

Das Buch, das ich derzeit lese, ist auch wirklich gut. Das Klassenbuch ist die Geschichte einer Gruppe junger Frauen, die gemeinsam im Jahr 1932 Abitur gemacht haben. Damals starteten sie ein “Klassenbuch”, in das jede einen kurzen Gruß und Bericht über die Ereignisse ihres Lebens schrieb und es dann weiterschickte. So erlebt der Leser aus ihrer völlig subjektiven und noch ahnungslosen Sicht, wie die Mädchen in der Nazizeit erwachsen werden, Ausbildungen machen und heiraten. Ich finde es sehr spannend, ihre Entwicklung hautnah mitzuerleben. Auch nach dem Krieg geht es weiter, bis ins Jahr 1976, aber soweit bin ich noch nicht gekommen. Und das ist kein Roman, sondern tatsächlich die Abschrift des alten, weitgereisten Buchs!

Ich bin gespannt, ob ich meine Lese-Challenge schaffen werde. Zwischendurch war ich da sehr skeptisch, da ich vor der Hochzeit so gut wie gar nicht zum Lesen kam. Aber inzwischen sieht es wieder besser aus - erstaunlicherweise lese ich aber auch in der warmen Jahreszeit viel mehr als im Winter. Im Winter bin ich zufrieden, mich in die Decke zu kuscheln und Serien zu schauen, oder ich werkel vor mich hin im Nähzimmer. Im Sommer oder generell an warmen Tagen will ich vor allem draußen sein, und dort kann man nun mal besonders gut lesen! Daher bin ich inzwischen wieder verhalten optimistisch, obwohl auch noch einige dicke Wälzer vor mir liegen. Mal sehen, ich mache es ja zum Vergnügen und nicht aus Pflichtgefühl. :-)

Zum Basteln nach Hamburg

Ab und zu muss man als Blogger auch verrückte Dinge tun. Seinen ganzen Tagesablauf minutiös festhalten zum Beispiel. Oder für einen Wettstreit einfach mal seine blauen Flecken im Internet publizieren. Oder – und darum geht es heute – zum Basteln und Kreativsein mehr Kilometer fahren, als Otto Normalverbraucher vielleicht für vernünftig halten würde.

Eva aus Sockenbergen und ich, wir werden nämlich demnächst knappe 300 km zurücklegen, weil wir uns dieses Highlight nicht entgehen lassen können:

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Den Crafternoon von Steffi von heiterwerden! Einfach so, ganz spontan, halt zum Basteln nach Hamburg. Steffi und Anja haben tolle Projekte vorbereitet, ein paar sind schon bei Steffi zu sehen, ein paar werden (so wird geflüstert) noch hinzukommen. Am 1. Juni geht’s los, Kostenpunkt sind 50 Euro (und damit ist für alles gesorgt – inklusive einem “feinen Brunch”, wie es so schön bei Steffi heißt ;-) ) – und wir würden uns freuen, wenn DU mitkommst! ;-) Im Ernst, wir haben noch Platz im Auto und freuen uns über Mitbastlerinnen aus Münster und der näheren Umgebung, die auch ein bisschen verrückt sein wollen. Und keine Sorge: Eva und ich kennen uns auch noch nicht persönlich, also keine Schüchternheit vortäuschen! :-D

Ich freue mich auf jeden Fall schon total darauf, auch wenn ich es nach wie vor etwas verrückt finde. ;-)

Klitzekleiner Gartengruß

Der Frühling hat unsere Herzen im Sturm erobert. Gestern auf dem Heimweg mit dem Rad tobten die Pferde und Ponys über die Wiese, dass ich stehenbleiben und lauthals lachen musste. Ausgelassen sprinteten sie von links nach rechts, sprangen in die Luft und schienen den Frühling genauso zu feiern, wie er es verdient hat (oder sie wurden von einer Wespe gejagt… So genau kenne ich mich nicht aus bei Pferden)!

Zuhause begrüßte mich unsere prächtige Forsythie. Der kleinere weiße Busch daneben ist leider schon wieder fast verblüht, genauso wie die meisten Blumen in den Beeten. Leider habe ich keinerlei Ahnung vom Gärtnern und weiß nicht mal, ob ich abends den Blumen genug Wasser gebe. ;-) Die Erfahrung wird’s mir schon beibringen (und die Schwiegermutter)!

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Ich machte mich dann ans Kochen und fabrizierte gar köstliche gefüllte Paprika, während ich den Helden zum Rasenmähen schickte. Damit war er nach ca. 5 Minuten fertig – ich glaube, es hat länger gedauert, den Rasenmäher von den Schwiegereltern zu holen und nachher zurückzubringen, als das kleine Stück Grün zu mähen!

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Auf diesem Bild ist er natürlich noch ungemäht! Unser kleiner Vorgarten (hinterm Zaun beginnt die Straße – zum Glück ist kaum Verkehr) ist ein bisschen schlauchig, hinten können wir aber jeden Tag noch sehr lange in der Sonne sitzen und z.B. grillen. Links erahnt man den Balkon – dort sitzt man überdacht und hat die ganze Straße super im Blick. Und wenn es warm ist, können wir die Balkontür richtig weit aufmachen – ungefähr 2 Meter breit – und unser Wohnzimmer wird quasi noch zum erweiterten Garten!

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Das niedliche Vogelhäuschen haben wir von meinen Eltern zur Hochzeit bekommen. Darin befand sich – als Entschädigung, weil mir als Kind eines versprochen wurde, aber ich nie eins bekam – ein Gutschein für einen Aufenthalt in einem Baumhaushotel. Wow, das klingt super aufregend, und wir sind schon sehr gespannt!

Gestern kam übrigens auch das erste Päckchen, auf dem mein neuer Name stand! :-) Ich habe ein kleines Faible für Möwen, und daher musste die Brosche unbedingt zu mir – sie war schon lange auf meiner Dawanda-Merkliste und war nun um die Hälfte reduziert! Nadja von smil hat blitzschnell verschickt und liebevoll verpackt (ich hatte noch viel Spaß mit der Luftpolsterfolie) – und im Moment ist dort Sale, also sofort mal reinschauen, bevor alles weg ist! ;-) Das noch-nicht-gemähte Gras stellte sich als optimaler Fotohintergrund heraus, die Karten konnte ich einfach feststecken (unten der kleine Dackel ist ein Kinder-Tattoo, wie süß ist das denn?):

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Heute habe ich die Brosche direkt ausgeführt zum Bürgeramt, um meinen neuen Personalausweis zu beantragen. Jetzt bin ich 3 Wochen identitätslos, denn der alte Ausweis wurde direkt entwertet. Den Rest des Tages habe ich aber im Garten verbracht – wenn auch nicht unbedingt faul – der schönste Anblick in der Hausarbeit ist doch definitiv der, wenn frische Wäsche in der Sonne trocknet!