Random facts about little me

Die Damentoilette im Büro hat zwei Türen. Man geht durch die erste, steht am Waschbecken und hinter der zweiten ist dann die Toilette. Soweit nicht ungewöhnlich. Man schließt allerdings die erste Tür ab. Und jedes Mal, wenn ich auf dem Klöchen sitze, frage ich mich, ob ich auch WIRKLICH die Tür abgeschlossen habe. (Habe ich natürlich bislang immer gemacht. Keine Ahnung, wo diese Sorge herstammt!)

Immer, wenn ich die Wohnung verlasse, checke ich, ob ich meinen Schlüssel habe. Auch wenn der Ablauf so ist: Ich bin komplett fertig, nehme den Schlüssel in die Hand, stecke ihn in die Tasche, öffne die Wohnungstür und bevor ich sie hinter mir zuziehe, suche ich noch mal in der Tasche, ob er auch WIRKLICH da ist. Wenn ich die Tür dann zugemacht habe, gehe ich im Kopf durch, wo meine Ersatzschlüsselbewahrer derzeit sind und wie schnell sie im Falle eines Falles hier sein könnten. (Im Moment sieht das mau aus, der Held ist 150 km entfernt und mein Vater in Ostdeutschland im Urlaub.) Im Gegensatz zur Klo-Frage weiß ich hier genau, woher die Sorge kommt: Ich habe mich nämlich tatsächlich einmal ausgesperrt. Den Ersatzschlüssel hatte meine Freundin, die zu dem Zeitpunkt auch bei mir war und mit mir ausgesperrt war. Der Clou: IHR Schlüssel lag nun in MEINER Wohnung. MEIN Schlüssel lag in IHRER Wohnung. Ein einprägsames Erlebnis, soll man meinen, ist es doch schon mindestens sechs Jahre her.

Wenn ich im Bus sitze und jemand setzt sich neben mich, der bereits vor mir wieder aussteigt, habe ich das unerklärliche Gefühl, „gewonnen“ zu haben. Was und wobei auch immer. Auch kann ich mich im Bus tierisch über die Leute aufregen, die sich auf leeren Zweiersitzen auf den äußeren Sitz setzen. Ich habe dann immer das Bedürfnis, sie darauf hinzuweisen. Im Kopf frage ich sie, warum sie das tun. In Wahrheit würde ich mich das nie trauen.

Manchmal habe ich Hunger und keine Lust, etwas zu essen. Ich mag dann nicht aufstehen, habe sowieso keinen Appetit auf gar nichts und so zögere ich das Essen immer weiter raus, bis es echt nicht mehr schön ist. Mein Held hat immer das Abendbrot gemacht. Das fehlt mir.

Advertisements

3 Antworten zu “Random facts about little me

  1. Das mit dem Schlüssel kenne ich… das mit dem Außen-Sitz im Bus kann ich dir erklären *g*

    Zumindest aus meiner Sicht. Ich setze mich an „schlechten“ Tagen auf den äußeren Sitz, weil ich nicht von jemandem am Fenster „eingesperrt“ werden möchte. Hinzu kommt, dass ich bereits 5 Haltestellen bevor ich aussteige überlege, wie ich am besten zur Tür komme. Würde jemand neben mir sitzen, müsste ich da schon meine Worte planen. An ganz schlechten Tagen mache ich das sogar auf dem 4er. Wobei man da ja selten so richtig „eingesperrt“ ist. Es gibt auch Straßenbahnen in denen ich generell stehe, weil ich sonst zu den Hauptzeiten nicht ohne Probleme zur Tür kommen würde. Auch zu anderen Zeiten behalte ich das dann bei.

  2. Pingback: 20 facts about me | bunt, gestreift und hüpfig

  3. Hauptsache Meer

    Hahahahaaa. Ich habe gerade laut lachen müssen. Ich finde das sehr sehr lustig, dass du das Gefühl hast, gewonnen zu haben, wenn jemand vor die aussteigt. Das finde ich mega. Herrlich! 😆 😆

Schreib mir was! Dann freu ich mich!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s