Noch 23 Tage: Wie wir einmal die falschen Trauringe geschenkt bekamen.

Ich hatte ja schon im Januar berichtet, wie wir unsere Ringe ausgesucht hatten. Beim Juwelier unseres Vertrauens. Die Ringe wurden dann erst gefertigt (sie sind aus Silber und haben eine eismattierte Oberfläche), dann durften wir zum Anprobieren kommen. Wir wollten gern eine Lasergravur auf den Ringen haben: unsere Fingerabdrücke, jeder natürlich jeweils den des anderen. Bei der Anprobe durften wir uns dann also fühlen wie Verbrecher, und gaben unseren Fingerabdruck ab! 😉

Mir fiel direkt auf, dass der Held den deutlich schöneren Abdruck hatte, so richtig mit klassischer Schleife, wie man es sich im Tatort vorstellt. Meiner hat nur so einen langweiligen „Hubbel“, außerdem haben meine Finger alle aus irgendwelchen Gründen richtige Furchen, die den ganzen Eindruck etwas kaputt machen: 😦 Aber hey, dachte ich mir – macht ja nix, denn der schöne Abdruck kommt ja schließlich dann letzten Endes auf meinen Ring! 😉

Kürzlich durften wir die Ringe dann abholen, und sie sind auch wirklich wunderschön geworden!

eheringe-trauringe-fingerabdruck

Aber: während wir noch anprobierten, fiel mein Blick auf den Heldenring. Und dann auf meinen. Und dann wieder auf den vom Helden. Und dann sprach ich die Juwelierin zögernd an: „Ich sag das jetzt nur ungern … Aber kann es sein, dass die Abdrücke vertauscht sind?“ Und tatsächlich, der Held hatte den Kringel, und ich den Hubbel auf meinem Ring. Wie praktisch, wenn uns mal jemand die Fingerkuppen abschneidet, kann man uns trotzdem noch identifizieren! 😉 Aber romantisch ist das natürlich nicht mehr wirklich.

Der Juwelierin war das natürlich furchtbar peinlich. Aber man konnte es ja nun nachträglich an diesen Ringen nicht mehr ändern. Und so wurden unsere Abdrücke wieder herausgeholt, sie waren einfach falsch beschriftet worden. Nach ungefähr zehn Checks, ob denn nun wirklich alles richtig sei, verließen wir das Geschäft mit den falschen Ringen in der Tasche. Der Juwelier stellt neue Ringe her, aber die falschen? Die dürfen wir behalten. So haben wir welche für den Notfall, falls die richtigen nicht mehr rechtzeitig fertig werden – und ansonsten guck ich noch mal, was ich mit einem Ring mit meinem Fingerabdruck denn so anfangen könnte…

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5 Antworten zu “Noch 23 Tage: Wie wir einmal die falschen Trauringe geschenkt bekamen.

  1. Mit ner Kette um den Hals tragen. Jeweils richtig rum natürlich.

  2. Mensch, Nele! Das ist ja echt spannend bei dir. Hab grad auch die neuesten Bastelvorbereitungen angeguckt. Voll schön! Bin schon auf die Hochzeit gespannt 🙂 Und ich wünsch euch viel Ruhe und dass alles so klappt, wie ihr euch wünscht!
    Liebe Grüße!

  3. Ach wie krass. Und dabei bist du ruhig geblieben? Ich hätte nen wahrscheinlich einen Nervenzusammenbruch erlitten. 😀 Aber so könnt ihr vielleicht das, was schief gehen muss (denn bei jeder Hochzeit muss ja 1 Sache schief gehen, ähnlich wie bei einem Umzug 1 Ding kaputt gehen muss) schon hinter euch! 😀

  4. Bei uns hat der Juwelier meinen Namen falsch eingraviert, so das ein ganz anderer Name draus wurde, obwohl es mich von Geburt an kennt und ich ihm natürlich auch aufgeschrieben habe was in die Ringe rein soll. Aber von der Änderung sieht man nichts mehr.
    Ich finde eure Ringe übrigens sehr toll.
    Schön von euren Vorbereitungen zu lesen, das weckt Erinnerungen. Bei uns wurde auch ganz viel zusammen gebastelt.
    Euch noch viel Spaß dabei!

  5. Wow, krasse Story. Übrigens finde ich die Idee mit den Fingerabdrücken sehr schön 🙂

Schreib mir was! Dann freu ich mich!

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