Shopping-Anfälle und Aus (Näh-) Fehlern lernt man

Gestern musste ich noch einmal zum Ikea, da ich mich ja so unglaublich clever beim Zuschneiden kürzlich angestellt hatte. Mir fehlte also noch ein Meterchen Stoff und natürlich habe ich auch gleich noch den ein oder anderen Meter mitgenommen, der mir beim letzten Mal noch nicht so aufgefallen war. 😉

Jedenfalls ist ganz in der Nähe des Ikeas, nur etwas (na gut, ein ganz schönes Stück) die Straße runter, einer der besten Supermärkte Deutschlands. Er wirbt sogar mit „Deutschlands bester Supermarkt 2011“, aber wenn man das googlet, kommen auch noch einige andere, die das von sich behaupten. 😉 Ich wollte dort einmal vorbeischauen, so lange ich noch das Auto meiner Eltern hierhabe, denn es ist doch ganz schön weit ab vom Schuss. Aber es hat sich gelohnt! Leider hatte ich natürlich weder Kamera noch Handy dabei (das passiert mir sonst NIE, aber morgens war es sehr, sehr hektisch auf einmal und ich war schon eine halbe Stunde später bei der Arbeit als geplant)… Aber der Laden war ziemlich groß und hatte einen wunderbaren Aufbau. In den Gängen kam man problemlos mit 3 Einkaufswagen aneinander vorbei… Und ich habe mich dort wohlgefühlt (ähm… Ich rede von einem Supermarkt… Egal!).

Ich brauchte eigentlich nur Müsli. Und was ist? Da steh ich vor diesem ungefähr 10 Meter langen Müsli-Regal und…. Sie haben doch tatsächlich meine Lieblingssorte nicht?! Das hätte ich nicht gedacht. Schade, aber es gab dann halt Ersatz. Und neben dem benötigten Müsli ist auch noch das ein oder andere in den Einkaufswagen gehüpft, von dem ich noch gar nicht wusste, dass ich es unbedingt brauche. Dinge, die ich schon länger gesucht habe (der Chaumes-Käse zum Streichen zum Beispiel) oder Dinge, die ich noch nie gesehen hatte und toll fand (weiße Eszet-Schnitten!!!). Ausbeute im Wert von 27 Euro.

Und da die Kräutertöpfe nicht so einsam in ihren Töpfen stehen sollten, bin ich noch mal kreativ geworden und habe genäht. Eine „Einlage“ für das Blumenkästchen auf dem Balkon, in dem bislang immer noch *hüstelhüstel* lang vertrocknete Herbstblumen (!!) vor sich hinsiechten. Leider habe ich mich damit nicht so clever angestellt, obwohl ich dachte, dass es so einfach sein müsste. Ich habe aber nur den Boden des Blumenkastens ausgemessen und nicht bedacht, dass die Wände ja schräg hochgehen und oben somit länger sind. Mein erster Versuch ließ sich dann auch nicht umschlagen… Einen Meter Wachstuch verschwendet, schade, aber immerhin, aus Fehlern lernt man und noch einmal wird mir das wohl nicht passieren. Ich war so sehr im Fluss, dass ich nicht einmal das Abendessen so recht in Ruhe genießen konnte…

Aber es hat sich gelohnt (auch wenn ich um 23 Uhr dann noch eben die Erdbeeren verarbeiten, um 23:30 Uhr Wäsche aufhängen und um 0:00 Uhr Duschen musste, weil das doppelte Nähen ja auch mindestens doppelt so lange gedauert hat)! Es gefällt mir super. Ich habe meinem Helden ein Foto geschickt und sehr große Augen gemacht, als er antwortete: „Das ist ja mal saugeil!“ – Ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass er so deko-interessiert wäre! 😉 Aber wo er nun mal Recht hat… (Im Fenster übrigens meine Wimpelkette, auf die ich auch recht stolz bin!)

 

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