München im Februar

Der Besuch bei Von Currywurst zu Weißwurst war das perfekte Freundinnen-Wochenende! Alles, was man in so ein (verlängertes) Wochenende packen kann, war dabei. Und das perfekte daran war, dass ich mich als Besucherin nur so halb touristisch fühlte. Immerhin wusste meine werte Gastgeberin ja schon, wo es langging!

So zeigte sie mir nicht nur die schönsten Schnickschnack-Läden und die Highlights der örtlichen Drogerie, sondern wir streiften auch durch die tollsten Buchläden (ja – ich musste etwas dort lassen, damit mein Gepäck nicht zu schwer wurde. Hüstel. 😉 ). Praktisch, wenn man da thematisch auf einer Wellenlänge liegt. Klamotten gucken brauchen wir beide nicht so dringend. (Wobei wir uns trotzdem im Schaufenster in ein Paar Schuhe verliebt haben. Aber wir sind tapfer daran vorbeigegangen!)

Am schönsten fand ich es, abends in der Wirtschaft zu sitzen. Wir haben lecker gegessen, hervorragendes „Dunkles“ getrunken („Also ich sag dann einfach ‚Ein Dunkles bitte‘ oder muss ich das anders sagen?“ – „Nee, so ist schon richtig“) und geredet und gelacht. Ich fand es super, wie voll es dort war und wie unterschiedlich das Publikum. Junge Leute, die Karten kloppen (wie man bei uns sagt…), ältere Leute an der Theke, Studentinnen mit Laptop am Nachbartisch, bunt gemischte Fußballbegeisterung hinter uns. Das kenne ich so nicht von zuhause. Wir gehen zwar mal essen, aber dann eben zum Essen. Danach gehen wir wieder nach Hause. Ist natürlich auch günstiger. Und ruhiger. Und man muss sich hinterher nicht noch todmüde nach Hause schleppen, so wie wir. Aber… Trotzdem! 🙂

Wir sind wahnsinnig viel U- und S-Bahn gefahren und waren immer schnell vor Ort – und in der Bahn blieb Zeit zum Quatschen oder, später am Tag, Füße ausruhen. Das Tagesticket fand ich mit 5,60 Euro richtig günstig. Und in U-Bahnstationen kann man hervorragend klassische Musik hören, amüsante Passanten beobachten, Faschingskrapfen essen, älteren Menschen beim Fahrkartenkauf helfen und natürlich einen „stechenden Schmerz“ im Bein empfinden, der sich dann doch nur als die ausgelaufene Wasserflasche entpuppte.

Wir haben die Stadt per Geocaching durchquert und dabei noch die „Faschingssause“ amüsiert betrachtet (für uns als Rheinländer bzw. Ruhrgebietler ausgesprochen niedlich, das ganze). Unterwegs gab es jeden Tag einen anderen Faschingskrapfen und später wärmten wir uns kuschelig im gemütlichen Café auf – bei Pancakes. Gegessen haben wir definitiv nicht zu wenig (und auch die Leberkäs-Semmel durfte nicht fehlen)!

Abends haben wir lecker gekocht und dann noch eine DVD geschaut. Tatort, denn den im Fernsehen haben wir verpasst (auch wenn das ein Polizeiruf war). Dass ich mittendrin eingeschlafen bin, lag nicht am Film. 😉 Denn das war ein netter München-Tatort aus dem Jahr 1985. Das lag wohl eher an der vielen frischen Luft im Schneetreiben und dem vielen Laufen.

Praktisch auch, wenn die Freundin weiß, wo es das beste Frühstück der Stadt gibt (ich behaupte mal, dass es das beste der Stadt war – es war jedenfalls hervorragend) und was man dort bestellt (zum Beispiel eine Rhabarberschorle)! Dort kann man dann nämlich noch quasi als Tüpfelchen auf dem I den letzten Vormittag zubringen, bevor es wieder auf zum Flughafen geht.

Besonders schön finde ich übrigens diese Collage! Ich nenne sie: „Blogger fotografieren Blogger beim Fotografieren für ihre Blogs“. 😉

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8 Antworten zu “München im Februar

  1. Hach, das sieht doch nach einem sehr gelungenen Wochenende aus. Schön! Das andere Buch von Jeannette Walls hatte ich davor auch schon gelesen, fand es sehr gut (es geht ja um das Leben ihrer Großmutter), aber mir hat The Glass Castle doch nochmal viel besser gefallen. Trotzdem: absolut lesenswert!

  2. Das sieht nicht nur nach einem schönem WE aus – es war eines! 🙂 Die Collage ist wirklich originell!

  3. Ein fantastischer Wochenend-Bericht!!!

  4. Ui…. das klingt wirklich schön =) Auch eine sehr gute Möglichkeit hier dem Karneval davon zu fliegen 😀

    Ich mag nun auch weg. *g*

  5. Stadt mit Geocaching erkunden ist super!
    Ich war im Mai zu einem FreundinnenWE in Frankfurt – war unsere geographische Mitte und wir haben uns dort noch mit ner Bloggerin getroffen, die dort wohnt.
    Es war so toll. Und gecached haben wir dabei auch noch.

  6. hallo du liebe, das sieht nach einem gelungenen und wunderbaren Wochenende aus!! soviel sonne und scheinbar viel leckeres Essen (ich finde die Collage spitze!!), wirklich ganz tolle bilder!! konntet ihr etwa schon draußen sitzen?
    Lieben Dank für deinen Kommentar bei mir – eure Urlaubspläne hören sich doch super an! egal ob spektakulär oder nicht, euch gefällt es, ihr habt spaß daran – dann ist doch alles gut 🙂
    Viele Grüße 🙂

  7. Pingback: Krapfen und Fasching = Krapfing | Von Currywurst zu Weißwurst

  8. Pingback: Thank you for choosing Deutsche Bahn today | bunt, gestreift und hüpfig

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