Archiv der Kategorie: Advent

Adventskalender aus Zeitungspapier – es weihnachtet sehr!

It’s beginning to look a lot like Christmas! Nach und nach füllt sich unser Haus mit Weihnachtsdeko, ich dudle meine Weihnachtsplaylist rauf und runter (ich liebe Weihnachtslieder!) und gestern zog hier sogar Plätzchenduft durch die Luft. Sagte ich nicht, ich backe nicht? Tja, wenn man Krankenbesuch von Mama bekommt, braucht man das auch nicht und am Ende gibt es trotzdem Weihnachtsgebäck!

Letztes Jahr dachte ich ja schon, das Eheleben raubt tatsächlich sämtliche Romantik. Zum ersten Mal in fast zehn Jahren Beziehung hatten wir nämlich keine selbstgemachten Adventskalender, sondern teilten uns einen Rubbellos-Kalender! Dieses Jahr habe ich das aber definitiv wieder gut gemacht, denn der Helden-Adventskalender ist ein echtes Highlight geworden. Er dient praktischerweise direkt als Fenster-Dekoration. Nur doof, dass die Deko dann jeden Tag ein bisschen weniger wird, je näher Weihnachten rückt!

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Jeder Tag besteht aus zwei Teilen: einem Stern und einem kleinen „Tütchen“, das an den Girlanden hängt. Im Laufe der Zeit kann ich euch sicherlich auch erzählen, weshalb das so ist, aber noch ist das ein Geheimnis. 😉

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Die Tütchen bestehen aus den Seiten eines alten Buchs (bevor mir jemand Buchzerstörung vorwirft: Es ist ein ganz tolles Buch – so toll, dass ich es noch einmal neu gekauft habe, weil das alte auseinanderfiel! Letzteres bekam also nur ein zweites Leben, und im Regal blieb alles gleich). Einfach aufeinandergelegt, zugenäht (Inhalt nicht vergessen!) und mit der Zickzack-Schere ausgeschnitten.

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Mit den Sternen funktioniert es ganz ähnlich, nur dass ich dafür Zeitungspapier genommen habe. Dieses ließ sich übrigens sehr viel schlechter vernähen und vor allem ausschneiden als das festere Buchpapier! Ich war froh, als ich alle 24 fertig hatte…

Die tollen Zahlen stammen übrigens als Freebie von Kerstin und sind dieses Jahr vermutlich in dem einen oder anderen Blogger-Haushalt zu finden, zumindest habe ich auf Instagram schon mehrere Bilder erspäht, auf denen die Nummern ebenfalls zu sehen waren. Sie sind aber auch wirklich schön!

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Die Schneeflocken sind das erste Ergebnis meiner neuesten Errungenschaft. Nach zahlreichen Berichten und tollen Bildern in anderen Blogs habe ich mir nun nämlich tatsächlich eine Silhouette Portrait zugelegt! Die Flocken sind wirklich total schön geworden, leider hatte ich ansonsten bisher nur Ärger mit dem Teil. Ich gehe aber fest davon aus, dass das an mir liegt, wenn es nicht klappt, und übe fleißig weiter.

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Für mich hängt bereits der Tausch-Adventskalender von Goldengelchen mit 24 Päckchen von tollen Bloggerinnen! Ich bin schon sooo gespannt, jedes einzelne Päckchen sieht einfach so toll aus! Zum Glück ist bald der 1. Dezember. Habt ihr auch schon die Adventskalender aufgestellt? Oder gibt es bei euch gar keinen mehr?

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P.S.: Habt ihr schon euer Hausfrauen-Diplom beantragt? Noch bis morgen Abend könnt ihr hier teilnehmen und tolle Pakete gewinnen!

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December Daily 2013

Ich habe fertig!!! So früh war ich bislang noch in keinem Jahr dran. Auch wenn es natürlich erst mein drittes „December Daily“ überhaupt ist. Ich nenne das ganze ja lieber Adventstagebuch – so können erstens auch Außenstehende sofort verstehen, warum ich jetzt gerade unbedingt ein Foto machen muss, ohne das ich es erklären muss; und zweitens wird bei mir ja auch gar nicht der ganze Dezember dokumentiert, sondern nur der 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Mein erstes Adventstagebuch begann sogar schon im November, weil wir da schon weihnachtliche Aktivitäten hatten!

DSC00927Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Smash Book verwendet, und war absolut begeistert! Smash Books haben schon vorgestaltete Seiten und „smashen“ ist generell etwas unordentlich, was mir ganz entgegen kommt. 😉 Da ich keine Bücher selber mache, hatte ich die letzten zwei Jahre immer Blanko-Bücher als Vorlage. Mit den (natürlich thematischen passenden) vorgedruckten Seiten ging es definitiv um Längen schneller und ich bin froh, dass ich es schon jetzt im wahrsten Sinne des Wortes vom Tisch habe! Da ich immer sehr gern die Bücher von anderen bewundere (z.B. von Bina), wollte ich hier auch einmal ein paar Seiten zeigen.

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Das Smash Book hat hier „vorgeschlagen“, einen Wunschzettel zu gestalten. Ich habe einfach meinen Blogeintrag dazu ausgedruckt und ein paar Bilder dazu geklebt. Die rechte Seite zeigt unser Abendbrot, was wir zugegeben häufig vor dem Fernseher einnehmen. Das ist nichts spektakuläres (also weder das Abendbrot noch der Fernseher), aber ich will ja auch den ganz normalen Alltag festhalten. Gerade an den normalen Wochentagen passiert einfach so wenig, dass ich gar nicht jeden Tag etwas weihnachtliches dokumentieren könnte.

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Das Smash Book hat ganz schön viele Seiten. Wenn ich jeden Tag nur eine Seite gestalten würde, könnte ich es mehrere Jahre lang verwenden. So bleibt aber auch Platz für mehrere Seiten an einem Tag (wenn viel los war), oder wie hier thematische Seiten: Better be good geek mit einem kleinen Bericht zu unserer aktuellen Serie. Sehr schlicht, aber eine meiner Lieblingsseiten.

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Am 10. Dezember war ich beim Frisör und habe doch tatsächlich die Frisörin gefragt, ob ich ein Foto währenddessen machen kann. 😀 (Hier war es zum Beispiel mal wieder zu erklären, worum es geht!) Ich gehe jetzt schon länger zu meiner Frisörin und daher nahm sie es, wie ich erwartet hatte, mit Humor. Ich habe dann noch die Quittung und die Visitenkarte mit dazugeklebt. Rechts unser Hobbit-Kinobesuch

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…von dem ich euch ja schon in den darauf folgenden 12 von 12 die Ohren vollgejammert habe. 😉 Die Fotos von 12 von 12 kommen jedes Jahr mit ins Adventstagebuch, an dem Tag habe ich eh keine Lust, noch mehr Bilder zu machen und es passt ja auch gut.

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Ich habe bei weitem nicht jeden Tag Fotos verarbeitet, wie gesagt gibt es auch nicht jeden Tag etwas zu sehen, was fotografierenswert ist. An Montagen passiert immer das gleiche: Wir essen „Miracoli“ (bzw. das, was wir so nennen…) und danach bekommt der Held XBox-Besuch und ich habe Chorprobe. Das wollte ich ja nun nicht jede Woche dokumentieren, daher dieses Mal das Essen und zufälligerweise passte auch das Seitendesign recht gut dazu!

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Im Dezember bin ich aus den verschiedensten Gründen – Regen, Termine, Krankheit – häufig mit dem Auto statt mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Dazu muss ich dann erst mal den Held ins Büro bringen und dann über die Landstraßen zurück nach Münster fahren. Psst, Mama, nicht weiterlesen: Das Foto hab ich während der Fahrt gemacht, weil das Licht so schön war… Rechts unser weihnachtlicher Spieleabend, wir haben Meisterwerke gespielt und Glühwein getrunken. Beides sehr empfehlenswert.

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Diese Seite bot sich ja förmlich an für den Adventskalender! Leider waren es keine 24 kleinen Felder, andererseits hatte ich auch ein paar Mal das Fotografieren vergessen. Muss reichen so… 😉 Falls jemand seinen Beitrag fehlen sieht: Nicht persönlich nehmen! Mir haben alle Beiträge super gefallen, aber irgendwelche musste ich da ja aussuchen.

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Am Nikolaustag (ja, die Bilder sind nun etwas durcheinander) war ich mit einer Freundin auf dem Münsteraner Weihnachtsmarkt. Wir haben Kakao getrunken und heiße Maronen gegessen. Die Tüte von den Maronen habe ich mit eingeklebt und noch eine kleine Karte mit Text hineingesteckt. Ich habe mich dabei hervorragend kreativ gefühlt! 😀

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Dann war auch schon Weihnachten. Rechts habe ich unser Menü an Heiligabend fotografiert. Links kann man eine von 4 Plastikhüllen für Fotos sehen, mit denen ich leider nicht so richtig klarkomme bislang. Ich weiß nicht, was ich da so tun soll. 😉 Also haben wir hier eine Weihnachtskarte von einer gewissen Bloggerin und unten noch ein Foto… Das mit den Karten fand ich eine ganz gute Idee für die Hüllen, leider waren die meisten erstens zu groß und zweitens im Hochformat. Nike, alles richtig gemacht, so hat deine Karte einen Ehrenplatz bekommen! 😀

DSC00951Das erste Weihnachtsfest unseres Patenkindes hatte eine Extra-Seite verdient! Auf dem großen Foto freut er sich mit seinem Patenonkel über unser Geschenk (Yeah! Gibt es was besseres, als einem Kind was zu schenken und als Belohnung ein absolutes Strahlen im Gesicht zu bekommen?).

Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder das Weihnachts-Smashbook haben. Es war einfach sooo viel einfacher! Die nächsten Tage werden wir aber erst mal den Tannenbaum rauswerfen und die Deko einsammeln – mir reicht’s. Um Weihnachten kümmere ich mich dann erst in 10-11 Monaten wieder! 🙂

Weihnachts-Schnipsel

Ihr Lieben! Weihnachten ist schon wieder vorbei. Und was soll ich sagen, ich bin nicht böse drum. Es waren drei wunderbare Tage, aber es war schon echt viel Programm. Normalerweise haben der Held und ich immer den Heiligabend allein verbracht, aber dieses Jahr hat das aus verschiedenen Termingründen nicht geklappt. Und so hatten wir vom Heiligabend bis heute Mittag Action. Lauter wunderbare, tolle Action, nur mit unseren liebsten Menschen von allen, aber eben doch jede Menge davon! Daher freue ich mich jetzt auf ein ruhiges und entspanntes Wochenende. Heute Abend habe ich es bereits eingeläutet und mit einer großen Kanne Tee auf dem Sofa ein paar Folgen „Downton Abbey“ geschaut.

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Weihnachten 2013 in Schnipseln und Bildern:

  • Allein auf meiner Kamera fanden sich heute 225 Fotos (!!!).
  • Unser erster selbstgemachter Weihnachtsbraten wäre beinahe beim Metzger liegengeblieben, da die Dame die zweite Tüte des vorbestellten Fleischs vergessen hatte. Zum Glück fiel mir noch auf, dass die Tüte recht klein war und tatsächlich, sie enthielt nur das Fonduefleisch für den 2. Feiertag.
  • Mama macht die besten Kuchen.

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  • Blogs sind toll, und wenn man ein Foodblog gefunden hat, dessen Autorin offenbar den gleichen Geschmack hat wie man selbst, kann man guten Gewissens ein ungetestetes Rezept für Weihnachten verwenden.

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  • Katholische Messen sind anstrengend, weil man die halbe Zeit nur rumsteht. Aber auch schön, wenn gesungen wird.
  • Blog-Wunschzettel sind unfassbar effizient. Zumindest, wenn der Ehemann, die beste Freundin UND die Eltern den eigenen Blog lesen.
  • Allerdings kann es bei manchen Geschenken von Vorteil sein, wenn man sich nicht nur grob („Für welchen Künstler schenkst du ihr Tickets?“), sondern etwas genauer („Und für welchen Termin?“) abstimmt. Möchte jemand gern Ende März zu Hannes Wader in Düsseldorf?

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  • Wenn man mit Mama in die Christmette geht, räumen der Mann und der Papa währenddessen die Küche auf und der Herd sieht hinterher besser aus als vorher. Empfehlenswert!
  • Das letzte Weihnachtsgeschenk kam dann übrigens heute an. An mir lag’s nicht, ich hatte es schon am 12.12. bestellt.
  • Meine Weihnachts-Playlist hat eine Laufzeit von über 4 Stunden und ich habe sie in den letzten Tagen gefühlte 100x gehört. Und auch jetzt höre ich sie gerade.
  • Unsere Nichte H. (3 Jahre) war so von ihrem Weihnachtsgeschenk, einem selbst gebauten Kaufladen, begeistert, dass sie beinahe hyperventiliert hat. Sie konnte es gar nicht glauben, dass der jetzt tatsächlich für SIE sein sollte!
  • Unseren Paten-Neffen M. (8 Monate) könnte ich auch einfach mal klauen. So lieb!
  • Überhaupt waren die Kinder großartig, alle Geschenke waren der absolute Hit und es hat richtig Spaß gemacht mit den beiden.

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  • Der Knödel-Ess-Wettkampf zwischen Brüdern hört auch mit 33 bzw. 31 Jahren noch nicht auf. Oh je… 😉
  • Echte Kerzen am Weihnachtsbaum sind toll.

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  • Wenn man Fondue macht, hat man hinterher die Hälfte übrig. Und: Falafel im Fondue fallen auseinander, schmecken aber auch in der Pfanne gebraten hervorragend.
  • Reste vom Fondue sorgen dafür, dass man auch am „dritten Weihnachtstag“ gut versorgt ist.

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  • Kanadischen Gästen muss man wichtige deutsche Vokabeln und Sprichwörter beibringen. Zum Beispiel „Vokuhila“ oder „Sleep well in your Bettgestell“.
  • Außerdem: Endlich konnte ich mal den ganzen Abend mit gutem Grund Englisch sprechen, und es hat richtig Spaß gemacht! Thanks, Patrick!
  • Zu zweit auf dem Luftbett im Wohnzimmer schlafen ist doof (zu viel wibbly-wobbly). Allein auf dem Luftbett im Wohnzimmer schlafen ist total gemütlich.
  • Wenn man am Freitagmorgen den Müllwagen vor der Tür hört, während man auf dem Luftbett im Wohnzimmer liegt, ist es schon zu spät, die Mülltonnen rauszustellen. Da kann man besser direkt liegenbleiben.
  • Jenga (das ich nur von zuhause mitgenommen hatte, um es vor dem Wegwerfen zu bewahren und um zu sehen, ob es schon was für die Nichte ist) ist eigentlich ein richtig nettes Spiel, bei dem man auch nicht so viel nachdenken muss nach dem ganzen Essen.
  • Das Zeitgefühl geht an solchen Tagen völlig verloren. Macht aber nix. Man hat ja nichts mehr vor.

Jetzt kann Silvester kommen. Wir haben noch keine Pläne. Vielleicht gehen wir ja wieder Cachen wie vor 2 Jahren, das war eigentlich sehr schön!

Frohe Weihnachten!

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh‘ ich durch die Gasssen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins weite Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so still und weit die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff

Mit diesem meinem Lieblings-Weihnachtsgedicht wünsche ich euch allen wunderbare Weihnachtstage mit viel Entspannung, Zufriedenheit, Gelächter, gutem Essen, fröhlichem Familienbesuch, lieben Freunden, vielleicht etwas Romantik und auf jeden Fall vielen leckeren Plätzchen. Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen und 2014 ein gutes Jahr für euch werden!

Wir warten jetzt nur noch auf unseren Weihnachtsbesuch, der Held macht sich gerade schick, ich bin es bereits und gleich werden wir unseren Saltkrokan-Film weiterschauen, bis es klingelt. Dann gibt es Kaffee und Kuchen mit den Eltern und Schwiegereltern, später werde ich meinen ersten Braten zubereiten und wir werden mit meinen Eltern gemeinsam den Tag verbringen. Abends geht es mit Mama in die Christmette.

Morgen sind wir dann bei der Schwiegerfamilie, natürlich freue ich mich besonders auf die Kindergesichter, wenn sie ihre Geschenke auspacken. Meine Nichte bekommt einen riesengroßen, selbstgebauten Kaufladen, der total toll ist! Und übermorgen kommt meine beste Freundin zu Besuch und bringt ihren Kanadier mit. Ihr seht, es wird nicht langweilig, aber ich freue mich auf jede einzelne Minute!

Last-Minute-Weihnachts-DIY

Wow, was für ein Titel! Und so viel Denglisch! 😉

Nur noch 10 Tage bis Weihnachten – habt ihr schon alle Geschenke? Mir fehlen nur noch Kleinigkeiten. Und natürlich ist noch nichts eingepackt. Ich hasse Geschenke einpacken! Aber darum soll es heute ja auch gar nicht gehen, zum Glück.

Wenn ihr noch eine Kleinigkeit braucht, die ihr dem Lieblingskollegen, der besten Tante von allen oder der Schwiegermama schenken könnt, hätte ich hier einen kleinen Tipp für euch. Es ist wirklich nicht schwierig und kann perfekt individualisiert werden!

Ich hatte schon vor längerer Zeit einen Porzellanmaler gekauft, und auch 2 schlichte, weiße Becher (die gibt’s bei Ikea, wahrscheinlich kennt sie jeder). Aber ich kann nicht besonders gut zeichnen, meine Handschrift ist häufig eine Sauklaue (vorzugsweise, wenn ich mir besonders viel Mühe gebe!). Deshalb wusste ich lange nicht, wie ich die Becher gestalten sollte. Bis ich diesen Blogpost mit hervorragender Anleitung von Ganz und Garn las! (Ihre Anleitung ist perfekt und super bebildert, daher eine absolute Klick-Empfehlung.)

Schnell wusste ich, was es werden sollte: Eine geekige Doctor-Who-Tasse für den Helden zu Nikolaus. Und für die auswandernde Freundin eine Tasse zur Erinnerung an die vielen Orte, wo wir Kaffee getrunken haben (bzw. es noch tun werden!). Beide Becher sind mittlerweile überreicht, daher kann ich sie hier endlich zeigen.

Zunächst sucht man sich ein Motiv nach Wahl aus. Ich hatte nur einen schwarzen Porzellanmaler, daher konnte ich auch nur einfarbige Motive nehmen. Für beide hatte ich schnell eine Idee, hier die erste Skizze für die Heldentasse – man sieht, dass ich besser eine Vorlage nehme und keinen Dalek frei Hand zeichne… 😉

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Dann wird die das Motiv ausgedruckt und die Rückseite wird mit Bleistift bemalt. Möglichst weich, möglichst dick (ich hatte aber nur einen Bleistift, weder besonders hart noch weich, und es klappte hervorragend!). Dies hinterlässt übrigens auch Spuren auf dem Untergrund, die zwar leicht wieder abgehen, die man aber vor dem Eintreffen der zu Beschenkenden besser entfernen sollte. Man kann nämlich da schon das Motiv gut erkennen… 😉

Das ganze wird dann auf die Tasse geklebt und mit einem Stift wird jede Linie nachgezeichnet. Das geht ganz schön in die Hand, da man etwas Druck ausüben sollte.

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Nach dem Entfernen der Vorlage hat man das Motiv mit Bleistift auf der Tasse und braucht nur noch nachzuzeichnen!

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Je nach Stift darf es nicht allzu filigran werden (ich hatte mit den Feinheiten beim Dalek schon echte Probleme, und bei der Schrift auf der zweiten Tasse teilweise auch), aber es geht erstaunlich gut. Vom Ergebnis bin ich wirklich begeistert! Den Schriftzug auf der Rückseite der Doctor-Who-Tasse habe ich sogar tatsächlich frei Hand geschrieben. Concentrate! Concentrate!*

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Mein Stift ist übrigens angeblich nach 3 Tagen gewöhnlichen Trocknens (also ohne Einbrennen) sogar spülmaschinenfest. Trotzdem habe ich die Dalek-Tasse nach dem ersten Gebrauch lieber per Hand gespült und die Farbe ist direkt ein kleines bisschen abgegangen (beim Abtrocknen)! Vielleicht solltet ihr euch also vorher besser ein bisschen informieren, welche Stifte qualitativ gut sind. Ich habe meinen einfach im Bastelladen eingepackt und jetzt ärgere ich mich etwas.

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*für alle Nicht-Whovians: Das Ding auf der Tasse ist ein Dalek, der Erzfeind des Doctors. Er will immer alles umbringen und ruft normalerweise „Exterminate! Exterminate!“ – was natürlich zu zahlreichen Wortspielen führt! 🙂

12 von 12 im Dezember

Ausnahmsweise beginnt der 12. für mich diesen Monat schon am Mittwoch Abend. Technisch gesehen WAR es auch schon der 12., aber ich bin ja eigentlich ein Vertreter der Fraktion Morgen-ist-erst-wenn-ich-aus-meinem-Bett-aufstehe! 😉 Aber um den heutigen Tag zu verstehen, solltet ihr vielleicht wissen, dass wir gestern um 0 Uhr (also heute um 0 Uhr… Also… Na ihr wisst schon!) noch hier waren:

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Japp, wir haben uns den Hobbit im Doppel-Feature gegönnt. Gestern um 20.30 Uhr ging es los mit Teil 1, und um 0.01 Uhr begann Teil 2. Ich muss sagen: Ich habe die Aktion bereut. Und zwar richtig bereut. Ehrlich gesagt war es totaler Mist. Ich war schon bei Teil 1 dermaßen müde, dass ich zwischendurch ein halbes Stündchen geschlafen habe. Ich dachte mir, lieber im ersten Teil, den kenne ich immerhin schon.

Allerdings wurde es bei Teil 2 nicht gerade besser. Ich war so unglaublich müde, dass ich schon zu Beginn des Films nur noch auf das Ende hinfieberte und ständig dachte „Hoffentlich ist es bald vorbei“. Und tatsächlich konnte ich zwischendurch die Augen nicht mehr offenhalten und bin immer wieder mal kurz weggenickt. Also, so war das echte Geldverschwendung. Ich kann nicht mal wirklich sagen, wie ich den Film fand (außer: stellenweise etwas in die Länge gezogen). Dazu habe ich zu sehr gelitten, was allerdings gar nicht am Film lag. 😉 Naja, wieder etwas gelernt. Für sowas bin ich zumindest mitten in der Woche offenbar inzwischen zu alt… 😉

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Als wir endlich wieder im Auto saßen, war es entsprechend schon recht spät/früh und ich wollte nur noch ins Bett! (Natürlich war ich im Bett wieder hellwach. Ist klar. Hat sich bis zum Weckerklingeln aber nicht gehalten, da war ich wie erschlagen.)

Morgens habe ich dann etwas länger geschlafen. Aus dem Spiegel schaute mir trotzdem ein Ork entgegen. Also lieber mal noch duschen gehen, das könnte helfen. Ich war zwar schon spät dran, aber lieber eine halbe Stunde später und halbwegs arbeitsfähig, als orkgrunzend eine halbe Stunde eher im Büro.

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Als ich dann also endlich frischgeduscht und elbengleich (hahaha) am Küchentisch saß, konnte ich meinen Adventskalender öffnen. Ein Teelicht, eine hübsche Weihnachtsgeschichte und eine Tüte, von der ich nicht genau weiß, wozu sie gedacht ist. Soll das Teelicht da rein? Aber sie hat keinen Boden?! Fragen über Fragen! 😉 Im Rubbellos-Kalender hatte ich übrigens eine Niete.

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Dann ging’s auf zur Arbeit. Es ist dermaßen neblig bei uns im Moment, es ist wirklich unfassbar. Gestern im Dunkeln war es, als würde man ins Nichts fahren. Heute früh war es auch nicht viel besser.

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Dann war überraschenderweise Arbeit angesagt. Unterbrochen durch einen Anruf, denn dieses Jahr wollte ich nicht schon wieder den Tag der Tage verpassen! So konnte ich zwischendurch einem gewissen Herrn zum 86. Geburtstag gratulieren.

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Abends machte ich mich dann für den Feierabend bereit. Hier präsentiere ich stolz meine Ausrüstung, damit ich bei dem Nebel und der Dunkelheit auf der unbeleuchteten Strecke nicht übersehen werde. Dass das Ding blinkt, sieht man leider nicht. Dafür sieht man, dass man damit einfach absolut stark rüberkommt. Hüstel, hüstel.

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Eigentlich wollte ich heute mit den Kollegen auf den Weihnachtsmarkt gehen. Leider fiel das aber aus diversen Gründen aus. Nun war ich abendbrottechnisch so gar nicht vorbereitet. Überbackenes Brot geht aber immer! Ist nur mit den kleinen Kirschtomaten etwas fummelig. Auf eine Scheibe Brot kommen ca. 7 Tomätchen! Schmeckt aber trotzdem und ist beim Essen sogar etwas einfacher.

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Da wir mehr Zeit hatten als geplant, konnten wir doch tatsächlich schon etwas in Angriff nehmen, was viele wieder für viiiiiel zu früüüüh halten werden!

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Japp! Wir haben wieder unseren Weihnachtsbaum aufgestellt. Wie letztes Jahr auch an diesem Tag, konnte ich eben feststellen! 🙂 Wunderbar. Aber dieses Mal gingen wir sogar noch etwas weiter…

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Und deshalb haben wir den Baum auch noch direkt geschmückt. Yeah! Ich liebe es! Jetzt kann Weihnachten kommen.

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Das Fotografieren hat nur mäßig geklappt, da muss ich mich noch mal etwas mit beschäftigen. Unten rechts neben dem Baum seht ihr allerdings schon was…

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…und zwar unsere neue Krippe! Ich bin ganz verliebt! Ich bin noch nicht sicher, ob ich die Aufstellung so lasse. Sollte die Hirtin auch noch Stroh kriegen? Brauchen Maria und Josef und das kleine Jesuskind überhaupt Stroh? Oder sollte ich das ganze IN die Kiste stellen statt darauf? Fragen über Fragen… 🙂 Aber bis Weihnachten kann ich mir ja noch ein paar Gedanken darüber machen.

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Caro!

(Dezember 2012, Dezember 2011)

Adventskalender im Dezember…

…wünsch ich mir so sehr! *träller* Kennt außer mir überhaupt jemand dieses Lied? 🙂 Meinen DIY-Adventskalender vom Goldengelchen habe ich ja hier schon präsentiert – mittlerweile durfte ich schon 10 Päckchen auspacken und war jedes Mal aufs Neue begeistert! Und da Päckchen Nummer Zehn von mir gepackt wurde, dachte ich, es wird Zeit für einen kleinen Adventskalenderbericht.

Die Ansage von Denise war, dass es am besten Sachen sein sollen, die man benutzen oder sogar verbrauchen kann, da man sicher schon genug rumstehen hätte. Ich muss zugeben, ich steh total auf Weihnachtsdeko und diese „Vorgabe“ hat mich etwas ins Schwimmen gebracht. Allerdings war im letzten Jahr tatsächlich das eine oder andere Teil dabei, was meinen Geschmack so gar nicht getroffen hat. Zunächst dachte ich also an etwas Essbares, aber das ganze wurde ja schon im Oktober vorbereitet und musste entsprechend lange frisch bleiben!

Also doch etwas „Praktisches“, aber ich wollte es auch weihnachtlich gestalten. Und dann bin ich über die Idee mit den Handtüchern gestolpert… In diesem Buch, das ich praktischerweise schon relativ früh für den Geburtstag meiner Freundin gekauft hatte, so dass ich selbst noch etwas drin stöbern konnte! Man muss ja wissen, was man verschenkt… 😀 Also auf zu Ikea – Geschirrtücher kaufen. Die, die ich eigentlich haben wollte – in rot-weiß – waren leider aus, aber ich dachte mir, blau-weiß muss halt auch gehen!

Darauf sollten dann Weihnachtsmotive gemalt und Sprüche gestempelt werden. Praktisch: Kann man gebrauchen (hoffe ich, dass es noch geht trotz Farbe), sieht hübsch aus und kann man nach der Weihnachtszeit in die Weihnachtskiste packen (haha, doch irgendwie Deko). Schwiegermuttern war direkt ganz begeistert und hat als Überraschung eines zum Nikolaus bekommen, und für den Adventskalender meiner Freundin habe ich auch noch eines gemacht. Also 26 x malen und stempeln! Ich war sehr froh, dass ich gelernt hatte, dass man so eine Freezer Paper-Vorlage durchaus 4-5 Mal verwenden kann. Gerade die Schneeflocke war kein Spaß auszuschneiden! 😉

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Leider habe ich nur sehr wenige Fotos von meiner Aktion, denn ich hatte ja noch gar nicht die tolle neue Kamera, die auch ohne Tageslicht tolle Fotos machen kann. Also gibt es nur wirklich scheußliche Blitzbilder… Aber ihr könnt hier einige fertige Exemplare bewundern, nämlich bei Instagram: bei Nike, Denise (ich glaube, das ist genau das vom Foto oben!), Ms. 101Things und Silke von Seifenblasenbeats!

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Der Held und ich haben dann an einem Sonntagnachmittag die große Einpack-Orgie gestartet – von der hab ich nicht EIN Foto! Unglaublich… Zum Glück hat Ms. 101Things auch hier ein Bild für euch. Ein Hoch auf die vernetzte Social Media-Welt! 😉

Und weil ich so begeistert bin, hier eine kleine Collage der bisherigen Füllungen! Goldengelchen hat über jedes einzeln gebloggt und mir ist irgendwie ein Foto abhanden gekommen. 😉 Aber ihr könnt sehen, dass lauter tolle Menschen lauter tolle Sachen für andere gemacht haben und jeden Morgen bin ich aufs Neue begeistert! Heute früh, als ich das Päckchen von Denise ausgepackt habe, habe ich sehr laut gequietscht vor Freude! 🙂 Natürlich darf ich hier nicht sagen, was es war…

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Ansonsten bin ich hier gerade gut beschäftigt mit meinem December Daily und diversen Terminen (Beispiel diese Woche: Chorprobe, Frisörtermin, Hobbit-Doppelfeature im Kino, Weihnachtsmarktbesuch mit den Kollegen und am Wochenende ein Heimattrip zu den Eltern). Aber noch macht alles Spaß! 🙂