Bücher-Challenge 2013: Das Fazit

Anfang des Jahres hatte ich mir ja vorgenommen, alle ungelesenen Bücher im Regal endlich mal zur Hand zu nehmen. Es waren ganze 53. Und was soll ich sagen? Dass es nicht komplett klappt, war mir ja schon von vornherein eigentlich klar, denn so hätte ich ja jede Woche ein Buch lesen müssen. Meist schaffe ich das doch eher nicht. Aber immerhin: 35 Bücher habe ich geschafft, somit sind nur 18 übrig!

Ob ich diese noch lesen werde, weiß ich noch nicht. Einige ganz sicher – iiiirgendwann… Andere lasse ich vielleicht auch einfach sein.

Ganz wie es vorgesehen war, habe ich eine ganze Menge Bücher direkt aussortiert nach dem Lesen. Eines sogar schon während des Lesens. 😉 Trotzdem sind die Regale nicht leerer geworden, denn natürlich habe ich mit dem Kaufen von Büchern trotzdem nicht aufgehört. Mist aber auch… 😉 Außerdem habe ich mit ein paar E-Books aufgestockt, so dass es in Wahrheit ein paar mehr gelesene als die 34 gezählten Bücher waren.

Die Bücher-Challenge hat Spaß gemacht und es war so auf jeden Fall leichter, zu entscheiden, welches Buch ich als nächstes lese. Jetzt freue ich mich aber auch darauf, ein paar von den neuen Büchern zu lesen, und deshalb werde ich die Challenge im kommenden Jahr nicht wiederholen bzw. fortsetzen. Ich werde einfach wieder ganz normal festhalten, was ich so lesen, und euch ab und an ein Buch davon vorstellen.

Welche Bücher ich in diesem Jahr alle gelesen habe, könnt ihr auf der Seite der Bücher-Challenge lesen. Neue Lieblingsbücher waren keine dabei, irgendwie war das meiste so Durchschnitt. Nett zu lesen, aber mehr auch nicht. Schade. Meine persönlichen kleinen Highlights waren aber:

  • Eva Jantzen: Das Klassenbuch. Ich fand es wirklich interessant, da es eben ganz wahre Schilderungen sind.
  • Hakan Nesser: Kim Novak badete nie im See von Genezareth. Ganz frisch in meinen Lese-Gedächtnis, ich habe es erst am 26. Dezember ausgelesen und war auf der letzten Seite absolut baff darüber, wie es ausging. Davor fand ich es ganz ok, aber nicht großartig – diese letzte Seite hat mich motiviert, es noch mal zu lesen.
  • Jussi Adler Olsen: Erbarmen und Schändung. Diese beiden haben wirklich Spaß gemacht und waren spannend. Nicht so toll wie die Stieg-Larsson-Bücher, aber ich freue mich schon auf weitere Teile.
  • Peter V. Brett: Das Lied der Dunkelheit. Wow! Das fand ich großartig! Endlich mal wieder ein gut aufgezogener Fantasy-Roman mit origineller Grundidee und ordentlich rausgearbeiteten Figuren. Nächstes Jahr möchte ich unbedingt die nächsten Teile lesen.
  • Curtis Sittenfeld: Eine Klasse für sich. Ich lese die Bücher von Curtis Sittenfeld äußerst gern und auch dieses über die Erfahrungen einer hochbegabten Stipendiatin an einem Elite-Internat hat mir sehr gut gefallen.

Und etwas enttäuscht haben mich:

  • Stephen King: Es. Ich fand es überhaupt nicht gruselig (sorry!), das Ende völlig absurd und irgendwann habe ich nur noch gelesen, weil ich darauf gewartet habe, dass es endlich furchtbar spannend wird. Ich denke mal, hier waren aber auch die Erwartungen einfach zu groß.
  • Wladimir Kaminer: Mein deutsches Dschungelbuch. Fand ich leider unsagbar langweilig.
  • Willy Russell: Der Fliegenfänger. Hatte ich mir wegen der vielen positiven Rezensionen zugelegt und konnte mich leider kaum in seinen Bann ziehen. Es war jetzt auch nicht gerade schlecht, aber wie bei King gilt auch hier: Große Erwartungen, mittelmäßiges Buch.
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4 Antworten zu “Bücher-Challenge 2013: Das Fazit

  1. hihi, Kim Novak mag ich auch sehr und ja, die Jussi Adler-Olsens sind nicht so gut wie die Stieg Larssons, aber trotzdem ganz nett. es gibt seit Dezember ein Neues, allerdings nur als teures Hardcover!

    LG und alles Liebe und Gute für 2014!
    sjoe

    • Da ich ja erst 2 Adler-Olsens gelesen habe, brauche ich zum Glück nicht direkt das ganz neue. Da kann ich noch warten, bis es das auch als Taschenbuch gibt. Dann passt es auch im Regal viel besser zu den anderen! 🙂
      Dir auch alles Gute für das neue Jahr!

  2. Nachdem ich 2012 ja tatsächlich auf 53 Bücher gekommen bin waren es 2013 „nur“ 37,5 (und ich hab geschummelt und Hörbücher mitgezählt). Aber macht nix, denn es waren bei mir ein paar tolle dabei – vielleicht schaff ich den Blogpost dazu noch dieses Jahr 🙂
    Curtis Sittenfeld find ich auch super, weißte ja. Das neuste von ihr (sisterland) fand ich nur so mittelgut (thematisch), aber American Wife ist ein Alltime-Favourite!

    Liebe Grüße
    Andrea

    • Du warst ja auch ständig unterwegs, da kommt man nicht so viel zum Lesen. 🙂 Ich warte gespannt auf deinen Blogpost. Von dem neuen Buch hatte ich noch gar nix gehört. Gerade mal nachgeschaut und die Story klingt in der Tat jetzt nicht sooo super… Mal sehen, ob es mir in die Hände fällt. „Eine Klasse für sich“ habe ich auf dem Flohmarkt gefunden!

Schreib mir was! Dann freu ich mich!

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