Archiv der Kategorie: Blogsachen

bunt, gestreift und hüpfig zieht um!

Ihr Lieben – dies ist eine Einladung! Und zwar eine Einladung zur Einweihungsparty! Ich bin nämlich umgezogen. Nein, nicht mit Sack und Pack und Held und Nähmaschine, sondern mit Bits und Bytes – virtuell sozusagen. Nach über 5 Jahren an dieser Stelle wurde das einmal Zeit!

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Und daher geht es ab sofort hier weiter: www.buntgestreifthuepfig.de! Ich würde mir sehr über euren Besuch freuen – macht euch nur nichts draus, wenn es hier und da noch etwas unordentlich ist! 😉

Hema: Blogger-Event oder Shoppingtour?

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen – auf Instagram, auf Blogs oder bei Twitter: Neulich hat HEMA zum großen Blogger-Event geladen. Natürlich habe ich die Einladung vollkommen verpasst, und so konnte ich nur noch etwas neidisch die Vorbereitungen der anderen mitverfolgen. Bis ich am Freitagmittag auf einmal eine SMS von Jutta auf dem Handy hatte. Spontan war ein Platz freigeworden – und noch viel spontaner bewarb ich mich auf diesen!

Und erstaunlicherweise war es tatsächlich so, dass ich kurze Zeit später eine Nachricht von HEMA im Postfach hatte. „Hallo Nele, toll, dass du so spontan bist!“ Ich war tatsächlich dabei und freute mich riesig.

Abends fuhren Jutta, Maike, Münstermama und ich also nach Essen – wunderbar chauffiert vom Münsterpapa! Wir hatten keine Ahnung, was auf uns zukommen würde. Also, ich als absolut Unvorbereitete sowieso nicht – aber auch die anderen, die eine offizielle Einladung hatten, waren sehr gespannt, was passieren würde.

Was erwartet man sich eigentlich von einem Blogger-Event? Nun, ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ich selbst freue mich in erster Linie immer darauf, andere Bloggerinnen zu treffen und mit ihnen zu quatschen. Gerne mache ich dabei auch etwas – basteln, kochen, fotografieren, essen… Bei einem Event eines Unternehmens gehe ich davon aus, dass ich etwas über das Unternehmen erfahre, dass das Unternehmen eventuell etwas Neues vorstellt, über das ich später gern im Blog berichten möchte, weil es noch nicht so bekannt ist oder weil ich total begeistert und überzeugt bin.

Unternehmen auf der anderen Seite wünschen sich Berichterstattung, die über reine Werbung hinausgeht. Emotionale Blogposts, hübsche Bilder auf Instagram. Blogger liefern das gerne – wir sind begeistert, wenn uns jemand einlädt, wir freuen uns riesig, wenn’s dann vor Ort noch hübsch aussieht, und wir loben in den höchsten Tönen, wenn’s was Leckeres zu essen gibt. Auf Instagram und Co. hagelt es dann Kommentare und Likes – „Ach, ich wäre auch so gern dabei gewesen“, „Ich bin soooo neidisch“ oder „Toll, dass muss ich mir auch unbedingt ansehen“ – Ziel erfüllt. Wir sind ja dankbar, wir Blogger, wir brauchen ja schließlich auch etwas, worüber wir schreiben können, und wenn man dann noch unsere liebsten Blogger-Freundinnen ebenfalls einlädt, kann man eigentlich schon nicht mehr viel falsch machen.

Zurück zum aktuellen Thema: Das HEMA-Event. Wir wussten also alle nicht, was auf uns zukommt. Vor dem HEMA in Essen trafen wir die anderen Bloggerinnen, einige bekannte Gesichter, einige neue. Freundliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verteilten Sekt und O-Saft, blitzschnell wurde noch eine Garderobe für uns organisiert und dann trat auch schon der Geschäftsführer Norbert van der Hoeven auf die Bühne bzw. Treppe und stellte sich und das Unternehmen HEMA ein bisschen vor. Soweit war also alles ganz so, wie ich es mir erwünscht hatte. Sekt, ein paar Infos, nette Leute.

Im weiteren Verlauf des Abends waren 3 „Stationen“ eingeplant: Eine Bastel-Station, eine Schmink-Station und eine Muffin-Station. Beste Voraussetzungen also für einen schönen Abend, oder? Nun ja. An den Bastel-Stehtisch passten 3 Personen gleichzeitig, und erst hinterher sagte mir eine andere Bloggerin, dass man das ausliegende Bastelsortiment wohl noch hätte ergänzen dürfen durch weiteres Material, einfach aus den Regalen. Denn mal ehrlich: HEMA hat eine wirklich super Papeterie- und Bastelabteilung, in der ich mich supergern austobe, aber auf dem Tisch lagen nur 3 oder 4 verschiedene Produkte. Am Muffin-Tisch war es meist voll, daher habe ich diesen ausgelassen – und da Schminken nicht so mein Fall ist, kann ich zu dieser Station leider gar nichts sagen.

Stattdessen haben wir was gemacht? Eingekauft. 😀 Es sollte 15% Rabatt auf das gesamte Sortiment geben, und im HEMA findet man ja immer etwas. Also haben wir uns diese praktischen rollenden Einkaufskörbe geschnappt und sind durchs Geschäft gezogen. Ich persönlich ungefähr drei Mal. Das war nett, aber nun ja, es war halt: Einkaufen. Wie zu erwarten war, wenn man mich zwei Stunden in einen HEMA steckt, war mein Einkaufskorb anschließend recht voll (wenn auch nichts im Vergleich zu einigen anderen Ladys) und mein Geldbeutel leer. 😉

Leider war es schwierig, mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Man begegnete sich im Gang zwischen den Kuchenformen und den Küchenhandtüchern, spähte sich gegenseitig im Korb und rief mal ein begeistertes „Was hast du denn da tolles?“, gab sich gegenseitig den Tipp, dass da hinten so wunderbare Kerzen stehen, und zog dann weiter, weil man gerade in verschiedene Richtungen ging. So habe ich mit Frauke und Michaela, die ich beide unbedingt mal persönlich kennenlernen wollte, nur wenige Worte gewechselt und stattdessen weiter meinen Einkaufskorb vollgeladen. Die einzigen Gespräche kamen zustande, als man gemeinsam an der Kasse anstand oder anschließend, als wir auf der Treppe noch auf andere warteten.

Mein Fazit? Es war nett. Genau das – nett, nicht mehr und nicht weniger. Eigentlich wollte ich gar nicht darüber bloggen – weil es eben einfach nett und nicht toll war, weil es nett und nicht Mist war. Also weder ein Grund für Begeisterungsstürme noch für Wutausbrüche. Aber dann habe ich den Artikel bei Frauke gelesen und auch den bei Sandra. Und ich dachte: Es hilft ja auch keinem, wenn ich nichts darüber schreibe. Vor allem nicht HEMA selbst. Denn: Wenn man mich jetzt noch einmal einladen würde – ich würde darüber nachdenken, ob ich noch einmal Lust habe, abends einfach mal zwei Stunden einzukaufen, Rabatt hin oder her. Und das HEMA-Team hätte keine Ahnung, weshalb.

Also, was hätte man besser machen können? Ein paar Sitzplätze hätten schon viel geholfen. Wenn man sich zum Basteln oder Muffins dekorieren hätte hinsetzen können, vielleicht auch mit mehr Leuten als drei zugleich. Auch eine dauerhafte „Betreuung“ des Bastelstandes hätte ich super gefunden. Dann hätte ich auch fragen können, ob ich denn vielleicht noch diesen einen Stanzer auspacken darf oder den Stempel aus dem Regal verwenden kann. Grundsätzlich finde ich nämlich das Bastel-Muffin-Schmink-Dreiergespann eine gute Sache, um fast das gesamte HEMA-Sortiment vorzustellen. In der Zukunft könnte man sich vielleicht auf bestimmte Aspekte oder Teile konzentrieren oder das ganze unter ein Thema stellen. Ein Weihnachts-Event zum Beispiel könnte ich mir super vorstellen.

So wie Sandra es berichtet, war das HEMA-Event sicherlich aus Unternehmenssicht durchaus erfolgreich. Es hat Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten geweckt, keine Frage. Meiner Ansicht nach war dieses Event aber keines, dass sich die meisten Besucher im Terminkalender rot anstreichen werden, um zu sagen „War das ein toller Abend – das muss ich wieder machen!“ Und damit hält sich sicherlich auch die Berichterstattung in den Blogs in Grenzen – oder sollte ein verloster 50-Euro-Gutschein wirklich so ein großer Anreiz sein? Ich habe noch nicht viele begeisterte Berichte gelesen. Vielleicht irre ich mich aber auch, es ist ja nur meine ganz persönliche Meinung.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es das erste HEMA Blogger-Event war. Der gute Wille zählt. 😉 Und es war ja auch nicht schlecht, so kommt es hoffentlich auch nicht rüber. Es hat einfach noch viel Potential nach oben geboten! Und, wie Frauke es perfekt auf den Punkt bringt: Es fehlte einfach irgendetwas.

Eins muss ich aber nun noch loswerden: Den ganzen Abend über superfreundlich und absolut motiviert waren übrigens die HEMA-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ehrlich, ein großes Lob an dieser Stelle!

12 von 12 im November 2014

Ihr Lieben, es ist mal wieder der zwölfte! Ihr wisst, was das bedeutet? 12 Bilder vom 12. des Monats, so will es das eherne Blogger-Gesetz! 😉

Der Tag fing heute spontan damit an, dass ich um 8.10 Uhr aufstand, um das Haus um 8.30 Uhr zu verlassen – um dann festzustellen, dass eine Dusche nicht schaden könnte. Ich bin zum Glück ja echt schnell morgens. Und zerzaust.

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In Windeseile machte ich mich also fertig, und schon bald war ich auf dem Rad. Es ist kalt geworden, ich habe gestern die Winterjacke rausgeholt und auch heute war ich mit Handschuhen und Stirnband (absolut uncool, aber nötig für meine Ohren, die sonst schnell schmerzen) unterwegs. Aber der Ausblick war trotzdem wunderbar.

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Dann hieß es: Arbeiten. Und der Beweis, dass ich nicht so zerzaust wie auf dem ersten Bild im Büro angekommen bin (dafür offenbar mit leicht debilem Grinsen).

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Der Tag verging, wie ein Mittwoch nun einmal vergeht, weder besonders schnell, noch besonders langsam. Irgendwann senkte sich draußen die Dunkelheit über die Stadt und läutete langsam den Feierabend ein.

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Ich machte pünktlich Schluss, denn ich hatte noch eine Mission im Dorfladen, der nicht so lange aufhat.

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Als ich endlich zuhause ankam, wartete noch ein weiteres Highlight auf mich. Neben der Silhouette Portrait, zu der ich mich von Katja und Claudia habe überzeugen lassen, fand ich auch ein paar superkuschelige und bequeme Wollsocken im Briefkasten, die ich bei Frau Mirtana gewonnen habe! Hier präsentiere ich sie gemütlich vor dem Kamin, den ich angeworfen habe.

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Zum Abendbrot gab es heute Spätzle-Hack-Eintopf nach einem Rezept von Jolijou! Lecker, aber er braucht leider sehr lange, deshalb hatten wir ihn seit Veröffentlichung des Rezepts (im Januar!) immer vor uns hergeschoben. Heute war er ein schöner Seelenwärmer und für morgen Mittag ist auch noch etwas übrig.

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Anschließend habe ich die Portrait ausprobiert (und festgestellt: Ich muss noch üben) und jetzt werde ich mich schnell aufs Sofa kuscheln. Ich möchte nämlich unbedingt endlich mal wieder einen meiner Lieblingsfilme, Ich bin Sam, ansehen!

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer hier bei Draußen nur Kännchen!

(November 2013, November 2012, November 2011)

Kreativfieber-Buchparty: Fotowohnsinn und Königinnen-Cupcakes!

Kürzlich war ich auf eine Party eingeladen. Soweit, so gut. Aber es war keine gewöhnliche Party – nein, sie verwirrte den Helden ungemein. „Ich gehe auf eine Buchparty“, verkündete ich ihm. „Eine was?“, war seine Reaktion. „Na, eine Buchparty! Eine Party, die geschmissen wird, weil ein Buch veröffentlicht wurde.“

Ein Buch? Ja genau, ein Buch. Um genau zu sein, ein Kreativbuch. Etwas anderes hätte man auch nicht erwartet von Jutta und Maike – immerhin schreiben sie gemeinsam am Blog Kreativfieber, der übrigens immer einen Besuch wert ist! „Fotowohnsinn“ heißt das Werk*, und es enthält gefühlte hundert großartige Ideen, die man mit Fotos umsetzen kann, damit diese nicht mehr auf der Festplatte verstauben. Was wirklich sinnvoll ist – ich habe derzeit 5.109 Fotos gespeichert. Wohlgemerkt: Aus dem Jahr 2014. Also, ich sollte zum einen dringend aussortieren und zum anderen die Fotos auch wirklich nutzen! Und dafür habe ich jetzt die perfekten Anleitungen.

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Ich machte mich also eines schönen Freitagabends auf in Münsters Süden, zum Landwirtschaftsverlag. „Landwirtschaftsverlag?“ – das war die nächste irritierte Frage des Helden. Ja, denn der Landwirtschaftsverlag verlegt nicht nur so aufregende Publikationen wie das Landwirtschaftliche Wochenblatt, die Schweinezucht und Schweinemast oder Milchrind, sondern ist auch beispielsweise Verleger der bekannten Zeitschrift Landlust. In der Buchsparte setzt man seit einigen Jahren auf DIY- und Bastelthemen, und ich war vor Ort wirklich überrascht, was für schöne Koch- und Bastelbücher im Verlag erschienen sind, den ich bis dato kaum auf dem Schirm hatte. An diesem Abend feierten wir nicht nur den Fotowohnsinn, sondern auch die Cupcake Queen, die ihr Backbuch vorstellte – und uns dabei mit süßen Köstlichkeiten versorgte!

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Das dritte Mal sorgte eine Smartphone-Konversation während der Party für Verwirrung beim Helden. „Na, wie ist’s?“, schrieb er mir ganz harmlos. Meine Antwort: „Alles super – wir basteln!“ 🙂 „Ich stelle mir eine Party anders vor“, meinte er später, als ich wieder daheim war, zu mir. Aber: Ich fand, das war die beste Art, auf die man diese Party hätte gestalten können! Nach einer kleinen Einführung, zunächst durch den Verlagsleiter, dann durch Maike und Jutta, durften wir nämlich selbst kreativ werden. Es gab einen Photo Booth für verrückte Blogger-Fotos, meine Küchenschranktür ist nun verziert mit selbst gemachten Foto-Magneten und das absolute Highlight war natürlich das Übertragen von Fotos auf Holz! Die Fotos wurden direkt vor Ort gedruckt, nachdem man sie auf Instagram mit dem passenden Hashtag versehen hatte. Eine echt clevere Idee!

Leider habe ich nicht so viele gute Bilder vom Abend, meine Indoor-Fotografiekenntnisse müsste ich noch dringend trainieren (oder meine Kamera kann es nicht – wer weiß). Außerdem war ich viel zu sehr mit Basteln und natürlich Quatschen mit den netten anderen Damen beschäftigt.

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Wieder zuhause angekommen, habe ich natürlich als erstes die coole Goodie Bag ausgepackt. Wow! Nicht nur das Foto-Buch, auch das Cupcake-Buch hat seinen Weg in mein Heim geschafft. Außerdem ein weiteres Bastelbuch und gleich drei hübsche Zeitschriften! Ich bin wirklich begeistert und bedanke mich bei Maike, Jutta und natürlich beim Landwirtschaftsverlag herzlich für die Einladung.

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  • Das Buch „Foto Wohnsinn“ findet ihr beispielsweise hier oder in eurem lokalen Buchhandel – sehr empfehlenswert!
  • Hier gibt es einen Blick in die leckeren Rezepte der Cupcake Queen. Ich gebe mich zwar nicht ab mit solchen Kleinigkeiten in der Küche (hüstel, oder ich bin zu ungeduldig, wenn man ehrlich ist), aber es sieht alles ganz köstlich aus.
  • „Kritzelkram und Schnipselei“ findet ihr hier. Darin gibt es Ideen, was man mit Kinderzeichnungen im Alltag schönes anfangen kann.

* Ich will ehrlich sein. Das Buch heißt eigentlich „Foto Wohnsinn“. Aber das hat mein Texter-Herz nicht über sich gebracht. Also: Fotowohnsinn. 😉

12tel Blick im Oktober 2014

„Goldener Oktober“, sagt man so schön. Selten hat es so gestimmt wie in diesem Jahr! Zugegeben, die letzten 4-5 Tage hat das Wetter etwas nachgelassen. Aber meine Herbstspaziergänge waren so zauberschön wie selten!

Der Blick aus dem Bürofenster offenbart: Es wird langsam, aber sicher gelb-orange. Tatsächlich ist das Bild jetzt eine Woche alt und die Aussicht hat sich seither rapide geändert. Was auf dem Foto noch recht grün wirkt, ist mittlerweile wirklich gelb, orange und teilweise schon braun. Nur wenig grün ist noch sichtbar. Hier sieht man es vor allem am Baum direkt vor dem Fenster, der viel Gelb zeigt, und gegenüber ganz rechts leuchtet ein wenig Orange.

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Daher habe ich heute Mittag noch einmal das Fenster aufgerissen und ein zweites Foto gemacht. Bei viel grauerem Wetter, aber mit etwas herbstlicheren Farben. What a difference a week makes:

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Mal sehen, ob im nächsten Monat die Bäume schon kahl sind?

Hier noch einmal alle Monate im Überblick:

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Mehr 12tel Blicke findet ihr bei Tabea!

12 von 12 im Oktober 2014

Puuh, was für ein vollgepackter Sonntag das heute war! Die Fotos für 12 von 12 waren sowas von gar kein Problem, so viel habe ich gemacht – zum Glück hatte ich mir gestern Abend noch eine extra Erinnerung gestellt.

Der Tag begann etwas hektisch. Wir haben nämlich verschlafen. Das passiert uns eigentlich nie, und jetzt ausgerechnet an einem Sonntag? Ausnahmsweise hatten wir nämlich tatsächlich einen Termin, zu dem wir um 10 Uhr losfahren wollten. Meine erste Amtshandlung des Tages war dieses Bild, noch im Schlafanzug und barfüßig:

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Zum Glück war schon alles vorbereitet, um noch schnell die Waschmaschine anzuwerfen. Dank dieses Artikels habe ich die Temperatur mal um 10 Grad reduziert. Dass ich dabei auch irgendwie auf „Kurz“ statt auf „Energiespar“ gestellt habe, fiel mir erst beim Ansehen der Fotos auf. Tja, da war der Stromspar-Effekt der reduzierten Temperatur dann wohl wieder dahin.

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Ein schnelles Frühstück. Den Ovomaltine-Aufstrich hatten wir in der letzten Brandnooz-Box. Beim ersten Test fand ich ihn so „Meh, kann man essen“. Dann hab ich Banane draufgeschnibbelt, wie ich es normalerweise beim Nusspli mache. Und: Geschmacksexplosion! Im Hintergrund macht der Held das direkt nach.

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Dann setzten wir uns ins Auto. Das Wetter war überhaupt nicht freundlich. Man hätte meinen können, es wäre noch viel früher am Morgen. Und so fühlte es sich auch an, eine halbe Stunde nach dem Aufwachen. Zum Glück musste ich nicht selber fahren.

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Wir mussten erst mal einen Anhänger bei Bekannten ausleihen. Während die Männer das regelten, ging ich die Schafe begrüßen. Schon nett, so auf dem Land zu leben!

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Wir fuhren ein Weilchen und dann luden wir Steine auf den Hänger. Nicht sehr aufregend, aber was muss, das muss eben.

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Die Steine wurden dann an ihrem Zielort, dem Garten von Freunden, abgeliefert und wir wurden wieder heimgebracht. Ich war ziemlich müde, aber die Sonne war mittlerweile herausgekommen und so machte ich mich auf den Weg zum Kürbisfeld!

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Allein, denn so konnte ich in aller Ruhe eine kleine Foto-Session abhalten. Der Herbst! Die Sonne! Die Farben! Ich liebe es. Nebenbei suchte ich auch noch den einen oder anderen Kürbis aus, um ihn mit heimzunehmen.

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Wieder zu Hause angekommen konnten wir noch schnell die Wäsche vom Morgen aufhängen, dann ging es schon weiter: Kindergeburtstag feiern! Unsere Nichte wurde 4. Es gab Kuchen, Kaffee, Waffeln, ein Pferdegeschirr, Bilderbücher, eine Hundeleine, eine pinke Kinder-Kamera, eine Handtasche und vieles vieles mehr. Kind müsste man sein! 😉

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Trotz Kuchen und Waffeln waren wir ziemlich hungrig, als wir wieder zu Hause waren. Der Held kochte: Schupfnudeln mit Weißkohl, Schinken und Käse überbacken. Lecker!

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Währenddessen wurde ich kreativ tätig und bearbeitete die Kürbisse. Ich hatte keine Lust, zu schnitzen – das ist mir erstens zu viel Arbeit und zweitens wird das Gemüse dann auch so schnell gammelig. Daher habe ich nach einer kleinen Inspirationsrunde durch Pinterest zum Pinsel gegriffen. Die Farbe ist übrigens Silber – das fällt aber nicht sonderlich auf, es könnte auch Weiß oder Grau sein. Schade eigentlich.

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Danach wollten die Kürbisse natürlich noch arrangiert werden. Ich bin kein großer Dekorateur, aber bei Kürbissen vor der Haustür kann man ja glücklicherweise so viel nicht falschmachen!

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Und schon war es Zeit für den Tatort, den ich übrigens absolut und ohne Einschränkungen wahnsinnig großartig fand. Ich bin immer noch ein bisschen geflasht und höre gerade laut „Nabucco“. Hammer! Den Film muss ich auf DVD haben.

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen!

(Oktober 2011, Oktober 2012, Oktober 2013)

Herzblut-Themen und ein Watt-Konzert / #bloggenmitherz

Als ich den ersten Hinweis auf den Blog-Workshop beim Mädchen mit Herz gelesen hatte, dachte ich vor allem an zwei Dinge: Natürlich ans Bloggen in all seinen Facetten (Blogger treffen, etwas übers Bloggen lernen, übers Bloggen reden…). Zweitens ans Meer. An die Nordsee, die ich viel zu selten sehe und in die ich viel häufiger meine Füße stecken sollte. Spoiler: Beide Erwartungen wurden voll erfüllt – und ein drittes Haupt-Thema kristallisierte sich schnell heraus!

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Am Samstag begannen wir den Tag im Seminarraum der Jugendherberge. Dort erwartete uns erst mal eine liebevoll zusammengestellte Goodie Bag (unter anderem nenne ich jetzt ein wunderschönes Memory Book der lieben Ja-Sagerin mein eigen, das sich im Regal ganz wunderbar neben dem Gästebuch-Album macht, das ich bei ihr einmal bestellt habe) – und geballtes Know-how. „Herzklopfen vs. Herzschmerz“ lautete der Titel unserer ersten Diskussion. Was macht uns noch Spaß, welche Themen bereiten uns Bauchschmerzen? Es war wirklich toll, in der Blogger-Runde diskutieren zu können.

Später am Tag lernten wir noch, wie wir unser eigenes Media Kit erstellen, Sandra führte uns mit einem Vortrag über PR (mehr dazu hier) in die „andere Seite“ ein, wir erfuhren alles über Impressumspflicht, machten einen Photoshop-Schnellkurs und mehr. Am Sonntag setzten wir uns dann noch für eine ausführliche „Blogkritik“ zusammen und schauten uns jeden Teilnehmer-Blog von Kopf bis Fuß an. Dort kam viel hilfreicher Input zusammen, den ich gerade noch sortiere und versuche, umzusetzen.

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Der Blog-Teil des Events wurde also schon mal voll und ganz erfüllt. Und das Meer? Das hatten wir ja schon am ersten Abend besucht, aber dabei sollte es nicht bleiben. Auf dem Programm stand nämlich noch eine Wattwanderung.

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Nun war meine letzte Wattwanderung schon über zehn Jahre her und daher freute ich mich ohnehin auf diesen Programmpunkt. Die Matsche zwischen den Füßen, das Getier, der Geruch – was will man mehr? Aber diese Wanderung bot nicht nur matschige Zehen, Muschelrennen und Quallen, sondern auch noch einen ganz besonderen Wattführer. Albertus Akkermann, ein gebürtiger Borkumer, zeigte uns nicht nur die Tiere im Watt, sondern spielte uns auch noch das eine oder andere Liedchen auf seinem Akkordeon. Was nun vielleicht etwas verstaubt-spießig klingen mag, war das ganz und gar nicht! Es gab Rio Reiser und Element of Crime zu hören und wir alle standen ganz andächtig da und genossen die ganz besondere Stimmung.

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Wir Bloggerinnen konnten unserer Foto-Begeisterung hier auf jeden Fall freien Lauf lassen (die größte Sorge galt jeweils der Kamera), und so findet ihr noch viele andere Posts mit wunderschönen Bildern bei anderen Teilnehmerinnen (und unserem Quoten-Blogger natürlich auch) – zum Beispiel bei

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Ihr seht, der singende Wattführer hat uns nachhaltig beeindruckt. Wenn ihr also mal nach Borkum fahren solltet, kann ich euch eine Tour mit Bertus (den ihr schon aus dem NDR Fernsehen kennen könntet) nur ans Herz legen!

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Ach ja, und was war nun neben Bloggen und Nordsee das dritte Thema? Nun, wie schon erwähnt hatten wir die tollen Memory Books in unseren Goodie Bags. Auch die Scrapbook-Werkstatt hatte das Wochenende mit viel, viel Material gesponsort – und Canon hatte für die Fotodrucker gesorgt. Tja, 16 Bloggerinnen, 1 Blogger, 17 Kameras, 17 Memory Books, 2 Drucker und zahlloses Bastelzubehör in einem Raum? Was dabei herauskommt – das zeige ich euch beim nächsten Mal!