Ein Zuhause für den Oyo

Meine Mama hat neuerdings einen eBook-Reader. Nun sind wir zwar alle miteinander große Fans von „echten“ Büchern. Allerdings ist vor allem meine Mutter eine sehr große Leserin, und gerade im Urlaub stößt man da ja schnell an seine Transportgrenzen! Daher wurde in diesem Jahr vor der Reise, die sie dieses Mal ganz allein angetreten hat (noch mehr Zeit zum Lesen!), ein Oyo angeschafft. Die Bücher dazu kann man kaufen, allerdings haben wir das (soweit ich weiß) noch nie gemacht. Denn die Stadtbibliotheken meiner und ihrer Stadt sind recht gut ausgestattet im eBook-Bereich. Eigentlich eine praktische Sache: Man muss nicht einmal hingehen und Strafe zahlen ist auch Geschichte, da sich das eBook nach 4 Wochen automatisch deaktiviert (gut, verlängern ist auch nicht drin, leider – aber man kann es sich zur Not ja noch einmal ausleihen).

Manche Leute stecken ja nicht einmal ein „echtes“ Buch lose in ihre Tasche. Zu denen gehören wir nun nicht (ein Buch ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Kunstobjekt, und besonders geliebte Bücher sehen eben auch so aus), aber so ein eBook-Reader ist natürlich etwas anderes. Wenn man den mit Schlüssel & Co. in die Handtasche steckt, ist da schnell etwas kaputt. Die Taschen für den Oyo waren lange Zeit ausverkauft und meine Mama musste improvisieren. Jetzt nähe ich – und habe prompt einen Auftrag bekommen. 😉 Ich freu mich aber darüber. Hier ist das Ergebnis:

Es war ganz schön viel Hirnschmalz erforderlich für das Teil, denn ich hatte keinerlei Vorlage oder Anleitung. Prompt habe ich auch einen winzigkleinen Denkfehler eingebaut (den man aber auch als „Absicht“ deklarieren kann). Eigentlich sollte der Oyo nämlich komplett in die Tasche und die Lasche dann einfach nur darüber. Jetzt ist die Seite ein paar Zentimeter offen, aber ich denke nicht, dass das groß stört. Oder?

Innen ist der Oyo kuschelig-weich in Fleece eingepackt (die Tasche ist komplett gefüttert, sieht man auf dem Bild nicht so richtig), außen ein maritimer Ikea-Stoff und ein Webband, das direkt in Urlaubsstimmung versetzt. Es schließt mit Klettverschluss – ich hatte über Kam Snaps nachgedacht, aber der Druck, den man beim Schließen dann auch auf den Reader ausgeübt hätte, war mir doch suspekt, da ist der Klett wohl die bessere Lösung. Einen Tick zu groß ist das Täschchen auch geworden, aber ich hätte nicht so recht gewusst, wie ich das verhindern sollte. Es gefällt mir trotzdem sehr gut und meiner Mama hoffentlich auch. Jetzt darf ich den Reader aber erst mal ein paar Wochen ausprobieren! 🙂

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Eine Antwort zu “Ein Zuhause für den Oyo

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