Kunst mit Buchstaben

LinaLunas DIY-Wichteln stellte mich vor eine kleine Herausforderung. Natürlich wollte ich meinem Wichtelkind eigentlich etwas schönes nähen. Aber als ich dann erfuhr, wer mein Wicht denn überhaupt war, verließ mich in dieser Hinsicht der Mut. Karo näht nämlich selbst, hat einen erfolgreichen Shop und würde meine Ergebnisse sicherlich stümperhaft aussehen lassen!*

Aber halb so wild, es gibt ja zum Glück Pinterest. Da hatte ich schon lange ein Projekt „gepinnt“, das ich super fand und gar nicht so schwierig aussah (ähem, es war von einer Mutter für ihre Kinder, aber für mein künstlerisches Talent war es somit perfekt)! Weil die Original-Anleitung für mich nicht perfekt umsetzbar war, hier ein kleines Tutorial von mir. Es ist wirklich ganz einfach!

Du brauchst eine Leinwand, Acrylfarben, Pinsel und Klebefolie. Im Original gab es Klebebuchstaben. Die habe ich hier nur bei Amazon gefunden, aus Amerika zu horrenden Preisen bestellbar. Also habe ich es einfach mit dieser Klebefolie aus dem Baumarkt versucht, mit der man z.B. Schubladen und Küchenschränke beklebt. War gar nicht teuer und ich habe von der Rolle noch ca. 98 % übrig! 😉

Dann überlegt ihr euch, was ihr sagen wollt. Die Buchstaben ausdrucken, spiegelverkehrt auf die Rückseite der Folie kleben und ausschneiden. Erst habe ich es mit einem Cutter versucht, aber das ging überraschenderweise viel schlechter als mit der Schere (mag aber auch an meinem Cutter und/oder mangelnder Übung gelegen haben)! Die Buchstaben dann an der gewünschten Stelle auf das Bild kleben und GUT festdrücken. Besser einmal zuviel als einmal zu wenig!

Der leichteste und schwierigste Teil: Malen! Und dabei darauf achten, dass man bei mehrmaligem Übermalen an einer Stelle auch den Rand mehrmals mit bemalt. Sonst sieht der Übergang etwas komisch aus (hüstel, nicht das mir das passiert wäre… 😉 – na gut, man sieht es auf dem letzten Bild)! Anschließend in aller Ruhe trocknen lassen…

…und nun nur noch vooorsichtig die Buchstaben abknibbeln. Es ist manchmal etwas schwierig, den Ansatz zu kriegen, und wenn man zu viel kratzt, kratzt man auch die Farbe vom Bild ab. Mit einer Pinzette ging es aber ganz gut. Da dies mein Prototyp ist, musste ich anschließend noch die Buchstaben ein kleines bisschen mit Weiß ausmalen, wie man hier schön sieht. Da hatte ich die Buchstaben nicht fest genug angedrückt. Beim zweiten Bild, das ich dann auch verschenkt habe, war das kein Problem mehr. Da sind auch die Buchstaben ordentlicher geworden, weil ich mit Schere statt Cutter geschnitten habe! Einen kleinen Eindruck könnt ihr hier bekommen.

Fertig! Nun nur noch einen schönen Platz suchen…

…und aufhängen! Bei mir hat es einen Ehrenplatz im Flur bekommen. Wenn ich so auf dem Sofa liege wie jetzt, mit dem Laptop auf dem Schoß, muss ich nur den Kopf heben und sehe es schon! 🙂

* Natürlich hätte sie sich bestimmt trotzdem gefreut, und deswegen gab es ja auch noch etwas Genähtes dazu. Eine Weihnachts-Wimpelkette, die ich so schön fand, dass ich sie noch für mich, meine Mama und die Heldenmama genäht habe! 😉

 

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2 Antworten zu “Kunst mit Buchstaben

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