Lego in der Küche / Machen, nicht pinnen

„Pinnst du noch oder machst du schon?“, fragt uns Geschwister Gezwitscher. Anne und Eva geht es wie mir: Sie scrollen sich durch Pinterest & Co., finden jede Menge tolle Ideen, „pinnen“ sie und vergessen sie dann wieder. Schade, oder? Deshalb wollen sie in der Aktion „Machen, nicht pinnen“ ab sofort jeden Monat ein Pinterest-Projekt umsetzen und zeigen – da bin ich doch sofort dabei!

Für den Anfang habe ich mir ein sehr einfaches Projekt ausgesucht. Davon habe ich jede Menge auf meinen Pinnwänden. Ich denke beim Pinnen dann „Ach wie nett, das ist ja schnell gemacht!“ – und dann versauert es doch auf der Pinnwand. Aber damit ist jetzt Schluss! Diesen Monat gibt es ein kleines Projekt, um unsere Küche aufzupimpen.

kueche-vorher

Ihr seht: unsere Küche. Und zwar in einem außergewöhnlich ordentlichen Zustand. 😉 Rechts seht ihr einen roten Blumentopf. Darin befindet sich alles, was man in der Küche so braucht. Scheren, Suppenkelle, Spaghettilöffel, Kartoffelstampfer und unsere Salatbestecke, von denen wir aus nicht näher bekannten Gründen gleich drei haben. Man könnte sagen: Alles in Ordnung. Aber eigentlich ist der Topf zu groß. Und langweilig ist er auch ein bisschen. Daher sollte mein erstes Projekt dieses hier werden: eine Aufbewahrungsbox aus Lego!

kueche-nachher-lego

Also schnappte ich mir letztes Wochenende meine alte Lego-Kiste aus dem Keller und setzte mich an den Esstisch, wo ich erstaunlich lange wühlte und suchte, um die perfekten Steine für meine neue Küchenaufbewahrung zu finden. Ich war ganz fasziniert, was ich alles in der Kiste fand. Ich muss damals vor allem Häuser gebaut haben – gefühlt die Hälfte der Kiste war gefüllt mit Dachziegel-Steinen!

kueche-lego

Anders als im Original-Pin habe ich nicht eine große Box gebaut, sondern die Aufbewahrung in mehrere kleinere Fächer unterteilt. So konnte ich mit unterschiedlichen Höhen spielen (eigentlich sollte das Fach ganz rechts noch höher werden – aber mir gingen tatsächlich die Steine aus) und die einzelnen Teile fallen nicht um, sondern stehen halbwegs aufrecht. Die hässliche Spüli-Flasche habe ich direkt auch versteckt, und links gibt es ein kleines „Gärtchen“ für unsere Schwämme, die sonst einfach lose herumlagen.

kueche-lego-collage

Der kleine Mann hilft uns in Zukunft beim Sauberhalten der Küche – seinen Besen hat er immer dabei. Und natürlich konnte ich außerdem nicht widerstehen, ein Reflektionsbild zu machen. Der Salatlöffel lächelte mich förmlich an. Ich mag das Bild sehr, weil sich unten sogar noch die Legosteine spiegeln.

Wie haltet ihr es mit Pinterest? Sammelt ihr nur, oder setzt ihr auch um? Ich überlege schon jetzt, welches Projekt ich mir als nächstes aussuche! Vielen Dank an Geschwister Gezwitscher für die Inspiration, einfach mal zu machen. Mehr Projekte findet ihr hier – ich freue mich schon aufs Stöbern!

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17 Antworten zu “Lego in der Küche / Machen, nicht pinnen

  1. Ich bin pintereste nicht, aber Deine Idee und die Umsetzung finde ich toll. Vor allem, weil es nicht so gerade daherkommt und auch noch ein Fensterchen hat. Vom Besenmann mal ganz abgesehen. Prima.

    • Klar, das Fensterchen ist, damit man den aktuellen Spüli-Stand immer im Blick hat… 😉 Nein, nicht wirklich, es lockert das ganze tatsächlich etwas auf und außerdem hab ich dadurch mindestens 3 Steine (die wie gesagt Mangelware waren) gespart! 😀

  2. Das ist cooool! Seeehr, seeehr cool. Wir hatten auch viele Dachziegel. Dann haben wir immer ein Haus mit großer Grundfläche gebaut, wollten dann das Dach drauf machen, aber wenn man dann die mittleren Dachziegel anbringen wollte, sind dann immer die ganzen Dachziegel runtergebrochen…
    Liebe Grüße, Goldengelchen

    • Oooh ja, ich erinnere mich sehr gut! Dächer bauen war eigentlich immer total doof! Daher gab’s die Steine vermutlich günstig und deshalb hatten wir so viele. So meine Theorie. 😉

  3. Was für eine nette Idee! 🙂
    Ich pinne glücklicherweise nicht sooo viel, meistens nur, wenn ich Ideen suche, und dann noch etwas dabei finde. Aber man vergisst echt vieles. Eigentlich sollte man auch so einmal die Woche durch seine Pins gehen und mal schauen, was sie machen lassen würde 😀

  4. Haha, das ist ja total geil, liebe Nele! Habe ich noch nie gesehen und finds total toll. Dein Gärtchen ist super und das Reflektionsbild gefällt mir auch sehr. Freut uns sehr, dass du mitmachst 🙂
    Herzlichst, Anne und Eva

  5. Ui, ich glaube, da schließe ich mich auch einfach an! Ich hatte mir sowieso vorgenommen, nicht nur zu pinnen, sondern auch zu machen *g*

  6. So eine coole Idee! Die Dachziegel fand ich immer doof, mir ist immer das Dach eingestürzt kurz bevor ich fertig wurde^^ Meine Pinterest Ideen werden irgendwie nicht weniger, die To-Do- und To-Sew-Listen immer länger….so eine Machen-nicht-pinnen Aktion finde ich daher echt klasse!

    Liebe Grüße, Jessica

  7. Hach, ist das toll!
    Und direkt wieder etwas Buntes was ins Auge fällt.
    Ich bin jetzt mal meine Pinnwände durchgegangen und woohooo ich habe schon 7 Pins umgesetzt! Und für einen weiteren liegen alle Sachen schon bereit.
    Und bei Sportpins habe ich schon so Einiges gemacht die pinne ich aber meist nicht weiter, sondern drucke sie mir aus, klebe sie in meinen Kalender und schmeiß sie weg sobald sie durchtrainiert sind. 🙂

    • Ich hab auch schon einiges umgesetzt – jetzt muss ich gleich mal zählen gehen – naja bei 13 hatte ich keine Lust mehr zu zählen. 😉 Besonders oft Bastel-Ideen und Koch-Inspirationen (ich nehme dann selten das tatsächliche Rezept, eher die Idee).

      Sportpins? Ääääähm *hüstel* nicht so meins… 😉

  8. Pinte-was? Wird völlig überbewertet und ich hab bisher nicht verstanden, warum ich bei Pinterst sein soll (obwohl ich es schon bin) und vor Allem, was ich da machen soll! Aber Lego ist immer gut!!!

    • Wenn man viel bastelt/näht, ist Pinterest schon nicht unpraktisch, weil man sich einfach durch Inspiration klicken kann ohne großes Drumherum, die Anleitung o.ä. gibt’s dann erst bei Klick auf die Quelle. Auch für die Hochzeitsplanung damals fand ich es superpraktisch (viele Fotos davon, wie andere es gemacht haben).

      Also: Im Prinzip eine Sammelplattform für Inspirationsideen, wenn man etwas machen will. Man kann natürlich auch so noch schöne Bilder pinnen, oder lustige Dinge, oder was man so möchte.

  9. Jaaaaa!!! Super, das Legodings!!! Wenn ich nicht eh schon alles vollstehen hätte, würde ich meinen Kindern sofort das Lego klauen 😉

    Ich pinne ganz viele Sachen um mich zu inspirieren, und wenn ich dann irgendwas mache habe die Ideen im Hinterkopf und halte mich eh nie dran 😉

    Aber meistens pinne ich für IRGENDWANN, vergesse es dann, und wenn ich ab und zu mal durch meine Pinnwände gucke bin ich ganz aufgeregt, weil das so tolle Sachen sind 😉

    Liebe Grüße
    Hermine… äh… Maufeline =)

  10. Das ist ja mal cool! Und vor allem so total easy – wenn man nicht grad stundenlang die richtigen Steinchen sucht.
    😉
    Ganz liebe Grüße
    Christiane

  11. coole Idee!

    Ich sollte auch endlich mal anfangen und meine pins umsetzen…

Schreib mir was! Dann freu ich mich!

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