Monatsarchiv: Mai 2011

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

…mit meiner Nähmaschine ist dieses wunderbare Objekt:

Diese Tasche inklusive Futter ist tatsächlich das erste, was ich jemals mit meiner geburtstäglichen Nähmaschine hergestellt habe. Wow. Ich bin gerade ein bisschen beeindruckt von mir selber! ;-) Es war aber auch eine Arbeit von schlappen fünf Stunden.

Dachte ich beim vorherigen Auftrennen von Bettwäsche und Kissenbezügen noch darüber nach, wie meditativ und entspannend doch diese Arbeit sei, sah ich das schon ganz anders, als ich meine eigenen Nähte wieder auftrennen durfte… Tatsächlich besteht die Tasche aus einem Sofakissenbezug (der vorn gestreift und hinten aus Jeansstoff war, und hier die Ober- und Unterkante liefert), einer Ikea-Bettwäsche (die Monster… ich habe sie geliebt, aber es gab sie dann nicht mehr bei Ikea und ich bräuchte doch zwei) und einer alten Tischdecke. Man will ja für die ersten Näh-Schritte keinen guten Stoff verschwenden!

Die Tasche habe ich genäht nach einem Freebook von farbenmix.de. Dabei habe ich mich nicht NUR geschickt angestellt… Ich habe nicht nur die Griffe auf der falschen Seite angenäht, sondern am Ende auch die falschen Seiten zusammengenäht – das sah dann nach dem Wenden sehr ordentlich aus, war nur leider keine Tasche. ;-) Naja, das übt dann eben. Das Futter der Tasche sieht aber nur auf dem Foto so krumpelig aus! Ein bisschen größer könnte das Teil sein, aber das liegt ja nicht an mir.

So, ich vermute, vor mir liegt eine großartige Karriere als … Näherin? Designerin? Hmm, ich glaube, ich bleibe beim Hobbynähen. Und ich glaube, dass ich jetzt ganz dringend ins Bett muss! (Hmm… Ob die Tasche mitmöchte?)

Schund-TV und Geburtstagspläne

Den Urlaub im Büro doch noch durchgeboxt und eine Ferienwohnung in Fehmarn (siehe auch hier Punkt Nr. 9) gebucht. Abends schon mal die Hauptzutaten fürs Backen morgen eingekauft, denn da mache ich Brownies (aus der Packung) und Bananen-Zitronen-Kuchen (selbstgebacken), die ich am Mittwoch, meinem Geburtstag, ins Büro mitbringen kann. Dann Haushalt: Wäsche waschen, bügeln. Zum Abendessen gibt es Toast mit Blutwurst und Zwiebelringen. Anschließend ein paar Unterlagen abheften. Mein Schreibtisch, der ewig lange zugerödelt war, seit mein Held weg ist (vorher stand dort sein Schreibtisch), ist aufgeräumt, neu organisiert und bereit für die Nähmaschine, die ich mir zum Geburtstag gewünscht habe. :) Ich bin schon mal gespannt… Gerade läuft noch “Vermisst” auf RTL – unglaublicher Schund, aber ganz entspannend. Aber ich denke, ich schalte doch lieber um und schaue noch eine Folge “6 Feet Under”!

Der Satz, bei dem mein Versuch, “Twilight” toll zu finden, scheiterte

Nachdem viele meiner Freundinnen mir davon vorgeschwärmt hatten, hatte ich vor, es doch endlich einmal mit “Twilight” zu probieren. Beziehungsweise mit “Biss zum Morgengrauen”, denn das ist, wie der geneigte Leser weiß, der erste Band der Buchreihe. Das wusste ich ganz ohne Recherche, denn durch den Twilight-Hype konnte man solchen Infos kaum entgehen. Eigentlich weiß ich schon eine ganze Menge über Twilight und nichts von diesem Wissen hat mich bislang dazu gebracht, die Bücher zu lesen. Aber als dann am letzten Wochenende meine beste Freundin auch noch begeistert davon schwärmte, trieb es mich am Montag Abend in die Stadtbücherei und der erste Band wanderte in meine Tasche.

Ich war echt gespannt – kurzzeitig. Leider wurde mir nur allzuschnell klar, dass Twilight nicht so ganz der Hammer war, den ich erwartet hatte. Eigentlich sind die ersten 300 Seiten nur ein “Hach war er süß, gutaussehend, umwerfend” von Bella und ein “Nein, das darf nicht sein, ich bin zu gefährlich” von Edward. Na gut. Vielleicht wäre es spannender gewesen, wenn ich noch nicht gewusst hätte, dass Edward ein Vampir ist (upps… Jetzt hab ich’s verraten ;-) ). Aber ich fand die Geschichte unglaublich oberflächlich. Sie sehen sich und lieben sich. Hm. Soll vorkommen. Aber eigentlich liebt er sie ja gar nicht, sondern sie “riecht so gut”, und eigentlich liebt sie ihn auch nicht so richtig, denn er  wirkt als Vampir nun einmal “äußerlich attraktiv” auf seine “Beute”, “genau wie Fleisch fressende Pflanzen”. Tja, dementsprechend tiefgründig sind auch die Gespräche der beiden – eigentlich sind sie eben einfach nur scharf aufeinander, tun aber so, als wären sie Seelenverwandte.

Jedenfalls war ich überzeugt davon, nicht zum Twilight-Fan zu mutieren, als ich den folgenden Satz auf Seite 208 las:

“Es war das größte Kompliment, das man seinem Gesicht machen konnte, dass es mich davon abhielt, seinen Körper anzustarren.” Vielen Dank – ich bin raus. (Natürlich habe ich Band 1 noch zu Ende gelesen, aber das war es jetzt auch für mich!)

Was mich glücklich macht #7

Es gibt jeden Tag Dinge, für die man dankbar sein kann – und die einen glücklich machen, obwohl sie nur klein und scheinbar unwichtig sind. Die gute Laune machen, wenn man darüber nachdenkt, obwohl der Tag eigentlich grau und irgendwie doof ist. Etwas, worauf man stolz ist, etwas, das jemand anders zu dir sagt oder einfach nur ein Gegenstand, der gute Laune in dir hervorruft. Diese kleinen Dinge möchte ich in unregelmäßigen Abständen aufschreiben, um mich daran zu erinnern und mich auch im Nachhinein noch darüber freuen zu können!

Die Stars der Tages:

  • Komplimente machen – klar, welche zu kriegen ist schön, aber es macht auch sehr viel Spaß, selber welche zu verteilen, und sei es nur für den schönen Rock der Kollegin
  • “Du kannst in deinem Leben niemals alle Bücher lesen, die es auf der Welt gibt!” – erst hat mich dieser Gedanke heute in der Bücherei etwas betrübt, aber eigentlich ist das doch großartig, denn so bleiben immer noch großartige Bücher übrig, auf die man sich freuen kann
  • Büchereien!
  • Tatendrang und Motivation
  • ein Wochenende mit der besten Freundin – immer wieder schön (*wink* huhu, falls du das liest – es war schön mit dir ;-) )
  • die schöne Müslischale öfter benutzen – wofür soll ich sie denn aufsparen?
  • Kommentare im Blog :-D
  • ein aufgeräumtes Zuhause

Nach Mamas Rezept…

…schmeckt’s am Besten!