bunt, gestreift und hüpfig zieht um!

Ihr Lieben – dies ist eine Einladung! Und zwar eine Einladung zur Einweihungsparty! Ich bin nämlich umgezogen. Nein, nicht mit Sack und Pack und Held und Nähmaschine, sondern mit Bits und Bytes – virtuell sozusagen. Nach über 5 Jahren an dieser Stelle wurde das einmal Zeit!

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Und daher geht es ab sofort hier weiter: www.buntgestreifthuepfig.de! Ich würde mir sehr über euren Besuch freuen – macht euch nur nichts draus, wenn es hier und da noch etwas unordentlich ist! ;-)

Adventskalender aus Zeitungspapier – es weihnachtet sehr!

It’s beginning to look a lot like Christmas! Nach und nach füllt sich unser Haus mit Weihnachtsdeko, ich dudle meine Weihnachtsplaylist rauf und runter (ich liebe Weihnachtslieder!) und gestern zog hier sogar Plätzchenduft durch die Luft. Sagte ich nicht, ich backe nicht? Tja, wenn man Krankenbesuch von Mama bekommt, braucht man das auch nicht und am Ende gibt es trotzdem Weihnachtsgebäck!

Letztes Jahr dachte ich ja schon, das Eheleben raubt tatsächlich sämtliche Romantik. Zum ersten Mal in fast zehn Jahren Beziehung hatten wir nämlich keine selbstgemachten Adventskalender, sondern teilten uns einen Rubbellos-Kalender! Dieses Jahr habe ich das aber definitiv wieder gut gemacht, denn der Helden-Adventskalender ist ein echtes Highlight geworden. Er dient praktischerweise direkt als Fenster-Dekoration. Nur doof, dass die Deko dann jeden Tag ein bisschen weniger wird, je näher Weihnachten rückt!

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Jeder Tag besteht aus zwei Teilen: einem Stern und einem kleinen “Tütchen”, das an den Girlanden hängt. Im Laufe der Zeit kann ich euch sicherlich auch erzählen, weshalb das so ist, aber noch ist das ein Geheimnis. ;-)

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Die Tütchen bestehen aus den Seiten eines alten Buchs (bevor mir jemand Buchzerstörung vorwirft: Es ist ein ganz tolles Buch – so toll, dass ich es noch einmal neu gekauft habe, weil das alte auseinanderfiel! Letzteres bekam also nur ein zweites Leben, und im Regal blieb alles gleich). Einfach aufeinandergelegt, zugenäht (Inhalt nicht vergessen!) und mit der Zickzack-Schere ausgeschnitten.

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Mit den Sternen funktioniert es ganz ähnlich, nur dass ich dafür Zeitungspapier genommen habe. Dieses ließ sich übrigens sehr viel schlechter vernähen und vor allem ausschneiden als das festere Buchpapier! Ich war froh, als ich alle 24 fertig hatte…

Die tollen Zahlen stammen übrigens als Freebie von Kerstin und sind dieses Jahr vermutlich in dem einen oder anderen Blogger-Haushalt zu finden, zumindest habe ich auf Instagram schon mehrere Bilder erspäht, auf denen die Nummern ebenfalls zu sehen waren. Sie sind aber auch wirklich schön!

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Die Schneeflocken sind das erste Ergebnis meiner neuesten Errungenschaft. Nach zahlreichen Berichten und tollen Bildern in anderen Blogs habe ich mir nun nämlich tatsächlich eine Silhouette Portrait zugelegt! Die Flocken sind wirklich total schön geworden, leider hatte ich ansonsten bisher nur Ärger mit dem Teil. Ich gehe aber fest davon aus, dass das an mir liegt, wenn es nicht klappt, und übe fleißig weiter.

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Für mich hängt bereits der Tausch-Adventskalender von Goldengelchen mit 24 Päckchen von tollen Bloggerinnen! Ich bin schon sooo gespannt, jedes einzelne Päckchen sieht einfach so toll aus! Zum Glück ist bald der 1. Dezember. Habt ihr auch schon die Adventskalender aufgestellt? Oder gibt es bei euch gar keinen mehr?

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P.S.: Habt ihr schon euer Hausfrauen-Diplom beantragt? Noch bis morgen Abend könnt ihr hier teilnehmen und tolle Pakete gewinnen!

Links und rechts vom Blog #5

Ihr Lieben, es mag euch aufgefallen sein: Ich komme gerade nicht zum Bloggen. Und nun, da meine Hausfrauen-Reihe abgeschlossen ist, habe ich nicht einmal einen vorbereiteten Sonntags-Beitrag. Ich bin gerade einfach nicht besonders fit.

Damit es trotzdem etwas zu Lesen für euch gibt, öffne ich wieder mal meine Link-Schatztruhe und lasse euch an meinen gesammelten Netz-Highlights der letzten Wochen teilhaben!

Ganz frisch: Sandra schreibt über die ach-so-besinnliche Weihnachtszeit, die viel zu oft in Stress ausartet. Ich muss zugeben, dass ich bestimmt seit 2 Jahren keine Weihnachtsplätzchen mehr gebacken habe. Es ist mir einfach zu viel Aufwand und es macht mir nicht unbedingt viel Spaß. Darf man das als Bloggerin überhaupt sagen?

Vielleicht ebenfalls gerade zur Weihnachtszeit ganz passend: David Pfeifer hat ein Jahr lang nichts gekauft. Nicht unbedingt etwas Neues, aber sein Artikel darüber gefiel mir besonders gut.

Andrea Harmonika schreibt sehr lustige Texte – und sie backt, im Gegensatz zu mir. Aber sie hat auch einen guten Grund dafür, denn sie hat einen Traum: “Stellen wir an dieser Stelle, statt mein Konzept in Frage, uns einmal eine futuristische Fußballkneipe vor, wo die Zapfhähne durch Muffin-Etageren ersetzt werden. Pöbelnde Hooligans, die sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nur noch mit abgebrochenen Cake-Pops drohen. Oder Fußballfans, die mit nichts als Sieg trunken aus dem Stadion strömen und “Kuchen her, Kuchen her, oder ich fall um!” singen.” Den Text zum Thema “Suchtprävention durch Blechkuchen” empfehle ich zur Lektüre während der nächsten Tasse Kaffee mit einem leckeren Stück Gebäck (es muss ja auch nicht selbst gebacken sein)!

In der New York Times ist dieser spannende Artikel über das Altern erschienen: “What if Age is Nothing but a Mindset?”, wird gefragt. Nicht nur der Text ist spannend, sondern auch die illustrierenden Bilder von Kindern, verkleidet als alte Menschen, finde ich absolut niedlich.

Auf Neontrauma.de wird jeden Monat ein “Blog des Monats” gekürt, immer wieder zu einem anderen Thema. Diesen Monat geht es um Alltagsblogs – und ich bin nominiert, hurra! Aber auch die anderen Nominierten sind sehr empfehlenswert, also schaut doch mal rüber, stöbert und stimmt ab.

Zur besseren Hausfrau von A bis Z – Dein Hausfrauendiplom mit Verlosung!

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Meine werten Damen, liebe vereinzelte Herren! Ich hoffe sehr, dass ihr die letzte Woche gut genutzt habt. Heute ist es nämlich soweit: Die Abschlussprüfung unseres großen Hausfrauenkurses steht an! In den vergangenen Wochen habt ihr viel gelernt, und sicherlich läuft auch in eurem Haushalt schon einiges runder also bisher. Aber habt ihr das Zeug zur Superhausfrau? Schafft ihr es, das große Hausfrauendiplom zu erwerben? Das wird sich heute herausstellen.

Im Laufe der Wochen haben wir viele Themen behandelt. Hier könnt ihr, falls bei den Fragen Unsicherheiten entstehen, alles noch einmal nachlesen:

Lektion 1: Abendkosmetik und tägliche Arbeiten
Lektion 2: Von der Babyausstattung zu Cocktailpartys
Lektion 3: Drehstühle, Einweihungspartys und die richtige EntspannungLektion 4: Gäste, Geschenke und Geschirrspülautomaten
Lektion 5: Hausputz und die richtige Lesehaltung
Lektion 6: Vom richtigen Umgang mit Jugendlichen und die Kleidung der Hausfrau
Lektion 7: Lacktaschen, Mittagsruhe und ein kleines Männerbrevier
Lektion 8: Ordnung, Porzellangeschirr und Parkettpflege
Lektion 9: Regenschirmpflege und Rundfunkgeräte
Lektion 10: Wohnungseinrichtung und Staubsaugerkauf
Lektion 11: Der gut gedeckte Tisch und Telefongespräche
Lektion 12: Uhren, Unfallverhütung und die tägliche Wohnungspflege
Lektion 13: Die richtige Zeiteinteilung

Um euer großes Hausfrauendiplom zu erlangen, müsst ihr nur diese 3 einfachen Fragen in einem Kommentar unter diesem Beitrag beantworten. Bitte stets in eigenen Worten und ohne beim Nachbarn abzugucken, das versteht sich von selbst. Alternativ könnt ihr auch einen Beitrag zum Thema in eurem eigenen Blog verfassen. Das beste daran: Jede Teilnehmerin (und natürlich auch jeder Teilnehmer) nimmt automatisch an der Verlosung von drei wunderbaren Haushalts-Paketen teil! Ein Kommentar gibt ein Los, ein Blog-Beitrag bei euch gibt sogar zwei Lose (bitte schreibt dann trotzdem einen kurzen Kommentar, damit ich Bescheid weiß). Was es zu gewinnen gibt, zeige ich euch am Ende des Beitrags. Jetzt zunächst das Wichtigste: Die Fragen!

1. Welche Schürze ist im Alltag der Hausfrau deiner Ansicht nach am wichtigsten, und weshalb?
2. Bei welcher Freizeitbeschäftigung kannst du dich am besten entspannen, um im Haushalt wieder voll da zu sein? Hast du genug Grazie zum Kegeln, oder eher Talent zum Sticken?
3. Die Schwägerin bekommt ein Baby, und der Ultraschall hat gezeigt, dass es ein Junge wird. Darf man ihr die gelben und grünen Strickjäckchen aus dem Babyalter der eigenen Kinder schenken, oder ist das ein No-Go?

Das war es schon! Ein Kinderspiel, oder? Denkt daran: Bei den meisten Fragen gibt es kein richtig oder falsch, eure Begründung zählt!

Jetzt wartet ihr sicher schon ungeduldig darauf, was es zu gewinnen gibt. Ich habe zusammen mit tollen Sponsoren, aber auch aus eigener Hand 3 praktische Haushalts-Pakete zusammengestellt.

Der erste Preis:

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Der zweite Preis:

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  • der informative Bildband Unser Haushalt in den 50er und 60er Jahren
  • der hilfreiche Ratgeber “Unsere Ehe” aus dem Jahr 1968 (aus der DDR)
  • ein ebenso niedlicher wie praktischer Abtropf-Elefant von Design3000.de, der in keiner Küche fehlen sollte
  • ein Küchenhandtuch von LaraBim mit dem Motiv “Möwe”
  • ein Einmach-Rezeptbuch zum Selbstbefüllen sowie zwei Päckchen Etiketten für hausgemachte Leckereien von Maid & Held
  • das praktische Kochbuch “Dr. Oekter Tieflkühlkost” aus dem Jahr 1965

Der dritte Preis:

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  • “Ich suche einen Vornamen für mein Kind” aus dem Jahr 1967 (mit Highlights wie Raute, Fastrada oder Utz)
  • das Kochbuch “Rezepte zum Kalorien sparen” von Natreen aus dem Jahr 1977
  • ein Einkaufsblock und zwei Päckchen Etiketten für hausgemachte Leckereien von Maid & Held
  • ein Küchenhandtuch von LaraBim, Motiv “Robbe”
  • eine Häkelanleitung für Tischsets und Untersetzer
  • das “Magazin der Hausfrau” aus dem Jahr 1983
  • der praktische Ratgeber “Underberg weiß Rat” aus dem Jahr 1960

So, bevor ihr jetzt in die Tasten haut, um eure Chance auf eines dieser fantastischen Pakete zu wahren, schaut unbedingt auch einmal bei meinen Sponsoren vorbei! Ich kann sie alle ausgesprochen empfehlen – sympathische Kontakte, hochwertige Produkte, tolle Ideen! Diese Onlineshops haben die Verlosung unterstützt:

  • Design3000.de hat den süßen Abtropf-Elefanten zur Verfügung gestellt und bietet auch noch jede Menge weitere tolle Küchenhelfer
  • Maid und Held haben ein riesiges Päckchen mit Haushalts-Papeterie zur Verfügung gestellt – ich liebe insbesondere ihre Einkaufsblöcke
  • LaraBim hat die wunderschönen Küchenhandtücher geschickt, die ihre Motive per Siebdruck erhalten
  • Von Kreative Handwerke stammt das Schürzen-Set mit den Topflappen gesendet – und Schürzen kann man nie genug haben!

Und nun: Viel Erfolg!

Und hier noch das Kleingedruckte:
Zur Teilnahme an der Verlosung gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem du die Fragen beantwortest. Dadurch erhältst du ein Los für die Verlosung.
  • Veröffentliche auf deinem eigenen Blog einen Beitrag, in dem du die Fragen beantwortest. Dadurch erhältst du zwei Lose für die Verlosung. Bitte veröffentliche anschließend einen Kommentar unter diesem Beitrag, damit ich auf deinen Artikel auch aufmerksam werde.

Die Teilnahme ist möglich bis Samstag, den 29. November 2014, 24 Uhr. Du solltest 18 Jahre alt sein und in Deutschland eine Postanschrift haben. Die drei Gewinnerinnern werden via Zufallsgenerator ausgelost und per Email infomiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die oben gezeigten Gewinne werden nicht in bar ausgezahlt. Bitte achte darauf, dass in deinem Kommentar eine gültige Emailadresse hinterlegt ist, unter der ich dich erreichen kann.
Ich freue mich über jede Teilnahme – auch, wenn du sonst eher stiller Leser bist! :-) Außerdem freue ich mich, wenn du die Verlosung auf Facebook, deinem Blog o.ä. teilen möchtest. Dazu kannst du gern eines der Bilder aus diesem Beitrag mitnehmen.

Kreativtag in Münster / Machen, nicht pinnen

Heute ist wieder der 15. des Monats, und bei Geschwister Gezwitscher heißt es daher: Pinnst du noch, oder machst du schon? Vor kurzem hatte ich ganz tollen Besuch bei mir zuhause, und gemeinsam haben wir gleich mehrere Projekte umgesetzt, die wir auf Pinterest entdeckt hatten!

Eva, Jutta und Claudia waren hier – wir hatten nämlich einen Kreativtag nach Steffis Vorbild geplant. Eva hatte lecker gebacken, und wir hatten einen wunderbaren, gemütlichen, verquatschten und natürlich kreativen Tag miteinander – meine Damen, schön, dass ihr da wart!

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Unser erstes Projekt: Stempel schnitzen aus Radiergummis (Pin). Haben sicherlich viele von euch schon gemacht, für uns alle war es Neuland. Und es ging viel besser, als wir es uns vorgestellt hatten! Wir hatten nämlich ordentlich Respekt vor den scharfen Messern. Aber alle Finger blieben dran und wir haben durchaus respektable Ergebnisse erzielt – das kann wiederholt werden! Kleiner Tipp: Mit einem ordentlichen Bastelmesser geht es doch noch mal eine ganze Ecke einfacher als mit einem billigen Cutter.

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Bei unserem zweiten Projekt konnten wir die neuen Stempel teilweise schon direkt einsetzen! “Stempeln mit Bleiche” (Pin) war an der Reihe. Guter Tipp: Macht es draußen oder öffnet die Fenster! ;-) Wir hatten Stoffservietten, die wir bestempelten. Das Motiv aus der Anleitung war sehr schön, zusätzlich haben wir Buchstabenstempel verwendet und natürlich den einen oder anderen Radiergummistempel.

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Das Stempeln mit Bleiche ist etwas tricky, da unterschiedliche Stoffe höchst unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Vorher weiß man einfach nicht, ob das Gestempelte nun rosa, gelb, weiß oder ganz anders wird. Gelegentlich verläuft sich die Bleiche auch ziemlich in den Textilfasern, so dass kein klares Stempelbild möglich ist. Aber wir haben trotzdem einige schöne Ergebnisse zustande gebracht und hatten Spaß an der Sache – also, alles gut! :-)

Außerdem haben wir an diesem Tag noch Bilder auf Holz transferiert, die Anleitung dazu findet ihr hier. Da wir dies aber nicht zum ersten Mal gemacht haben, war es kein “Machen statt pinnen” – schön war es trotzdem!

Und, welches Pinterest-Projekt könnt ihr mir für den nächsten Monat empfehlen?

Hema: Blogger-Event oder Shoppingtour?

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen – auf Instagram, auf Blogs oder bei Twitter: Neulich hat HEMA zum großen Blogger-Event geladen. Natürlich habe ich die Einladung vollkommen verpasst, und so konnte ich nur noch etwas neidisch die Vorbereitungen der anderen mitverfolgen. Bis ich am Freitagmittag auf einmal eine SMS von Jutta auf dem Handy hatte. Spontan war ein Platz freigeworden – und noch viel spontaner bewarb ich mich auf diesen!

Und erstaunlicherweise war es tatsächlich so, dass ich kurze Zeit später eine Nachricht von HEMA im Postfach hatte. “Hallo Nele, toll, dass du so spontan bist!” Ich war tatsächlich dabei und freute mich riesig.

Abends fuhren Jutta, Maike, Münstermama und ich also nach Essen – wunderbar chauffiert vom Münsterpapa! Wir hatten keine Ahnung, was auf uns zukommen würde. Also, ich als absolut Unvorbereitete sowieso nicht – aber auch die anderen, die eine offizielle Einladung hatten, waren sehr gespannt, was passieren würde.

Was erwartet man sich eigentlich von einem Blogger-Event? Nun, ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ich selbst freue mich in erster Linie immer darauf, andere Bloggerinnen zu treffen und mit ihnen zu quatschen. Gerne mache ich dabei auch etwas – basteln, kochen, fotografieren, essen… Bei einem Event eines Unternehmens gehe ich davon aus, dass ich etwas über das Unternehmen erfahre, dass das Unternehmen eventuell etwas Neues vorstellt, über das ich später gern im Blog berichten möchte, weil es noch nicht so bekannt ist oder weil ich total begeistert und überzeugt bin.

Unternehmen auf der anderen Seite wünschen sich Berichterstattung, die über reine Werbung hinausgeht. Emotionale Blogposts, hübsche Bilder auf Instagram. Blogger liefern das gerne – wir sind begeistert, wenn uns jemand einlädt, wir freuen uns riesig, wenn’s dann vor Ort noch hübsch aussieht, und wir loben in den höchsten Tönen, wenn’s was Leckeres zu essen gibt. Auf Instagram und Co. hagelt es dann Kommentare und Likes – “Ach, ich wäre auch so gern dabei gewesen”, “Ich bin soooo neidisch” oder “Toll, dass muss ich mir auch unbedingt ansehen” - Ziel erfüllt. Wir sind ja dankbar, wir Blogger, wir brauchen ja schließlich auch etwas, worüber wir schreiben können, und wenn man dann noch unsere liebsten Blogger-Freundinnen ebenfalls einlädt, kann man eigentlich schon nicht mehr viel falsch machen.

Zurück zum aktuellen Thema: Das HEMA-Event. Wir wussten also alle nicht, was auf uns zukommt. Vor dem HEMA in Essen trafen wir die anderen Bloggerinnen, einige bekannte Gesichter, einige neue. Freundliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verteilten Sekt und O-Saft, blitzschnell wurde noch eine Garderobe für uns organisiert und dann trat auch schon der Geschäftsführer Norbert van der Hoeven auf die Bühne bzw. Treppe und stellte sich und das Unternehmen HEMA ein bisschen vor. Soweit war also alles ganz so, wie ich es mir erwünscht hatte. Sekt, ein paar Infos, nette Leute.

Im weiteren Verlauf des Abends waren 3 “Stationen” eingeplant: Eine Bastel-Station, eine Schmink-Station und eine Muffin-Station. Beste Voraussetzungen also für einen schönen Abend, oder? Nun ja. An den Bastel-Stehtisch passten 3 Personen gleichzeitig, und erst hinterher sagte mir eine andere Bloggerin, dass man das ausliegende Bastelsortiment wohl noch hätte ergänzen dürfen durch weiteres Material, einfach aus den Regalen. Denn mal ehrlich: HEMA hat eine wirklich super Papeterie- und Bastelabteilung, in der ich mich supergern austobe, aber auf dem Tisch lagen nur 3 oder 4 verschiedene Produkte. Am Muffin-Tisch war es meist voll, daher habe ich diesen ausgelassen – und da Schminken nicht so mein Fall ist, kann ich zu dieser Station leider gar nichts sagen.

Stattdessen haben wir was gemacht? Eingekauft. :-D Es sollte 15% Rabatt auf das gesamte Sortiment geben, und im HEMA findet man ja immer etwas. Also haben wir uns diese praktischen rollenden Einkaufskörbe geschnappt und sind durchs Geschäft gezogen. Ich persönlich ungefähr drei Mal. Das war nett, aber nun ja, es war halt: Einkaufen. Wie zu erwarten war, wenn man mich zwei Stunden in einen HEMA steckt, war mein Einkaufskorb anschließend recht voll (wenn auch nichts im Vergleich zu einigen anderen Ladys) und mein Geldbeutel leer. ;-)

Leider war es schwierig, mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Man begegnete sich im Gang zwischen den Kuchenformen und den Küchenhandtüchern, spähte sich gegenseitig im Korb und rief mal ein begeistertes “Was hast du denn da tolles?”, gab sich gegenseitig den Tipp, dass da hinten so wunderbare Kerzen stehen, und zog dann weiter, weil man gerade in verschiedene Richtungen ging. So habe ich mit Frauke und Michaela, die ich beide unbedingt mal persönlich kennenlernen wollte, nur wenige Worte gewechselt und stattdessen weiter meinen Einkaufskorb vollgeladen. Die einzigen Gespräche kamen zustande, als man gemeinsam an der Kasse anstand oder anschließend, als wir auf der Treppe noch auf andere warteten.

Mein Fazit? Es war nett. Genau das – nett, nicht mehr und nicht weniger. Eigentlich wollte ich gar nicht darüber bloggen – weil es eben einfach nett und nicht toll war, weil es nett und nicht Mist war. Also weder ein Grund für Begeisterungsstürme noch für Wutausbrüche. Aber dann habe ich den Artikel bei Frauke gelesen und auch den bei Sandra. Und ich dachte: Es hilft ja auch keinem, wenn ich nichts darüber schreibe. Vor allem nicht HEMA selbst. Denn: Wenn man mich jetzt noch einmal einladen würde – ich würde darüber nachdenken, ob ich noch einmal Lust habe, abends einfach mal zwei Stunden einzukaufen, Rabatt hin oder her. Und das HEMA-Team hätte keine Ahnung, weshalb.

Also, was hätte man besser machen können? Ein paar Sitzplätze hätten schon viel geholfen. Wenn man sich zum Basteln oder Muffins dekorieren hätte hinsetzen können, vielleicht auch mit mehr Leuten als drei zugleich. Auch eine dauerhafte “Betreuung” des Bastelstandes hätte ich super gefunden. Dann hätte ich auch fragen können, ob ich denn vielleicht noch diesen einen Stanzer auspacken darf oder den Stempel aus dem Regal verwenden kann. Grundsätzlich finde ich nämlich das Bastel-Muffin-Schmink-Dreiergespann eine gute Sache, um fast das gesamte HEMA-Sortiment vorzustellen. In der Zukunft könnte man sich vielleicht auf bestimmte Aspekte oder Teile konzentrieren oder das ganze unter ein Thema stellen. Ein Weihnachts-Event zum Beispiel könnte ich mir super vorstellen.

So wie Sandra es berichtet, war das HEMA-Event sicherlich aus Unternehmenssicht durchaus erfolgreich. Es hat Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten geweckt, keine Frage. Meiner Ansicht nach war dieses Event aber keines, dass sich die meisten Besucher im Terminkalender rot anstreichen werden, um zu sagen “War das ein toller Abend – das muss ich wieder machen!” Und damit hält sich sicherlich auch die Berichterstattung in den Blogs in Grenzen – oder sollte ein verloster 50-Euro-Gutschein wirklich so ein großer Anreiz sein? Ich habe noch nicht viele begeisterte Berichte gelesen. Vielleicht irre ich mich aber auch, es ist ja nur meine ganz persönliche Meinung.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es das erste HEMA Blogger-Event war. Der gute Wille zählt. ;-) Und es war ja auch nicht schlecht, so kommt es hoffentlich auch nicht rüber. Es hat einfach noch viel Potential nach oben geboten! Und, wie Frauke es perfekt auf den Punkt bringt: Es fehlte einfach irgendetwas.

Eins muss ich aber nun noch loswerden: Den ganzen Abend über superfreundlich und absolut motiviert waren übrigens die HEMA-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ehrlich, ein großes Lob an dieser Stelle!

12 von 12 im November 2014

Ihr Lieben, es ist mal wieder der zwölfte! Ihr wisst, was das bedeutet? 12 Bilder vom 12. des Monats, so will es das eherne Blogger-Gesetz! ;-)

Der Tag fing heute spontan damit an, dass ich um 8.10 Uhr aufstand, um das Haus um 8.30 Uhr zu verlassen – um dann festzustellen, dass eine Dusche nicht schaden könnte. Ich bin zum Glück ja echt schnell morgens. Und zerzaust.

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In Windeseile machte ich mich also fertig, und schon bald war ich auf dem Rad. Es ist kalt geworden, ich habe gestern die Winterjacke rausgeholt und auch heute war ich mit Handschuhen und Stirnband (absolut uncool, aber nötig für meine Ohren, die sonst schnell schmerzen) unterwegs. Aber der Ausblick war trotzdem wunderbar.

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Dann hieß es: Arbeiten. Und der Beweis, dass ich nicht so zerzaust wie auf dem ersten Bild im Büro angekommen bin (dafür offenbar mit leicht debilem Grinsen).

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Der Tag verging, wie ein Mittwoch nun einmal vergeht, weder besonders schnell, noch besonders langsam. Irgendwann senkte sich draußen die Dunkelheit über die Stadt und läutete langsam den Feierabend ein.

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Ich machte pünktlich Schluss, denn ich hatte noch eine Mission im Dorfladen, der nicht so lange aufhat.

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Als ich endlich zuhause ankam, wartete noch ein weiteres Highlight auf mich. Neben der Silhouette Portrait, zu der ich mich von Katja und Claudia habe überzeugen lassen, fand ich auch ein paar superkuschelige und bequeme Wollsocken im Briefkasten, die ich bei Frau Mirtana gewonnen habe! Hier präsentiere ich sie gemütlich vor dem Kamin, den ich angeworfen habe.

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Zum Abendbrot gab es heute Spätzle-Hack-Eintopf nach einem Rezept von Jolijou! Lecker, aber er braucht leider sehr lange, deshalb hatten wir ihn seit Veröffentlichung des Rezepts (im Januar!) immer vor uns hergeschoben. Heute war er ein schöner Seelenwärmer und für morgen Mittag ist auch noch etwas übrig.

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Anschließend habe ich die Portrait ausprobiert (und festgestellt: Ich muss noch üben) und jetzt werde ich mich schnell aufs Sofa kuscheln. Ich möchte nämlich unbedingt endlich mal wieder einen meiner Lieblingsfilme, Ich bin Sam, ansehen!

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer hier bei Draußen nur Kännchen!

(November 2013, November 2012, November 2011)