Archiv der Kategorie: Büro

Was mich glücklich macht #14 – Job-Edition

Es gibt jeden Tag Dinge, für die man dankbar sein kann – und die einen glücklich machen, obwohl sie nur klein und scheinbar unwichtig sind. Die gute Laune machen, wenn man darüber nachdenkt, obwohl der Tag eigentlich grau und irgendwie doof ist. Etwas, worauf man stolz ist, etwas, das jemand anders zu dir sagt oder einfach nur ein Gegenstand, der gute Laune in dir hervorruft. Diese kleinen Dinge möchte ich in unregelmäßigen Abständen aufschreiben, um mich daran zu erinnern und mich auch im Nachhinein noch darüber freuen zu können!

Die Stars des Tages – heute aus dem Büro, weil dort noch alles so neu und aufregend ist!

  • definitiv: den Feierabend vergessen. Ich habe jetzt schon recht viele Überstunden. Nicht weil sooo viel zu tun ist, sondern weil mir die Arbeit so viel Spaß macht, dass ich öfter mal den Feierabend vergesse! 😉
  • der Arbeitsweg und seine Tierwelt: sich gegenseitig jagende Eichhörnchen (stehenbleiben und 5 Minuten zusehen), frech vor dir herflitzende Mini-Vögelchen, die Pferde (im Vorbeifahren „Guten Morgen, Pferde!“ rufen) oder das dicke faule Schwein, das sich in der Sonne räkelt
  • das Kaffee-Ritual am Morgen: 2 Kollegen sind schon da und stehen in der Küche, wo sie auf die Kaffeemaschine warten. Während ich meine Sachen abstelle und den Rechner einschalte, stellen Sie seit dem ersten Tag wortlos eine Tasse dazu und warten, dass ich komme
  • an heißen Tagen auf dem Spielplatz Mittagspause machen. Ein belegtes Brötchen vom Bäcker und ein gutes Buch auf der Wiese!
  • Kunden glücklich machen können. Mein erster Job mit direktem Kundenkontakt und es macht so viel Spaß! Meistens. 😉
  • das Büro, das ich halbtags ganz für mich allein habe und die andere Hälfte des Tages u.a. mit unserem Bürohund teilen darf
  • nicht mehr am Klo Schlange stehen müssen 😉
  • sehr, sehr entspannte Arbeitszeiten. Ich sagte ja, die Überstunden sind nicht wirklich nötig.
  • merken, wie man fitter wird beim Radfahren. Tag für Tag!
  • beruflich und hochoffiziell auf Pinterest unterwegs sein. Gibt’s einen traumhafteren Traumjob?
  • sich sonntags auf den Montag freuen (wenn das frühe Aufstehen nicht wäre)

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Gekündigt

Den Job. Die Wohnung. Das Gemüse-Abo. Das Busticket.

Es gibt so viel, woran man denken muss, wenn man in eine andere Stadt zieht – viel mehr als früher, als man noch Studentin war und mit leichtem Gepäck reiste. Und umziehen, das tu ich recht bald: Denn aus dem Wunsch zu Beginn des Jahres wird nun Realität, eines der diversen Vorstellungsgespräche war ein Volltreffer und schon am 1. Juli heißt es „Hallo, ich bin die Neue“!

Ein bisschen betrübt bin ich, dass mir nur noch so wenig Zeit in der alten Wohnung und mit den bisherigen Kollegen bleibt: Denn Freitag fahre ich erst mal für 3 Wochen in den Urlaub! (Wobei ich mich über den Urlaub natürlich trotzdem nicht beschweren möchte…) Danach sind es dann nur noch gute 2 Wochen hier. Aber da so eine Wohnung ja längere Kündigungsfristen hat – 3 x so lange wie mein Job! – bleibt mir der Ort noch ein Weilchen erhalten und die Möbel müssen auch nicht sofort raus. Glücklicherweise, denn unsere neue Wohnung ist ja erst ab Herbst frei. Urgs. Jetzt müssen wir 2-3 Monate überbrücken und voraussichtlich – falls sich nicht spontan was besseres auftut – bei des Helden Eltern Asyl beantragen. Es gibt schlimmeres, aber es gibt auch besseres.

Noch 14 Arbeitstage. Ich freu mich!

Fasten 2012 – Verzicht aufs Verzichten

Aschermittwoch im Büro. Mir gegenüber gibt es einen Aufschrei. „Hey!“, ruft mein Kollege und schaut sich empört um, „wer hat das Bounty auf meine Tastatur gelegt?“ Die Kollegin neben ihm kichert ein bisschen. Der Kollege will fasten. Zumindest im Büro.  Aber er wird sabotiert. Liebevoll und neckend, aber sabotiert. Von anderer Seite, vom liebend gern diskutierenden Kollegen, muss er sich rechtfertigen. „Bist du religiös? Wieso machst du das dann?“ Und ich sehe, wie er leidet… 😉

Ich habe mich dieses Jahr entschlossen, ebenfalls zu verzichten. Und zwar – aufs Fasten. 😀 Letztes Jahr gab es für mich 7 Wochen nichts Süßes. Das war schwer. Aber ich habe es durchgezogen. Irgendwie hat sich aber nicht so sehr diese Befriedigung eingestellt, die ich erwartet hatte. Auch auf der Waage hat sich das kein bisschen ausgewirkt. Dieses Jahr bin ich ehrlich genug, mir einzugestehen: Ich fand es echt total ätzend. 😉 Ich habe schon öfter gefastet, aber letztes Jahr ging das irgendwie gar nicht.

Ich könnte natürlich auf etwas anderes verzichten. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht das Gefühl, momentan so viele große Laster zu haben. Fernsehen? Tu ich kaum. Computer? Ist oft genug aus am Abend. Alkohol? Also ehrlich, das lohnt sich kaum, so wenig, wie ich trinke. Das heißt nicht, dass ich mit meinem Leben hundertprozentig zufrieden bin, aber Fastenzeit heißt ja nun mal Verzicht und darunter fällt eben nicht „ab sofort täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren“.

Also verzichte ich ganz bewusst aufs Verzichten und werde stattdessen versuchen, etwas genussvoller zu naschen. Und nicht bei allem zuzugreifen, sondern bei dem, was ich wirklich mag. Und ich freue mich jetzt schon auf die ganzen Bürogeburtstage im März, die mich letztes Jahr so gemein gequält haben! 🙂

Andere Meinungen

„Wenn ein Film so bombastisch toll ist wie ‚Der Herr der Ringe‘, dann brauche ich das Buch doch gar nicht mehr zu lesen. Das kann sowieso nicht mit dem Film mithalten.“

😯

Kompetente Hilfe beim Computerproblemen ODER Huppahuppahuppa!

Immer, wenn im Büro jemand von der IT kommen muss, um Probleme an meinem Rechner zu beheben (oder sonstige Dinge zu tun, für dich ich keine Berechtigung habe), warte ich darauf, dass er mich fragt „Hast du schon versucht, auf- und abzuspringen und dabei Huppa-huppa zu rufen?“ Ich bin mir sicher, das ist die Lösung für zahlreichen Ärger, den man so hat! (Vielleicht sollte ich das mal zuhause bei meinem Drucker versuchen, der gibt nämlich keinen Mucks von sich. Und ja, eingeschaltet ist er! 😉 )

Und wer jetzt nicht weiß, wovon ich rede, sollte sich dieses Video zu Gemüte führen (alle anderen auch, denn man kann es nicht oft genug sehen!):

Kaffee

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Ein kleiner Test

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Jetzt muss ich doch glatt mal testen, ob mein tolles neues Handy auch bloggen kann. Dabei zeige ich euch ein Foto, denn auch das will ja ausprobiert werden. Der unschuldige kleine Hase sieht nicht mehr ganz so aus wie auf dem Bild. Aber spart es euch, ihn zu bemitleiden – er kann es nicht mehr hören! 😉

Normalerweise esse ich nicht so gern Schokolade und daher halten auch solche Hasen oder Nikoläuse bei mir eine Ewigkeit. Nur sind Dienstage immer so lang, da kann etwas Schoki zum Nachmittagskaffee nicht schaden. Immerhin: Nach den Ohren hab ich schon wieder genug Schokolade für zwei Wochen zu mir genommen. (Es könnte so schön sein – leider habe ich andere Laster, die auf die Hüften gehen…)