Zur besseren Hausfrau von A bis Z – Heute: Die richtige Wohnungseinrichtung und die Besonderheiten beim Staubsaugerkauf

So, mittlerweile bin ich über die moderne Technik hinweggekommen und deswegen geht es heute unter anderem um Schallplatten. Außerdem lernen wir, besser einzuschlafen, und erfahren einiges darüber, wie wir bestimmte Räume und Ecken der Wohnung einzurichten haben.

Es ist schon angenehm, dass mp3s nicht so viel Platz wegnehmen. Sonst wüsste ich auch gar nicht, ob ich noch zu den jungen Menschen gehöre, die ihre Kästen asymmetrisch an die Wand hängen, oder ob ich da inzwischen eher symmetrisch bleiben müsste?

Schallplatten sorgfältig aufbewahren, damit sie nicht zerkratzt werden. Reicht der Platz bei leidenschaftlichen Plattensammlern neben dem Plattenspieler nicht aus, ist ein Ständer aus Rundeisen zu empfehlen. Junge Leute bevorzugen Kästen, die auch asymmetrisch an der Wand aufgehängt werden können. Für anspruchsvollere Schallplattenfans gibt es sehr hübsche Plattenkoffer.

Vor dem Schlafengehen sollte man besser nicht zu viel diskutieren. Und auch nicht zu viel nachdenken, denn Blut in Richtung Gehirn ist ganz gefährlich. Also: Besser RTL schauen?

Schlaflosigkeit ist häufig eine Folge von hitzigen Debatten, kurz vor dem Schlafengehen geführt, oder vom Wälzen schwieriger Probleme. Jeder Blutandrang zum Gehirn ist zu vermeiden, denn der Grundsatz für einen guten Schlaf heißt: kühler Kopf – warme Füße. Sollte sich der Schlaf gar nicht einstellen wollen, dann ‘raus aus dem Bett und vier Minuten lang in knöchelhohem kalten Wasser wassertreten. Danach die Füße kräftig frottieren und sofort zurück ins Bett.

Viel Platz braucht die Hausfrau ja nicht. Immerhin ist die ganze Wohnung ihr Revier und so viel Zeit, um faul z.B. am Computer zu hocken, ist sowieso nicht vorhanden. Aber einen Lichtblick hat das Ganze: Es gibt tatsächlich einen Platz in der Wohnung, für den die Hausfrau nicht verantwortlich ist, sondern der Ehemann. Halleluja!

Schreibschrank oder Schreibtisch? Hausfrauen und heranwachsende Töchter geben dem Schreibschrank den Vorzug. Der zur Verfügung stehende Platz an der heruntergeklappten Schreibplatte ist ausreichend zum Briefeschreiben, für die Eintragungen ins Haushaltsbuch oder zur Erledigung der Schulaufgaben. Ist die Klappe geschlossen – sie nimmt dann keinen Platz mehr weg – sind alle Schreibutensilien hinter ihr verschwunden. Für Einzelgänger, denen nur ein Raum zur Verfügung steht, ist der Schreibschrank geradezu ideal. Er hat genügend Unterbringungsmöglichkeiten für Schreibpapier, Rechnungen und all die vielen kleinen Papiere, ohne die heute nicht auszukommen ist. Als kleiner Nachteil wirkt sich das Wegräumen aller Gegenstände auf der hochklappbaren Schreibfläche aus, während man bei einem festen Tisch alles liegenlassen kann. Der Schreibtisch des Hausherrn, am besten an ein Fenster gestellt, darf möglichst nur von ihm selbst aufgeräumt werden.

Auch wenn die ganze Wohnung ihr Revier ist – wie es scheint, kann die Hausfrau nicht einfach mit dem Rest der Familie im Wohnzimmer entspannen, sondern braucht ein Eckchen für sich. Wo sie dann allerdings auch nur sitzt, um Ansprechpartner für andere zu sein? Ich würde vermuten, dass dem Hausherrn ein ganzes “Arbeitszimmer” zugestanden wird – aber vielleicht denke ich da nur schlecht von der Autorin, denn dies ist nicht erwähnt. Vermutlich bräuchten wir da schon “Das 1×1 der richtigen Wohnungseinrichtung” in der ausführlichen Ausgabe.

Sitzecke für Hausfrau sollte in jeder Wohnung möglich sein. Und wenn es nur ein bequemer Sessel mit breiter Rückenlehne ist, in dem sie sich von der Tagesarbeit ausruhen kann. Besser ist’s, wenn sich die Frau des Hauses in einer Ecke des Wohnzimmers, nahe dem Fenster, ein stilles Plätzchen einrichtet, das von den anderen Familienmitgliedern respektiert wird. Je nach Größe des Raumes gesellt sich zum Sessel ein kleiner Tisch, ein Nähständer, ein Büchergestell und vielleicht sogar ein kleiner Schreibtisch (Schreibschrank). Heranwachsende Töchter und Söhne wissen: Wenn Mutti in “ihrem” Sessel sitzt, nimmt sie sich die Zeit, mit ihnen ihre Anliegen zu besprechen.

Selbstverständlich geht es im Jahr 1966 nicht einfach um ein (neutrales) Kinderzimmer. Da muss schon unterschieden werden zwischen dem “Tochterzimmer” und dem “Sohnzimmer”. Die Unterschiede, wenn auch gering:

Sohnzimmer: Hier ist das gleiche zu sagen wie für das Tochterzimmer. Nur können bei Söhnen die Möbel etwas kompakter gewählt werden. Als Arbeitsplatz kommt für den jungen Mann am besten ein verstellbarer Zeichentisch in Betracht, der dann in vielen Fällen später bei der Berufsausübung gute Dienste leisten kann. Während beim Tochterzimmer alle Farben und Muster zarter gehalten sind, unterstreichen kräftigere Farbtöne und geometrische Muster den “männlichen” Charakter des Sohnzimmers. Wenn zur Wohnung ein Dachgeschosszimmer mit ausreichend großem Fenster gehört, ist dies der ideale Raum für den Sohn. Um genügend Platz zur Unterbringung von Büchern und Bastelmaterial zu erhalten, helfen hier Regale und Hängeborde. Für einen großen Schrank reicht in der Regel der Platz nicht aus. Unter Ausnutzung der Dachschräge lässt sich aber meistens ein Wandschrank einbauen.

Unser Haushalt ist ja mittlerweile mit einem im Jahr 1966 wahrscheinlich noch unvorstellbaren Staubsauger-Roboter mit Namen Robi Wan Kenobi ausgestattet. Ihr könnt euch denken, wie sehr vor allen Dingen der Held davon profitiert. Könnt ihr nicht? Nun:

Staubsauger, ob Hand- oder Bodenstaubsauger, sind aus den heutigen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern als Universalreinigungsgerät die Hausarbeit wesentlich. Vor dem Kauf eines Staubsaugers erst mehrere Fabrikate ansehen, an Vorführungen teilnehmen. Dann erst ist ein Vergleich möglich, um festzustellen: Dieses Fabrikat kommt für meinen Haushalt in Frage. (…) Und nun noch ein Tip: Den Kauf eines Staubsaugers gemeinsam vornehmen, denn nicht nur die Hausfrau ist an einer Einschränkung und Erleichterung der Hausarbeit interessiert, sondern auch der Hausherr (er kann in der gewonnenen Freizeit besonders verwöhnt werden).

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Der letzte Satz hat mich sprachlos zurückgelassen. Daher gibt es heute keine Hausaufgaben. Ihr könnt euch mental auf die nächste Woche vorbereiten. Da geht es dann um Telefongespräche, gut gedeckte Tische und natürlich auch ums Tochterzimmer.

Luv und Lee im Logbuch / #bloggenmitherz

Na, habe ich euch schon überzeugt, dass der nächste Bloggen mit Herz-Workshop unbedingt in euren Kalender gehört? Wir hatten Strand, Watt, tolle Menschen, ein bewegendes Konzert UND Blog-Knowhow. Da fehlt nur noch ein Teil des Wochenendes, von dem ich euch berichten muss: das Logbuch!

Das Logbuch? Na gut, vielleicht kennt ihr es eher unter dem Begriff “Memory Book”. Die wunderbare Ja-Sagerin hat sich nämlich die wahnsinnige Arbeit gemacht, für jeden von uns ein Memory-Book zur Verfügung zu stellen! Dazu addiere man Massen an Bastelmaterial von der Scrapbook-Werkstatt und Ikea sowie zwei supertolle Fotodrucker von Canon.

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Da wir Blogger bekanntermaßen allzeit begeistert fotografieren, bietet sich so ein Erinnerungsbuch im Grunde genommen an. Und so nutzten wir (fast) alle die großartige Gelegenheit, nicht nur zusammen zu quatschen und zu lernen, sondern auch gemeinsam zu basteln. Für mich war das mal wieder die Erfahrung, dass das Basteln in der Gruppe einfach total viel Spaß macht. Man inspiriert sich gegenseitig, vergisst die Zeit, und es ist einfach noch viel schöner als daheim im stillen Kämmerlein. Deshalb habe ich auch bald nach dem Workshop einen Kreativtag bei mir ins Leben gerufen, auf den ich mich schon sehr freue.

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Wir nutzten also fast jede freie Minute zum Basteln, und mein Memory Book ist nun schon ordentlich gefüllt, obwohl es nur um ein Wochenende ging, was festgehalten wurde!

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Ihr seht: Teilweise waren die Tische nicht ausreichend, so wild wurde geklebt, gestempelt, geschnitten und gemalt. Und wer keine Lust hatte oder eine Pause brauchte, konnte in der Zeit einfach an seinem Blog schrauben, jemanden um Hilfe oder Input bitten, einfach mit den anderen quatschen oder bei der Musik mitsingen (was wir sehr gern und manchmal schief getan haben)!

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Aber genug drumherum geredet: Hier kommen ein paar Einblicke in mein Memory Book Logbuch! Schon auf der Fähre konnte ich nicht umhin, den Himmel und das Meer zu fotografieren. Blau in blau, wunderschön! Quasi der Startschuss für das Borkum-Abenteuer:

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Natürlich musste auch unser singender Wattführer Bertus festgehalten werden – genau wie die schon erwähnte Tatsache, dass Blogger immer alles fotografieren müssen (nicht, dass ich besser wäre – ich habe die Blogger beim Fotografieren fotografiert!):

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Aber zunächst gehörte unser erster Abend am Strand ins Logbuch. Inklusive Sonnenuntergang, Vorstellungsrunde, und natürlich Meerblick.

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Eine Challenge hatten uns Sandra und Katja auch noch aufgetragen. “Luv und Lee” sollten wir fotografisch festhalten, oder auf Nicht-Seemanns-Deutsch: Gegensätze. Dabei kamen viele kreative Ideen zustande, und so war ich auch nicht die einzige, die von der Wattwanderung inspiriert wurde! Trotzdem gefällt mir mein Beitrag immer noch sehr gut:

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Diese süße Möwe war übrigens das Logo des Workshops und wurde von der Binenschmiede entworfen! Total niedlich, oder? Ihren Dawanda-Shop kann ich daher nur empfehlen – die Buttons, hach, zauberhaft! Genauso toll wie auch die Postkarten vom Cosmic Shop - diese Karte habe ich auf die Rückseite eines Fotos geklebt und beides zusammen dann einfach als kleine Zwischenseite eingeklebt:

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Chris, der auf Borkum lebt und somit stetig als Experte herangezogen wurde (ob er wollte oder nicht), hatte Bine und mir eine kleine Exklusiv-Tour durch Borkums Hafen gegeben – vielen Dank dafür! Natürlich wurde auch dieser Ausflug ins Logbuch aufgenommen. Inklusive Analog-Hashtags, die hiermit wieder digitalisiert wurden – Hashtagception!

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Wenn ich das so sehe, bin ich wieder versucht, tatsächlich mal ein regelmäßiges Memory Book zu führen. Aber das scheitert bei mir an mehreren Faktoren. Erstens kann ich mich, wie man hier schon sieht, nicht kurz fassen. Wenn ich an einem Wochenende schon so viele Seiten (und ich habe nicht einmal alle gezeigt) fabriziere, ist das Buch wahrscheinlich nach einem Monat voll. Zweitens bin ich ein riesiger Bastelmessi. Wenn ich anfange, das Scrapmaterial rauszuholen, ist der Tisch belegt. Komplett und zwar bis ich fertig bin. Ich habe auch das ungeschlagene Talent, die Schere neben mich zu legen und dann verschwindet sie innerhalb eines Augenschlags (das ähnelt dem Wurmloch auf meinem Sofa, nur dass dort die Zeit verschwindet, gell Heiterwerden-Steffi? ;-) )! Also, Chaos und Zeit. Aber ich bin ja inzwischen wieder totaler Fan von analogen Fotos und diese klebe ich dann auch ein. Bislang noch in ein Notizbuch und ganz einfach, aber vielleicht steige ich ja irgendwann auf zum Memory Book.

Lego in der Küche / Machen, nicht pinnen

“Pinnst du noch oder machst du schon?”, fragt uns Geschwister Gezwitscher. Anne und Eva geht es wie mir: Sie scrollen sich durch Pinterest & Co., finden jede Menge tolle Ideen, “pinnen” sie und vergessen sie dann wieder. Schade, oder? Deshalb wollen sie in der Aktion “Machen, nicht pinnen” ab sofort jeden Monat ein Pinterest-Projekt umsetzen und zeigen – da bin ich doch sofort dabei!

Für den Anfang habe ich mir ein sehr einfaches Projekt ausgesucht. Davon habe ich jede Menge auf meinen Pinnwänden. Ich denke beim Pinnen dann “Ach wie nett, das ist ja schnell gemacht!” – und dann versauert es doch auf der Pinnwand. Aber damit ist jetzt Schluss! Diesen Monat gibt es ein kleines Projekt, um unsere Küche aufzupimpen.

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Ihr seht: unsere Küche. Und zwar in einem außergewöhnlich ordentlichen Zustand. ;-) Rechts seht ihr einen roten Blumentopf. Darin befindet sich alles, was man in der Küche so braucht. Scheren, Suppenkelle, Spaghettilöffel, Kartoffelstampfer und unsere Salatbestecke, von denen wir aus nicht näher bekannten Gründen gleich drei haben. Man könnte sagen: Alles in Ordnung. Aber eigentlich ist der Topf zu groß. Und langweilig ist er auch ein bisschen. Daher sollte mein erstes Projekt dieses hier werden: eine Aufbewahrungsbox aus Lego!

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Also schnappte ich mir letztes Wochenende meine alte Lego-Kiste aus dem Keller und setzte mich an den Esstisch, wo ich erstaunlich lange wühlte und suchte, um die perfekten Steine für meine neue Küchenaufbewahrung zu finden. Ich war ganz fasziniert, was ich alles in der Kiste fand. Ich muss damals vor allem Häuser gebaut haben – gefühlt die Hälfte der Kiste war gefüllt mit Dachziegel-Steinen!

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Anders als im Original-Pin habe ich nicht eine große Box gebaut, sondern die Aufbewahrung in mehrere kleinere Fächer unterteilt. So konnte ich mit unterschiedlichen Höhen spielen (eigentlich sollte das Fach ganz rechts noch höher werden – aber mir gingen tatsächlich die Steine aus) und die einzelnen Teile fallen nicht um, sondern stehen halbwegs aufrecht. Die hässliche Spüli-Flasche habe ich direkt auch versteckt, und links gibt es ein kleines “Gärtchen” für unsere Schwämme, die sonst einfach lose herumlagen.

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Der kleine Mann hilft uns in Zukunft beim Sauberhalten der Küche – seinen Besen hat er immer dabei. Und natürlich konnte ich außerdem nicht widerstehen, ein Reflektionsbild zu machen. Der Salatlöffel lächelte mich förmlich an. Ich mag das Bild sehr, weil sich unten sogar noch die Legosteine spiegeln.

Wie haltet ihr es mit Pinterest? Sammelt ihr nur, oder setzt ihr auch um? Ich überlege schon jetzt, welches Projekt ich mir als nächstes aussuche! Vielen Dank an Geschwister Gezwitscher für die Inspiration, einfach mal zu machen. Mehr Projekte findet ihr hier – ich freue mich schon aufs Stöbern!

12 von 12 im Oktober 2014

Puuh, was für ein vollgepackter Sonntag das heute war! Die Fotos für 12 von 12 waren sowas von gar kein Problem, so viel habe ich gemacht – zum Glück hatte ich mir gestern Abend noch eine extra Erinnerung gestellt.

Der Tag begann etwas hektisch. Wir haben nämlich verschlafen. Das passiert uns eigentlich nie, und jetzt ausgerechnet an einem Sonntag? Ausnahmsweise hatten wir nämlich tatsächlich einen Termin, zu dem wir um 10 Uhr losfahren wollten. Meine erste Amtshandlung des Tages war dieses Bild, noch im Schlafanzug und barfüßig:

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Zum Glück war schon alles vorbereitet, um noch schnell die Waschmaschine anzuwerfen. Dank dieses Artikels habe ich die Temperatur mal um 10 Grad reduziert. Dass ich dabei auch irgendwie auf “Kurz” statt auf “Energiespar” gestellt habe, fiel mir erst beim Ansehen der Fotos auf. Tja, da war der Stromspar-Effekt der reduzierten Temperatur dann wohl wieder dahin.

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Ein schnelles Frühstück. Den Ovomaltine-Aufstrich hatten wir in der letzten Brandnooz-Box. Beim ersten Test fand ich ihn so “Meh, kann man essen”. Dann hab ich Banane draufgeschnibbelt, wie ich es normalerweise beim Nusspli mache. Und: Geschmacksexplosion! Im Hintergrund macht der Held das direkt nach.

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Dann setzten wir uns ins Auto. Das Wetter war überhaupt nicht freundlich. Man hätte meinen können, es wäre noch viel früher am Morgen. Und so fühlte es sich auch an, eine halbe Stunde nach dem Aufwachen. Zum Glück musste ich nicht selber fahren.

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Wir mussten erst mal einen Anhänger bei Bekannten ausleihen. Während die Männer das regelten, ging ich die Schafe begrüßen. Schon nett, so auf dem Land zu leben!

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Wir fuhren ein Weilchen und dann luden wir Steine auf den Hänger. Nicht sehr aufregend, aber was muss, das muss eben.

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Die Steine wurden dann an ihrem Zielort, dem Garten von Freunden, abgeliefert und wir wurden wieder heimgebracht. Ich war ziemlich müde, aber die Sonne war mittlerweile herausgekommen und so machte ich mich auf den Weg zum Kürbisfeld!

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Allein, denn so konnte ich in aller Ruhe eine kleine Foto-Session abhalten. Der Herbst! Die Sonne! Die Farben! Ich liebe es. Nebenbei suchte ich auch noch den einen oder anderen Kürbis aus, um ihn mit heimzunehmen.

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Wieder zu Hause angekommen konnten wir noch schnell die Wäsche vom Morgen aufhängen, dann ging es schon weiter: Kindergeburtstag feiern! Unsere Nichte wurde 4. Es gab Kuchen, Kaffee, Waffeln, ein Pferdegeschirr, Bilderbücher, eine Hundeleine, eine pinke Kinder-Kamera, eine Handtasche und vieles vieles mehr. Kind müsste man sein! ;-)

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Trotz Kuchen und Waffeln waren wir ziemlich hungrig, als wir wieder zu Hause waren. Der Held kochte: Schupfnudeln mit Weißkohl, Schinken und Käse überbacken. Lecker!

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Währenddessen wurde ich kreativ tätig und bearbeitete die Kürbisse. Ich hatte keine Lust, zu schnitzen – das ist mir erstens zu viel Arbeit und zweitens wird das Gemüse dann auch so schnell gammelig. Daher habe ich nach einer kleinen Inspirationsrunde durch Pinterest zum Pinsel gegriffen. Die Farbe ist übrigens Silber – das fällt aber nicht sonderlich auf, es könnte auch Weiß oder Grau sein. Schade eigentlich.

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Danach wollten die Kürbisse natürlich noch arrangiert werden. Ich bin kein großer Dekorateur, aber bei Kürbissen vor der Haustür kann man ja glücklicherweise so viel nicht falschmachen!

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Und schon war es Zeit für den Tatort, den ich übrigens absolut und ohne Einschränkungen wahnsinnig großartig fand. Ich bin immer noch ein bisschen geflasht und höre gerade laut “Nabucco”. Hammer! Den Film muss ich auf DVD haben.

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen!

(Oktober 2011, Oktober 2012, Oktober 2013)

Zur besseren Hausfrau von A bis Z – Heute: Regenschirmpflege und Rundfunkgeräte

In den letzten Wochen haben wir also schon einiges gelernt. Wir erkennen echtes Porzellan, wissen den kleinen und großen Hausputz zu schaffen und halten unsere tägliche Mittagsruhe. Aber es sind die Kleinigkeiten, die eine gute Hausfrau von der perfekten Hausfrau unterscheiden. Daher heute: der Buchstabe R mit Themen, die viel zu selten thematisiert werden.

Wer hat sich nicht immer schon gefragt, wie man seinen Regenschirm wäscht? Darf er in die Spülmaschine? Oder eher Waschmaschine? Oder kauft man besser direkt einen neuen?

Regenschirmpflege: Nasse Regenschirme niemals zusammengerollt wegstellen. Die Schirme abtropfen lassen, dann zum Trocknen aufspannen. Seidene Schirme nur halb aufspannen, damit die Seide nicht einreißt. – Durch Dreckspritzer beschmutzte Schirme können mit Seifenschaum gereinigt werden. Mit einem Schwamm oder weichem Tuch den Schaum auftragen und einreiben (bitte keine Bürste verwenden!). Den aufgespannten Schirm in der Badewanne zuerst mit mäßig warmem Wasser, dann mit kaltem Wasser abbrausen, bis alle Seifenreste verschwunden sind. Diese Methode kann bei Regenschirmen mit Bespannung aus Seide, Kunstseide oder Perlon verwendet werden. Zum Imprägnieren – falls erforderlich – den Schirm einem Fachgeschäft übergeben. – Alle Schirme haben eine längere Lebensdauer, wenn sie nur zum Ausgehen ins Futteral gezwängt werden.

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Ein Satz, den wir uns heutzutage alle dick hinter die Ohren schreiben sollten: Es ist nicht immer möglich, neue Geräte anzuschaffen, wenn die Industrie neue Formen herausbringt.

Rundfunkgeräte in klarer, sachlicher Form, dabei zeitlos schön, ja sogar elegant und aus wertvollen Hölzern angefertigt, fügen sich harmonisch dem heutigen Wohnstil ein. Aber nicht nur das Äußere ist für den Kauf eines Rundfunkgeräts wichtig, ausschlaggebend ist seine Klangschönheit. Ob eine Rundfunk-Phono-Kombination als Vollstereogerät mit zwei getrennten Verstärkern oder ein Transistor-Heimempfänger angeschafft wird, ist Geschmackssache, wobei auch der Geldbeutel mitspricht. Bei dieser Anschaffung hat wohl in den meisten Haushälten der Hausherr das letzte Wort! – Auch wenn das Rundfunkgerät noch so schön und noch so gut ist, darf es doch nur auf Zimmerlautstärke eingestellt werden. Fenster und Balkontüren geschlossen halten – dies vor allem im Sommer – damit Nachbarn nicht gestört werden. Da es nicht immer möglich ist, immer dann wenn die Industrie neue Formen der Rundfunkgeräte herausbringt, ein neues Radio zu kaufen, sollte der Platz für das Rundfunkgerät so gewählt sein, dass es möglichst unauffällig im Raum verschwindet. Eine gute Gelegenheit hierzu bieten Bücherregale.

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Also, wer hätte nicht gern so ein formschönes Rundfunkgerät? Während ich an diesem Text saß, schaute ich ganz fasziniert mein kleines Smartphone an, das mir gerade (fast) alle Musik der Welt, die mir nur gerade in den Sinn kam, wiedergeben konnte. Und das überall. Sogar im Auto. Und zwar ohne Kabel. Einfach so durch die Luft übertragen. Wahnsinn. Also, Hausaufgabe der Woche: Die heutige Technik bestaunen. Und den Regenschirm waschen. Nächste Woche: Tipps zur Wohnungseinrichtung und alles zum Thema Staubsaugerkauf!

Herzblut-Themen und ein Watt-Konzert / #bloggenmitherz

Als ich den ersten Hinweis auf den Blog-Workshop beim Mädchen mit Herz gelesen hatte, dachte ich vor allem an zwei Dinge: Natürlich ans Bloggen in all seinen Facetten (Blogger treffen, etwas übers Bloggen lernen, übers Bloggen reden…). Zweitens ans Meer. An die Nordsee, die ich viel zu selten sehe und in die ich viel häufiger meine Füße stecken sollte. Spoiler: Beide Erwartungen wurden voll erfüllt - und ein drittes Haupt-Thema kristallisierte sich schnell heraus!

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Am Samstag begannen wir den Tag im Seminarraum der Jugendherberge. Dort erwartete uns erst mal eine liebevoll zusammengestellte Goodie Bag (unter anderem nenne ich jetzt ein wunderschönes Memory Book der lieben Ja-Sagerin mein eigen, das sich im Regal ganz wunderbar neben dem Gästebuch-Album macht, das ich bei ihr einmal bestellt habe) – und geballtes Know-how. “Herzklopfen vs. Herzschmerz” lautete der Titel unserer ersten Diskussion. Was macht uns noch Spaß, welche Themen bereiten uns Bauchschmerzen? Es war wirklich toll, in der Blogger-Runde diskutieren zu können.

Später am Tag lernten wir noch, wie wir unser eigenes Media Kit erstellen, Sandra führte uns mit einem Vortrag über PR (mehr dazu hier) in die “andere Seite” ein, wir erfuhren alles über Impressumspflicht, machten einen Photoshop-Schnellkurs und mehr. Am Sonntag setzten wir uns dann noch für eine ausführliche “Blogkritik” zusammen und schauten uns jeden Teilnehmer-Blog von Kopf bis Fuß an. Dort kam viel hilfreicher Input zusammen, den ich gerade noch sortiere und versuche, umzusetzen.

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Der Blog-Teil des Events wurde also schon mal voll und ganz erfüllt. Und das Meer? Das hatten wir ja schon am ersten Abend besucht, aber dabei sollte es nicht bleiben. Auf dem Programm stand nämlich noch eine Wattwanderung.

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Nun war meine letzte Wattwanderung schon über zehn Jahre her und daher freute ich mich ohnehin auf diesen Programmpunkt. Die Matsche zwischen den Füßen, das Getier, der Geruch – was will man mehr? Aber diese Wanderung bot nicht nur matschige Zehen, Muschelrennen und Quallen, sondern auch noch einen ganz besonderen Wattführer. Albertus Akkermann, ein gebürtiger Borkumer, zeigte uns nicht nur die Tiere im Watt, sondern spielte uns auch noch das eine oder andere Liedchen auf seinem Akkordeon. Was nun vielleicht etwas verstaubt-spießig klingen mag, war das ganz und gar nicht! Es gab Rio Reiser und Element of Crime zu hören und wir alle standen ganz andächtig da und genossen die ganz besondere Stimmung.

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Wir Bloggerinnen konnten unserer Foto-Begeisterung hier auf jeden Fall freien Lauf lassen (die größte Sorge galt jeweils der Kamera), und so findet ihr noch viele andere Posts mit wunderschönen Bildern bei anderen Teilnehmerinnen (und unserem Quoten-Blogger natürlich auch) – zum Beispiel bei

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Ihr seht, der singende Wattführer hat uns nachhaltig beeindruckt. Wenn ihr also mal nach Borkum fahren solltet, kann ich euch eine Tour mit Bertus (den ihr schon aus dem NDR Fernsehen kennen könntet) nur ans Herz legen!

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Ach ja, und was war nun neben Bloggen und Nordsee das dritte Thema? Nun, wie schon erwähnt hatten wir die tollen Memory Books in unseren Goodie Bags. Auch die Scrapbook-Werkstatt hatte das Wochenende mit viel, viel Material gesponsort – und Canon hatte für die Fotodrucker gesorgt. Tja, 16 Bloggerinnen, 1 Blogger, 17 Kameras, 17 Memory Books, 2 Drucker und zahlloses Bastelzubehör in einem Raum? Was dabei herauskommt – das zeige ich euch beim nächsten Mal!

12tel Blick im September

Der September war so schön, wie man ihn sich nur vorstellen kann! Den hierzulande eher verregneten August konnte er jedenfalls meines Erachtens wieder vollkommen ausgleichen. Auch wenn schon die ersten gelben Blätter auf dem Boden lagen, wie der monatliche Blick aus meinem Bürofenster beweist:

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Im nächsten Monat gehe ich schon von deutlich bunteren Bäumen aus – das ist jetzt schon langsam zu sehen.

Alle Monate im Überblick:

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