Gute Tage, schlechte Tage

Im Moment schwankt meine Tagesform ganz enorm. Ich habe viele gute Tage, aber ich habe auch viele schlechte Tage. Heute ist ein besonders energieloser Tag. Ich sitze hier herum und mir ist ein bisschen schlecht von den Fertigcannelloni, die es zu Mittag gab. Mein Held ist arbeiten und ich bin den ganzen Tag allein, da habe ich keine Lust zu kochen. Die Cannelloni waren ganz lecker, wenn man sie nicht angeschaut hat, denn sie sahen aus, als seien sie mit Sägespänen gefüllt…

Jedenfalls habe ich mir doch so viel vorgenommen für heute. Ich muss noch Wäsche aufhängen (eigentlich meine liebste Haushaltsbeschäftigung), fertig spülen (nicht einmal das schaffe ich „am Stück“ – ich brauche Pausen) und ein Brot backen, und eigentlich wollte ich auch noch Brötchen zum Abendbrot machen. Das ist nicht viel, aber es türmt sich vor mir auf wie ein riesiger Berg.

Bald habe ich ein Vorstellungsgespräch. Ich habe beim Schreiben der Bewerbung einen kurzen Blick auf die Firmenhomepage geworfen und weiß ganz grob, was die Firma so tut. Seit Dienstag weiß ich von dem Termin und ich kann mich beim besten Willen nicht aufraffen, mich genauer zu informieren. Mir fehlt die Kraft für alles. Eigentlich möchte ich den ganzen Tag nur am Küchentisch sitzen. Der Sessel im Wohnzimmer wäre auch okay.

Die halbe Zeit bin ich kurz davor, in Tränen auszubrechen. Ich fühl mich nicht gut. Alles ist so anstrengend. Wozu das alles? Heute ist ein schlechter Tag.

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