Archiv der Kategorie: Erlebt

Kreativtag in Münster / Machen, nicht pinnen

Heute ist wieder der 15. des Monats, und bei Geschwister Gezwitscher heißt es daher: Pinnst du noch, oder machst du schon? Vor kurzem hatte ich ganz tollen Besuch bei mir zuhause, und gemeinsam haben wir gleich mehrere Projekte umgesetzt, die wir auf Pinterest entdeckt hatten!

Eva, Jutta und Claudia waren hier – wir hatten nämlich einen Kreativtag nach Steffis Vorbild geplant. Eva hatte lecker gebacken, und wir hatten einen wunderbaren, gemütlichen, verquatschten und natürlich kreativen Tag miteinander – meine Damen, schön, dass ihr da wart!

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Unser erstes Projekt: Stempel schnitzen aus Radiergummis (Pin). Haben sicherlich viele von euch schon gemacht, für uns alle war es Neuland. Und es ging viel besser, als wir es uns vorgestellt hatten! Wir hatten nämlich ordentlich Respekt vor den scharfen Messern. Aber alle Finger blieben dran und wir haben durchaus respektable Ergebnisse erzielt – das kann wiederholt werden! Kleiner Tipp: Mit einem ordentlichen Bastelmesser geht es doch noch mal eine ganze Ecke einfacher als mit einem billigen Cutter.

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Bei unserem zweiten Projekt konnten wir die neuen Stempel teilweise schon direkt einsetzen! „Stempeln mit Bleiche“ (Pin) war an der Reihe. Guter Tipp: Macht es draußen oder öffnet die Fenster! 😉 Wir hatten Stoffservietten, die wir bestempelten. Das Motiv aus der Anleitung war sehr schön, zusätzlich haben wir Buchstabenstempel verwendet und natürlich den einen oder anderen Radiergummistempel.

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Das Stempeln mit Bleiche ist etwas tricky, da unterschiedliche Stoffe höchst unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Vorher weiß man einfach nicht, ob das Gestempelte nun rosa, gelb, weiß oder ganz anders wird. Gelegentlich verläuft sich die Bleiche auch ziemlich in den Textilfasern, so dass kein klares Stempelbild möglich ist. Aber wir haben trotzdem einige schöne Ergebnisse zustande gebracht und hatten Spaß an der Sache – also, alles gut! 🙂

Außerdem haben wir an diesem Tag noch Bilder auf Holz transferiert, die Anleitung dazu findet ihr hier. Da wir dies aber nicht zum ersten Mal gemacht haben, war es kein „Machen statt pinnen“ – schön war es trotzdem!

Und, welches Pinterest-Projekt könnt ihr mir für den nächsten Monat empfehlen?

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Hema: Blogger-Event oder Shoppingtour?

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen – auf Instagram, auf Blogs oder bei Twitter: Neulich hat HEMA zum großen Blogger-Event geladen. Natürlich habe ich die Einladung vollkommen verpasst, und so konnte ich nur noch etwas neidisch die Vorbereitungen der anderen mitverfolgen. Bis ich am Freitagmittag auf einmal eine SMS von Jutta auf dem Handy hatte. Spontan war ein Platz freigeworden – und noch viel spontaner bewarb ich mich auf diesen!

Und erstaunlicherweise war es tatsächlich so, dass ich kurze Zeit später eine Nachricht von HEMA im Postfach hatte. „Hallo Nele, toll, dass du so spontan bist!“ Ich war tatsächlich dabei und freute mich riesig.

Abends fuhren Jutta, Maike, Münstermama und ich also nach Essen – wunderbar chauffiert vom Münsterpapa! Wir hatten keine Ahnung, was auf uns zukommen würde. Also, ich als absolut Unvorbereitete sowieso nicht – aber auch die anderen, die eine offizielle Einladung hatten, waren sehr gespannt, was passieren würde.

Was erwartet man sich eigentlich von einem Blogger-Event? Nun, ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ich selbst freue mich in erster Linie immer darauf, andere Bloggerinnen zu treffen und mit ihnen zu quatschen. Gerne mache ich dabei auch etwas – basteln, kochen, fotografieren, essen… Bei einem Event eines Unternehmens gehe ich davon aus, dass ich etwas über das Unternehmen erfahre, dass das Unternehmen eventuell etwas Neues vorstellt, über das ich später gern im Blog berichten möchte, weil es noch nicht so bekannt ist oder weil ich total begeistert und überzeugt bin.

Unternehmen auf der anderen Seite wünschen sich Berichterstattung, die über reine Werbung hinausgeht. Emotionale Blogposts, hübsche Bilder auf Instagram. Blogger liefern das gerne – wir sind begeistert, wenn uns jemand einlädt, wir freuen uns riesig, wenn’s dann vor Ort noch hübsch aussieht, und wir loben in den höchsten Tönen, wenn’s was Leckeres zu essen gibt. Auf Instagram und Co. hagelt es dann Kommentare und Likes – „Ach, ich wäre auch so gern dabei gewesen“, „Ich bin soooo neidisch“ oder „Toll, dass muss ich mir auch unbedingt ansehen“ – Ziel erfüllt. Wir sind ja dankbar, wir Blogger, wir brauchen ja schließlich auch etwas, worüber wir schreiben können, und wenn man dann noch unsere liebsten Blogger-Freundinnen ebenfalls einlädt, kann man eigentlich schon nicht mehr viel falsch machen.

Zurück zum aktuellen Thema: Das HEMA-Event. Wir wussten also alle nicht, was auf uns zukommt. Vor dem HEMA in Essen trafen wir die anderen Bloggerinnen, einige bekannte Gesichter, einige neue. Freundliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verteilten Sekt und O-Saft, blitzschnell wurde noch eine Garderobe für uns organisiert und dann trat auch schon der Geschäftsführer Norbert van der Hoeven auf die Bühne bzw. Treppe und stellte sich und das Unternehmen HEMA ein bisschen vor. Soweit war also alles ganz so, wie ich es mir erwünscht hatte. Sekt, ein paar Infos, nette Leute.

Im weiteren Verlauf des Abends waren 3 „Stationen“ eingeplant: Eine Bastel-Station, eine Schmink-Station und eine Muffin-Station. Beste Voraussetzungen also für einen schönen Abend, oder? Nun ja. An den Bastel-Stehtisch passten 3 Personen gleichzeitig, und erst hinterher sagte mir eine andere Bloggerin, dass man das ausliegende Bastelsortiment wohl noch hätte ergänzen dürfen durch weiteres Material, einfach aus den Regalen. Denn mal ehrlich: HEMA hat eine wirklich super Papeterie- und Bastelabteilung, in der ich mich supergern austobe, aber auf dem Tisch lagen nur 3 oder 4 verschiedene Produkte. Am Muffin-Tisch war es meist voll, daher habe ich diesen ausgelassen – und da Schminken nicht so mein Fall ist, kann ich zu dieser Station leider gar nichts sagen.

Stattdessen haben wir was gemacht? Eingekauft. 😀 Es sollte 15% Rabatt auf das gesamte Sortiment geben, und im HEMA findet man ja immer etwas. Also haben wir uns diese praktischen rollenden Einkaufskörbe geschnappt und sind durchs Geschäft gezogen. Ich persönlich ungefähr drei Mal. Das war nett, aber nun ja, es war halt: Einkaufen. Wie zu erwarten war, wenn man mich zwei Stunden in einen HEMA steckt, war mein Einkaufskorb anschließend recht voll (wenn auch nichts im Vergleich zu einigen anderen Ladys) und mein Geldbeutel leer. 😉

Leider war es schwierig, mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Man begegnete sich im Gang zwischen den Kuchenformen und den Küchenhandtüchern, spähte sich gegenseitig im Korb und rief mal ein begeistertes „Was hast du denn da tolles?“, gab sich gegenseitig den Tipp, dass da hinten so wunderbare Kerzen stehen, und zog dann weiter, weil man gerade in verschiedene Richtungen ging. So habe ich mit Frauke und Michaela, die ich beide unbedingt mal persönlich kennenlernen wollte, nur wenige Worte gewechselt und stattdessen weiter meinen Einkaufskorb vollgeladen. Die einzigen Gespräche kamen zustande, als man gemeinsam an der Kasse anstand oder anschließend, als wir auf der Treppe noch auf andere warteten.

Mein Fazit? Es war nett. Genau das – nett, nicht mehr und nicht weniger. Eigentlich wollte ich gar nicht darüber bloggen – weil es eben einfach nett und nicht toll war, weil es nett und nicht Mist war. Also weder ein Grund für Begeisterungsstürme noch für Wutausbrüche. Aber dann habe ich den Artikel bei Frauke gelesen und auch den bei Sandra. Und ich dachte: Es hilft ja auch keinem, wenn ich nichts darüber schreibe. Vor allem nicht HEMA selbst. Denn: Wenn man mich jetzt noch einmal einladen würde – ich würde darüber nachdenken, ob ich noch einmal Lust habe, abends einfach mal zwei Stunden einzukaufen, Rabatt hin oder her. Und das HEMA-Team hätte keine Ahnung, weshalb.

Also, was hätte man besser machen können? Ein paar Sitzplätze hätten schon viel geholfen. Wenn man sich zum Basteln oder Muffins dekorieren hätte hinsetzen können, vielleicht auch mit mehr Leuten als drei zugleich. Auch eine dauerhafte „Betreuung“ des Bastelstandes hätte ich super gefunden. Dann hätte ich auch fragen können, ob ich denn vielleicht noch diesen einen Stanzer auspacken darf oder den Stempel aus dem Regal verwenden kann. Grundsätzlich finde ich nämlich das Bastel-Muffin-Schmink-Dreiergespann eine gute Sache, um fast das gesamte HEMA-Sortiment vorzustellen. In der Zukunft könnte man sich vielleicht auf bestimmte Aspekte oder Teile konzentrieren oder das ganze unter ein Thema stellen. Ein Weihnachts-Event zum Beispiel könnte ich mir super vorstellen.

So wie Sandra es berichtet, war das HEMA-Event sicherlich aus Unternehmenssicht durchaus erfolgreich. Es hat Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten geweckt, keine Frage. Meiner Ansicht nach war dieses Event aber keines, dass sich die meisten Besucher im Terminkalender rot anstreichen werden, um zu sagen „War das ein toller Abend – das muss ich wieder machen!“ Und damit hält sich sicherlich auch die Berichterstattung in den Blogs in Grenzen – oder sollte ein verloster 50-Euro-Gutschein wirklich so ein großer Anreiz sein? Ich habe noch nicht viele begeisterte Berichte gelesen. Vielleicht irre ich mich aber auch, es ist ja nur meine ganz persönliche Meinung.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es das erste HEMA Blogger-Event war. Der gute Wille zählt. 😉 Und es war ja auch nicht schlecht, so kommt es hoffentlich auch nicht rüber. Es hat einfach noch viel Potential nach oben geboten! Und, wie Frauke es perfekt auf den Punkt bringt: Es fehlte einfach irgendetwas.

Eins muss ich aber nun noch loswerden: Den ganzen Abend über superfreundlich und absolut motiviert waren übrigens die HEMA-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ehrlich, ein großes Lob an dieser Stelle!

Kreativfieber-Buchparty: Fotowohnsinn und Königinnen-Cupcakes!

Kürzlich war ich auf eine Party eingeladen. Soweit, so gut. Aber es war keine gewöhnliche Party – nein, sie verwirrte den Helden ungemein. „Ich gehe auf eine Buchparty“, verkündete ich ihm. „Eine was?“, war seine Reaktion. „Na, eine Buchparty! Eine Party, die geschmissen wird, weil ein Buch veröffentlicht wurde.“

Ein Buch? Ja genau, ein Buch. Um genau zu sein, ein Kreativbuch. Etwas anderes hätte man auch nicht erwartet von Jutta und Maike – immerhin schreiben sie gemeinsam am Blog Kreativfieber, der übrigens immer einen Besuch wert ist! „Fotowohnsinn“ heißt das Werk*, und es enthält gefühlte hundert großartige Ideen, die man mit Fotos umsetzen kann, damit diese nicht mehr auf der Festplatte verstauben. Was wirklich sinnvoll ist – ich habe derzeit 5.109 Fotos gespeichert. Wohlgemerkt: Aus dem Jahr 2014. Also, ich sollte zum einen dringend aussortieren und zum anderen die Fotos auch wirklich nutzen! Und dafür habe ich jetzt die perfekten Anleitungen.

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Ich machte mich also eines schönen Freitagabends auf in Münsters Süden, zum Landwirtschaftsverlag. „Landwirtschaftsverlag?“ – das war die nächste irritierte Frage des Helden. Ja, denn der Landwirtschaftsverlag verlegt nicht nur so aufregende Publikationen wie das Landwirtschaftliche Wochenblatt, die Schweinezucht und Schweinemast oder Milchrind, sondern ist auch beispielsweise Verleger der bekannten Zeitschrift Landlust. In der Buchsparte setzt man seit einigen Jahren auf DIY- und Bastelthemen, und ich war vor Ort wirklich überrascht, was für schöne Koch- und Bastelbücher im Verlag erschienen sind, den ich bis dato kaum auf dem Schirm hatte. An diesem Abend feierten wir nicht nur den Fotowohnsinn, sondern auch die Cupcake Queen, die ihr Backbuch vorstellte – und uns dabei mit süßen Köstlichkeiten versorgte!

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Das dritte Mal sorgte eine Smartphone-Konversation während der Party für Verwirrung beim Helden. „Na, wie ist’s?“, schrieb er mir ganz harmlos. Meine Antwort: „Alles super – wir basteln!“ 🙂 „Ich stelle mir eine Party anders vor“, meinte er später, als ich wieder daheim war, zu mir. Aber: Ich fand, das war die beste Art, auf die man diese Party hätte gestalten können! Nach einer kleinen Einführung, zunächst durch den Verlagsleiter, dann durch Maike und Jutta, durften wir nämlich selbst kreativ werden. Es gab einen Photo Booth für verrückte Blogger-Fotos, meine Küchenschranktür ist nun verziert mit selbst gemachten Foto-Magneten und das absolute Highlight war natürlich das Übertragen von Fotos auf Holz! Die Fotos wurden direkt vor Ort gedruckt, nachdem man sie auf Instagram mit dem passenden Hashtag versehen hatte. Eine echt clevere Idee!

Leider habe ich nicht so viele gute Bilder vom Abend, meine Indoor-Fotografiekenntnisse müsste ich noch dringend trainieren (oder meine Kamera kann es nicht – wer weiß). Außerdem war ich viel zu sehr mit Basteln und natürlich Quatschen mit den netten anderen Damen beschäftigt.

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Wieder zuhause angekommen, habe ich natürlich als erstes die coole Goodie Bag ausgepackt. Wow! Nicht nur das Foto-Buch, auch das Cupcake-Buch hat seinen Weg in mein Heim geschafft. Außerdem ein weiteres Bastelbuch und gleich drei hübsche Zeitschriften! Ich bin wirklich begeistert und bedanke mich bei Maike, Jutta und natürlich beim Landwirtschaftsverlag herzlich für die Einladung.

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  • Das Buch „Foto Wohnsinn“ findet ihr beispielsweise hier oder in eurem lokalen Buchhandel – sehr empfehlenswert!
  • Hier gibt es einen Blick in die leckeren Rezepte der Cupcake Queen. Ich gebe mich zwar nicht ab mit solchen Kleinigkeiten in der Küche (hüstel, oder ich bin zu ungeduldig, wenn man ehrlich ist), aber es sieht alles ganz köstlich aus.
  • „Kritzelkram und Schnipselei“ findet ihr hier. Darin gibt es Ideen, was man mit Kinderzeichnungen im Alltag schönes anfangen kann.

* Ich will ehrlich sein. Das Buch heißt eigentlich „Foto Wohnsinn“. Aber das hat mein Texter-Herz nicht über sich gebracht. Also: Fotowohnsinn. 😉

Luv und Lee im Logbuch / #bloggenmitherz

Na, habe ich euch schon überzeugt, dass der nächste Bloggen mit Herz-Workshop unbedingt in euren Kalender gehört? Wir hatten Strand, Watt, tolle Menschen, ein bewegendes Konzert UND Blog-Knowhow. Da fehlt nur noch ein Teil des Wochenendes, von dem ich euch berichten muss: das Logbuch!

Das Logbuch? Na gut, vielleicht kennt ihr es eher unter dem Begriff „Memory Book“. Die wunderbare Ja-Sagerin hat sich nämlich die wahnsinnige Arbeit gemacht, für jeden von uns ein Memory-Book zur Verfügung zu stellen! Dazu addiere man Massen an Bastelmaterial von der Scrapbook-Werkstatt und Ikea sowie zwei supertolle Fotodrucker von Canon.

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Da wir Blogger bekanntermaßen allzeit begeistert fotografieren, bietet sich so ein Erinnerungsbuch im Grunde genommen an. Und so nutzten wir (fast) alle die großartige Gelegenheit, nicht nur zusammen zu quatschen und zu lernen, sondern auch gemeinsam zu basteln. Für mich war das mal wieder die Erfahrung, dass das Basteln in der Gruppe einfach total viel Spaß macht. Man inspiriert sich gegenseitig, vergisst die Zeit, und es ist einfach noch viel schöner als daheim im stillen Kämmerlein. Deshalb habe ich auch bald nach dem Workshop einen Kreativtag bei mir ins Leben gerufen, auf den ich mich schon sehr freue.

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Wir nutzten also fast jede freie Minute zum Basteln, und mein Memory Book ist nun schon ordentlich gefüllt, obwohl es nur um ein Wochenende ging, was festgehalten wurde!

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Ihr seht: Teilweise waren die Tische nicht ausreichend, so wild wurde geklebt, gestempelt, geschnitten und gemalt. Und wer keine Lust hatte oder eine Pause brauchte, konnte in der Zeit einfach an seinem Blog schrauben, jemanden um Hilfe oder Input bitten, einfach mit den anderen quatschen oder bei der Musik mitsingen (was wir sehr gern und manchmal schief getan haben)!

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Aber genug drumherum geredet: Hier kommen ein paar Einblicke in mein Memory Book Logbuch! Schon auf der Fähre konnte ich nicht umhin, den Himmel und das Meer zu fotografieren. Blau in blau, wunderschön! Quasi der Startschuss für das Borkum-Abenteuer:

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Natürlich musste auch unser singender Wattführer Bertus festgehalten werden – genau wie die schon erwähnte Tatsache, dass Blogger immer alles fotografieren müssen (nicht, dass ich besser wäre – ich habe die Blogger beim Fotografieren fotografiert!):

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Aber zunächst gehörte unser erster Abend am Strand ins Logbuch. Inklusive Sonnenuntergang, Vorstellungsrunde, und natürlich Meerblick.

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Eine Challenge hatten uns Sandra und Katja auch noch aufgetragen. „Luv und Lee“ sollten wir fotografisch festhalten, oder auf Nicht-Seemanns-Deutsch: Gegensätze. Dabei kamen viele kreative Ideen zustande, und so war ich auch nicht die einzige, die von der Wattwanderung inspiriert wurde! Trotzdem gefällt mir mein Beitrag immer noch sehr gut:

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Diese süße Möwe war übrigens das Logo des Workshops und wurde von der Binenschmiede entworfen! Total niedlich, oder? Ihren Dawanda-Shop kann ich daher nur empfehlen – die Buttons, hach, zauberhaft! Genauso toll wie auch die Postkarten vom Cosmic Shop – diese Karte habe ich auf die Rückseite eines Fotos geklebt und beides zusammen dann einfach als kleine Zwischenseite eingeklebt:

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Chris, der auf Borkum lebt und somit stetig als Experte herangezogen wurde (ob er wollte oder nicht), hatte Bine und mir eine kleine Exklusiv-Tour durch Borkums Hafen gegeben – vielen Dank dafür! Natürlich wurde auch dieser Ausflug ins Logbuch aufgenommen. Inklusive Analog-Hashtags, die hiermit wieder digitalisiert wurden – Hashtagception!

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Wenn ich das so sehe, bin ich wieder versucht, tatsächlich mal ein regelmäßiges Memory Book zu führen. Aber das scheitert bei mir an mehreren Faktoren. Erstens kann ich mich, wie man hier schon sieht, nicht kurz fassen. Wenn ich an einem Wochenende schon so viele Seiten (und ich habe nicht einmal alle gezeigt) fabriziere, ist das Buch wahrscheinlich nach einem Monat voll. Zweitens bin ich ein riesiger Bastelmessi. Wenn ich anfange, das Scrapmaterial rauszuholen, ist der Tisch belegt. Komplett und zwar bis ich fertig bin. Ich habe auch das ungeschlagene Talent, die Schere neben mich zu legen und dann verschwindet sie innerhalb eines Augenschlags (das ähnelt dem Wurmloch auf meinem Sofa, nur dass dort die Zeit verschwindet, gell Heiterwerden-Steffi? 😉 )! Also, Chaos und Zeit. Aber ich bin ja inzwischen wieder totaler Fan von analogen Fotos und diese klebe ich dann auch ein. Bislang noch in ein Notizbuch und ganz einfach, aber vielleicht steige ich ja irgendwann auf zum Memory Book.

Herzblut-Themen und ein Watt-Konzert / #bloggenmitherz

Als ich den ersten Hinweis auf den Blog-Workshop beim Mädchen mit Herz gelesen hatte, dachte ich vor allem an zwei Dinge: Natürlich ans Bloggen in all seinen Facetten (Blogger treffen, etwas übers Bloggen lernen, übers Bloggen reden…). Zweitens ans Meer. An die Nordsee, die ich viel zu selten sehe und in die ich viel häufiger meine Füße stecken sollte. Spoiler: Beide Erwartungen wurden voll erfüllt – und ein drittes Haupt-Thema kristallisierte sich schnell heraus!

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Am Samstag begannen wir den Tag im Seminarraum der Jugendherberge. Dort erwartete uns erst mal eine liebevoll zusammengestellte Goodie Bag (unter anderem nenne ich jetzt ein wunderschönes Memory Book der lieben Ja-Sagerin mein eigen, das sich im Regal ganz wunderbar neben dem Gästebuch-Album macht, das ich bei ihr einmal bestellt habe) – und geballtes Know-how. „Herzklopfen vs. Herzschmerz“ lautete der Titel unserer ersten Diskussion. Was macht uns noch Spaß, welche Themen bereiten uns Bauchschmerzen? Es war wirklich toll, in der Blogger-Runde diskutieren zu können.

Später am Tag lernten wir noch, wie wir unser eigenes Media Kit erstellen, Sandra führte uns mit einem Vortrag über PR (mehr dazu hier) in die „andere Seite“ ein, wir erfuhren alles über Impressumspflicht, machten einen Photoshop-Schnellkurs und mehr. Am Sonntag setzten wir uns dann noch für eine ausführliche „Blogkritik“ zusammen und schauten uns jeden Teilnehmer-Blog von Kopf bis Fuß an. Dort kam viel hilfreicher Input zusammen, den ich gerade noch sortiere und versuche, umzusetzen.

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Der Blog-Teil des Events wurde also schon mal voll und ganz erfüllt. Und das Meer? Das hatten wir ja schon am ersten Abend besucht, aber dabei sollte es nicht bleiben. Auf dem Programm stand nämlich noch eine Wattwanderung.

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Nun war meine letzte Wattwanderung schon über zehn Jahre her und daher freute ich mich ohnehin auf diesen Programmpunkt. Die Matsche zwischen den Füßen, das Getier, der Geruch – was will man mehr? Aber diese Wanderung bot nicht nur matschige Zehen, Muschelrennen und Quallen, sondern auch noch einen ganz besonderen Wattführer. Albertus Akkermann, ein gebürtiger Borkumer, zeigte uns nicht nur die Tiere im Watt, sondern spielte uns auch noch das eine oder andere Liedchen auf seinem Akkordeon. Was nun vielleicht etwas verstaubt-spießig klingen mag, war das ganz und gar nicht! Es gab Rio Reiser und Element of Crime zu hören und wir alle standen ganz andächtig da und genossen die ganz besondere Stimmung.

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Wir Bloggerinnen konnten unserer Foto-Begeisterung hier auf jeden Fall freien Lauf lassen (die größte Sorge galt jeweils der Kamera), und so findet ihr noch viele andere Posts mit wunderschönen Bildern bei anderen Teilnehmerinnen (und unserem Quoten-Blogger natürlich auch) – zum Beispiel bei

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Ihr seht, der singende Wattführer hat uns nachhaltig beeindruckt. Wenn ihr also mal nach Borkum fahren solltet, kann ich euch eine Tour mit Bertus (den ihr schon aus dem NDR Fernsehen kennen könntet) nur ans Herz legen!

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Ach ja, und was war nun neben Bloggen und Nordsee das dritte Thema? Nun, wie schon erwähnt hatten wir die tollen Memory Books in unseren Goodie Bags. Auch die Scrapbook-Werkstatt hatte das Wochenende mit viel, viel Material gesponsort – und Canon hatte für die Fotodrucker gesorgt. Tja, 16 Bloggerinnen, 1 Blogger, 17 Kameras, 17 Memory Books, 2 Drucker und zahlloses Bastelzubehör in einem Raum? Was dabei herauskommt – das zeige ich euch beim nächsten Mal!

Zum Bloggen auf die Insel / #bloggenmitherz

Am Donnerstagabend lag ich im Bett und konnte nicht einschlafen. Ich drehte mich von links nach rechts und wieder nach links, bis ich irgendwann aufrecht im Bett saß. „Ich glaube, ich bin doch ein bisschen aufgeregt„, gestand ich dem Helden, der neben mir eigentlich schlafen wollte. Das wollte ich ja auch, schließlich musste ich am nächsten Morgen pünktlich aufstehen, um rechtzeitig an der Fähre zu sein – und ein Wochenende mit vielen völlig fremden Menschen zu verbringen, die anschließend auch noch darüber bloggen würden!

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Natürlich waren all meine Sorgen vollkommen unbegründet und verflogen schon auf der Fähre nach Borkum. Der Bloggen mit Herz-Workshop, den Sandra (Wortkonfetti) und Katja (Mädchen mit Herz) organisiert hatten, war eine großartige Erfahrung. Die Teilnehmerinnen waren allesamt ausgesprochen sympathisch und auch an Themen, über die man sich unterhalten konnte, fehlte es uns nie. Blogger unter sich eben – es war sehr nett, endlich einmal von Menschen umgeben zu sein, die Verständnis dafür hatten, dass man alles und jedes fotografieren muss!

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Das Programm, das Katja und Sandra für uns vorgesehen hatten, war sehr vielfältig. Am ersten Abend wurde direkt unser aller Herzenswunsch erfüllt: Ab an den Strand! Ein obligatorisches Gruppen-Hüpf-Foto (zu sehen beispielsweise hier), kurz die Füße ins Wasser und anschließend eine Vorstellungsrunde im Sonnenuntergang – so wünsche ich mir ab sofort jeden Workshop. Anschließend besuchten wir das Café Ostland. Von dem groß-ar-tigen Kutterteller träume ich noch immer, ich habe selten so guten Fisch gegessen! Nebenbei lernten wir uns alle ein bisschen näher kennen und sorgten mit unserer Heiterkeit (und Gruppengröße) für einige Verwirrung beim netten Kellner. 😉

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Nach einer kleinen Radtour gelangten wir dann schließlich zurück zur Jugendherberge. Dort teilte ich mir das Zimmer mit Steffi (und wie es sich fürs Klassenfahrt-Feeling gehört, haben wir nach dem Ins-Bett-Gehen noch ausgiebig gequatscht – wunderbar!). Die Jugendherberge (die sogar einen eigenen Blog hat) liegt übrigens direkt am Wattenmeer und wir mussten auch nicht in Doppelstockbetten schlafen. Wie sich später herausstellte, hatten wir außerdem das größte Badezimmer von allen. Besonders überzeugt hat mich dann am nächsten Morgen das Frühstücksbuffett. Nichts von wegen roter Tee und Graubrot, wie ich es aus Jugendherbergen in Erinnerung hatte! Nein, es gab verschiedene Brötchensorten, Brot, Toast, alle Arten von Aufschnitt und Süßkram, Obstsalat, verschiedene Müslisorten, Quark, Eier… Fast wie im Hotel! Der einzige Unterschied war, dass wir uns wie früher auch selbst Lunchpakete für den Mittag machen mussten. Es lag schließlich ein vollgepackter Tag vor uns. Aber davon erzähle ich beim nächsten Mal…

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Bloggen mit Herz und Nordsee

Vergangenes Wochenende war eines von den guten. Ach was, von den besten! Katja und Sandra hatten auf die wunderschöne Nordsee-Insel Borkum gerufen, und 14 Bloggerinnen sowie ein Quotenblogger waren diesem Ruf gefolgt. Kein Wunder: Lockte uns doch eine tolle Kombination aus Meer, netten Menschen und Blog-Knowhow in den Norden!

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Wer kann da schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht, und daher verbrachte ich mein letztes Urlaubswochenende tatsächlich in einer Jugendherberge (zum ersten Mal seit Jahren – und ich war positiv überrascht)! Die drei Tage waren gefüllt mit guten Gesprächen, kreativen Bastelstunden, einer musikalisch untermalten Wattwanderung, einer Bloggerrunde im Sonnenuntergang am Strand und viel, viel Wissen und Feedback. Darüber werde ich in nächster Zeit noch genauer berichten – und natürlich viele Fotos zeigen. Doch an dieser Stelle möchte ich zunächst noch einmal Katja und Sandra für die gute Organisation danken und euch mit einem ersten Teaser hoffentlich Lust auf mehr Nordsee-Impressionen machen!

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