Archiv der Kategorie: Hochzeitsgetöse

Nach der Hochzeit

Mittlerweile sind der Held und ich schon seit einem halben Jahr verheiratet. Ich habe fast überall meinen Namen geändert und mich daran so gut wie gewöhnt, und es ist auch fast normal geworden, „mein Mann“ zu sagen. Die Hochzeit selbst ist zu einer schönen Erinnerung geworden. Und damit wir nichts davon vergessen, habe ich gleich mehrere Alben und Bücher, die ich hier einmal kurz zeigen wollte!

Zum einen ist da natürlich das Fotoalbum. Das ist für meine Verhältnisse außergewöhnlich groß, aber für die vielen Fotos war das genau das richtige!

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Hier ein paar Einblicke – Klick macht groß!

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Erst kürzlich habe ich es geschafft, endlich für einen Ordner zu sorgen, in dem wir unsere Gästebuchzettel unterbringen können. Diesen hat die liebe Ja-Sagerin nach meinen Wünschen angefertigt und er passt super zum Album:

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Wir hatten nämlich kein klassisches Gästebuch, sondern auf den Tischen einzelne Zettel mit „Lückentext“ vorbereitet. Das hatte viele Gründe: Zum einen halten wir auf solchen Veranstaltungen selbst oft genug ein Gästebuch in der Hand und fragen uns, was um alles in der Welt wir jetzt hier schreiben sollen. Unsere persönlichen Grüße und Wünsche haben wir doch eigentlich schon in der Glückwunschkarte niedergeschrieben, und außerdem erschlägt mich die Kreativität der Leute, die schon vor mir reingeschrieben haben und so wird es doch wieder was langweiliges, ähnliches. Zum anderen komme ich bei ebenso vielen Veranstaltungen gar nicht erst dazu, auch nur zu überlegen, denn zu Beginn ist das Gästebuch von allen Seiten umlagert und später wird es von aller Welt vergessen. Also: Zettel, die sowohl ernst (meist von Familienmitgliedern) als auch spaßig (von Freunden) ausgefüllt wurden! (Es überrascht wenig, dass mit fortgeschrittener Uhrzeit und steigendem Pegel die Schrift krakeliger und die Antworten alberner wurden. Dazu haben einige Gäste auch mehrere Zettel ausgefüllt. Es scheint also gefallen zu haben, und wir haben uns bei der Lektüre gleich am nächsten Tag köstlich amüsiert!)

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Zu guter Letzt wollte ich die vielen Karten, die wir bekommen haben, natürlich ebenfalls aufbewahren. Dazu habe ich einfach eine Vorder- und Rückseite aus Pappe sowie ein bisschen Hochzeitsdeko gebastelt (die bunten Zettel hingen als Girlanden auf der Party, der Schnurrbart war ein Foto-Accessoire) und die Karten gelocht. So konnte ich mit Buchringen alles zusammenhalten. Es passt so gerade eben, bei den Unmengen an Karten! Es ist nicht perfekt geworden (weshalb ich für die Hochzeitszettel doch lieber den Profi rangelassen habe), aber für diesen Zweck völlig ausreichend:

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Eine letzte „buchige“ Erinnerung habe ich nicht selbst gemacht, sondern es war ein Geschenk von meiner Trauzeugin. Die Idee des Hochzeitskochbuchs ist dabei sicherlich nicht revolutionär neu, aber dieses ist etwas ganz besonderes! Denn erstens sieht es großartig aus und zweitens ist es unseres! 😉 Und drittens ist es der erste Versuch meiner Trauzeugin, so etwas zu erstellen – was man gar nicht glauben mag, wenn man es in der Hand hält.

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Die Rezepte sind von (fast) allen Gästen zusammengesammelt, aber danach noch wunderschön aufbereitet. Neben der Rezepte, von denen wir schon einige ausprobiert haben, mag ich ganz besonders die Anekdoten, die viele Gäste ebenfalls beigesteuert haben. Zum Beispiel in der Mitte von meinen Eltern:

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So, jetzt habe ich aber das Thema Hochzeit wirklich abgehakt! 😉 Die Alben wollte ich aber unbedingt noch zeigen (der Held fand, das sei viiiel zu spät) und vielleicht kann es ja die eine oder andere Heiratende noch inspirieren.

Lässig statt Classic: Die Hochzeit

Glaubt mir, ihr Lieben: Ihr werdet es noch bereuen, dass ihr so nachdrücklich und wiederholt nach einem Hochzeitsbericht mit Bildern gefragt habt. Denn jetzt kann mich nichts mehr stoppen: Ich werde hemmungslos Fotos zeigen und so ausgiebig von diesem großartigen Tag schwärmen, dass ihr entweder nach zwei Minuten genervt abschaltet ODER euch hinterher wünscht, dabeigewesen zu sein! 😉

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Über drei Wochen ist die Hochzeit nun schon her – das prophezeite „Loch“ ist nicht eingetreten, zum Glück. Aber etwas schade ist es trotzdem, denn man hat sich doch so lange darauf vorbereitet und gebastelt und gegrübelt und geplant, und dann geht der Tag so schnell vorbei. Zum Glück haben wir etwas Geld in einen tollen Fotografen investiert und sind sehr zufrieden mit den Bildern unserer Hochzeitsreportage! Michael ist wirklich empfehlenswert, er war den ganzen Tag um uns herum, ohne aufdringlich zu sein oder zu nerven, war dabei supernett und häufig hilfreich (er hat ja nun mal deutlich mehr Hochzeitserfahrung als wir), und auch von den Gästen haben wir viel Lob für ihn bekommen. Leider kann ich euch hier natürlich nur viel, viel weniger Fotos zeigen, da ich nicht einfach ungefragt Bilder unser Gäste hier posten möchte.

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Nach langem Bangen stellte sich heraus, dass das Wetter an unserem Hochzeitstag wirklich perfekt war. Wir hatten die ganze Zeit strahlend blauen Himmel mit einigen schneeweißen Wölkchen, man konnte sich draußen aufhalten und auch das Grillen hat prima geklappt – es war aber auch kein Problem, dass wir auf der Party abends die Fenster geschlossen halten mussten wegen des Lärms.

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Morgens nach dem Styling machten wir uns mit unserem Trauzeugen als Chauffeur und natürlich dem Fotografen auf zum Paarshooting. Das war perfekt, denn so hatten wir hinterher gar keine Termine mehr und konnten uns rein aufs Feiern und auf unsere Gäste konzentrieren! Außerdem saß das Outfit noch perfekt (wobei es enorm windig war, und ich etwas verstrubbelt am Standesamt ankam – fiel aber niemandem außer mir auf)! Empfehle ich sehr, wenn es zeitlich passt.

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Am Standesamt wurde ich langsam nervös: Da waren soooo viele Menschen! Und alle wegen uns! Es war echt der Wahnsinn, immer, wenn ich mich umdrehte, stand jemand neues da. Alle bewunderten unsere Outfits und meinen Brautstrauß. Unser Trauzeuge hat keinen Parkplatz gefunden (obwohl einer für uns reserviert sein sollte), und so wären wir fast zu spät zur Anmeldung gewesen – zum Glück hat es doch noch alles geklappt.

Dann kam die Trauung. Ich hatte der Standesbeamtin vorher eine Mail geschrieben mit ein paar Infos zu uns, und die hat sie auch schön eingebaut (wie lange wir uns kennen etc.)! Unter anderem habe ich ihr unsere gemeinsamen Hobbys geschrieben: Geocaching (Kann man doch super für die Rede verwenden… Gemeinsame Suche, Richtung finden oder ähnliches), Gesellschaftsspiele spielen (Kann man doch super für die Rede verwenden… Gemeinsam, aber jeder für sich spielen, nicht mehr einzeln gewinnen oder ähnliches) und Serien gucken (Fand ich jetzt nicht so passend für die Rede… Aber nur 2 Hobbys sah irgendwie komisch aus). Und was hat sie gewählt? Das Serien gucken natürlich, es gäbe ja nicht viele Paare, die sich da einig seien und so weiter. Öhm ja. Fand ich sehr lustig. Ansonsten war die Traurede unspektakulär, nicht zu lang und nicht zu kurz, völlig in Ordnung.

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Ich wollte ganz laut und deutlich mein „Ja“ in den Raum bringen, aber als es dann tatsächlich soweit war, brachte ich nur ein leicht gekrächztes Ja heraus (in meinem Kopf ging vor: „Deutlich sprechen. Gleich bist du dran. Laut Ja sagen. Ganz laut und deutlich. Jetzt. Laut, denk dran. Jetzt! Es wird langsam Zeit… Los, sag irgendwas, alle warten… Hmm naja, das lief ja mäßig!“). Hüstel. Schon komisch, so kenne ich mich gar nicht. 😉 Der Ringtausch und der Kuss haben dann aber problemlos geklappt und nach dem Gratulieren (Waaahnsinn, so viele Leute!) ging’s schon zum Sektempfang vorm Standesamt.

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Anschließend ging es zur Location, wo es erst mal Kuchen gab. Anschließend hat meine Mama eine Rede gehalten und meine Trauzeugin auch eine kleine, und zum Glück gab’s nur ein kleines und harmloses Spielchen, das mein Schwiegervater vorbereitet hatte. Das war auch schon der offizielle Teil, dann wurde gegrillt. Abends sollte dann getanzt werden. Ich habe erst den Brautstrauß geworfen (meine Tante hat ihn gefangen) und die Musik ging los. Wir hatten ja nun keinen Hochzeitstanz geplant, weil wir sowas hassen, wenn alle einen angucken und man sich peinlich berührt auf die Füße tritt, gar nix für uns. Also haben wir uns direkt ein paar Leute auf die Tanzfläche gezogen (vorher hatten wir schon gesagt, dass es keinen Eröffnungstanz gibt und alle direkt mittanzen dürfen). Das hat auch super geklappt, aber irgendwie war es am Ende doch so, dass alle um uns rumstanden und wir wie wild getanzt haben. Von diversen Leuten habe ich mir hinterher sagen lassen „Ich dachte, ihr wolltet keinen Tanz machen?“ und es sah wohl etwas offiziell aus, aber es war komplett improvisiert. Das war unglaublich, und es ist auch der einzige Teil des Tages, an den ich nur so verschwommene Erinnerungen habe. Es war echt der Hammer. Wir hatten nicht mal das Lied ausgesucht, es lief dann glaube ich „I will survive“, nicht gerade typisch… 😀

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Ja, der Rest des Abends war Party pur, mit viel Tanzen und Lachen und Spaß. Ich habe an dem Tag megaviele Komplimente fürs Outfit und für den Brautstrauß bekommen, der Held ebenfalls (die Schuhe! Ein Gast kam da gar nicht drüber hinweg und hat sich am nächsten Tag im Internet die gleichen Schuhe bestellt 😀 ). Hinterher gab es auch noch viel Lob für die Party, was uns nach der langen Vorbereitungszeit natürlich doppelt glücklich macht. Jetzt, wo wir endlich die Fotos haben, werde ich mich noch ein Weilchen mit dem Fotoalbum beschäftigen dürfen, und die Hochzeit ist somit noch eine Weile ganz nah dran – schön! 🙂

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P.S.: Habt ihr die Batman-Socken des Helden entdeckt? 😀

Noch 21 Tage: Der DIY-Brautstrauß

In den letzten Monaten habe ich gefaltet. Ich habe vor dem Fernseher gefaltet, ich habe beim Hörbuch hören gefaltet, ich habe bei unserem wöchentlichen Bastelabend gefaltet. Danach habe ich geklebt. Vor dem Fernseher, beim Hörbuch hören, beim Bastelabend. Es gab viel zu falten, und noch mehr zu kleben. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt, ich habe jetzt nämlich einen bunten, fröhlichen und selbstgemachten Origami-Brautstraß!

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Nach dieser Anleitung ist er entstanden, und jede der Blüten, die man dort auf den Bildern sieht, besteht aus 5 dieser kleinen Dreiecke auf dem Bild rechts in der Mitte. Stecken durfte dann der Held, er konnte das irgendwie ordentlicher als ich. Dazu mache ich nun noch eine Mini-Variante zum Werfen (denn mit diesem Ding würde ich wohl eher einen meiner Gäste erschlagen, außerdem möchte ich ihn glaube ich behalten). Nur der Held kann nichts passendes am Revers tragen. Oder hat da jemand einen Vorschlag? Die Blüten sind zu groß dafür.

Noch 23 Tage: Wie wir einmal die falschen Trauringe geschenkt bekamen.

Ich hatte ja schon im Januar berichtet, wie wir unsere Ringe ausgesucht hatten. Beim Juwelier unseres Vertrauens. Die Ringe wurden dann erst gefertigt (sie sind aus Silber und haben eine eismattierte Oberfläche), dann durften wir zum Anprobieren kommen. Wir wollten gern eine Lasergravur auf den Ringen haben: unsere Fingerabdrücke, jeder natürlich jeweils den des anderen. Bei der Anprobe durften wir uns dann also fühlen wie Verbrecher, und gaben unseren Fingerabdruck ab! 😉

Mir fiel direkt auf, dass der Held den deutlich schöneren Abdruck hatte, so richtig mit klassischer Schleife, wie man es sich im Tatort vorstellt. Meiner hat nur so einen langweiligen „Hubbel“, außerdem haben meine Finger alle aus irgendwelchen Gründen richtige Furchen, die den ganzen Eindruck etwas kaputt machen: 😦 Aber hey, dachte ich mir – macht ja nix, denn der schöne Abdruck kommt ja schließlich dann letzten Endes auf meinen Ring! 😉

Kürzlich durften wir die Ringe dann abholen, und sie sind auch wirklich wunderschön geworden!

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Aber: während wir noch anprobierten, fiel mein Blick auf den Heldenring. Und dann auf meinen. Und dann wieder auf den vom Helden. Und dann sprach ich die Juwelierin zögernd an: „Ich sag das jetzt nur ungern … Aber kann es sein, dass die Abdrücke vertauscht sind?“ Und tatsächlich, der Held hatte den Kringel, und ich den Hubbel auf meinem Ring. Wie praktisch, wenn uns mal jemand die Fingerkuppen abschneidet, kann man uns trotzdem noch identifizieren! 😉 Aber romantisch ist das natürlich nicht mehr wirklich.

Der Juwelierin war das natürlich furchtbar peinlich. Aber man konnte es ja nun nachträglich an diesen Ringen nicht mehr ändern. Und so wurden unsere Abdrücke wieder herausgeholt, sie waren einfach falsch beschriftet worden. Nach ungefähr zehn Checks, ob denn nun wirklich alles richtig sei, verließen wir das Geschäft mit den falschen Ringen in der Tasche. Der Juwelier stellt neue Ringe her, aber die falschen? Die dürfen wir behalten. So haben wir welche für den Notfall, falls die richtigen nicht mehr rechtzeitig fertig werden – und ansonsten guck ich noch mal, was ich mit einem Ring mit meinem Fingerabdruck denn so anfangen könnte…

Noch 25 Tage: Schilderwald

Hatte ich schon erwähnt, wie hilfreich Pinterest bei der Hochzeitsinspiration war? 😉 Ich fürchte, ich hatte schon. Unter anderem hatte ich dort die Idee gefunden, die Türen zu den WCs mit Kinderfotos des Brautpaars zu dekorieren. Also – natürlich die Tür für die Herren mit dem Foto des Bräutigams, und die der Damen mit dem Bild der Braut. Beim Durchsehen der Fotos (das mussten wir sowieso noch für eine andere Deko-Idee machen) ist mir dann aber noch etwas anderes in die Hände gefallen: Der Held und ich hatten doch glatt, obwohl 4 Jahre auseinander geboren, die gleiche „Geburtskarte“ im Krankenhaus! Ganz klassisch: Seine in Hellblau, meine in Rosa. Also fix mit dem anderen Fotos zusammen eingescannt und dann in DIN A3 drucken lassen: Fertig sind die ganz individuellen … ähem, wie soll ich sagen … naja, sie sind nun mal … Kloschilder! 😉

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Das Foto auf der rechten Seite ist übrigens genauso groß und zeigt den Helden – einen so richtigen Plan haben wir dafür noch nicht, aber es wird wohl irgendwo in der Nähe des Grills seinen Platz finden! 😉

Besonders hübsch finde ich übrigens auch die Getränkekarte für die Bar und die Liste mit Infos für den Ein- bzw. in diesem Fall wohl eher Ausgangsbereich. Das war am PC  recht schnell gemacht (ein paar hübsche Schriften musste ich allerdings erst installieren), ausgedruckt und auf einen Bogen Bastelpappe geklebt – top! Ich mag es gar nicht, wenn ich irgendwo zu in der Ferne Gast bin und mit dem Taxi heimfahren muss, denn ich weiß nie so richtig, wo ich jetzt eigentlich anrufen soll. Dann frage ich die Einheimischen, aber die kennen meist auch keine Taxinummern, weil sie ja z.B. mit dem Bus fahren können. Ich hoffe, unseren Gästen hilft diese Liste, auch wenn ich vergessen habe, die Anschrift unserer Location mit aufzuschreiben. Das ist nämlich der zweite Teil, der immer nervt. 😉 Aber zumindest ein bisschen konnte ich vielleicht helfen. Und für die Einheimischen ist der Busfahrplan mit Uhrzeiten dabei, auch ein kleiner Gästeservice, der nicht viel Aufwand ist.

… so viel heute aus unserer  beliebten Reihe: Dinge, die für eine erfolgreiche Hochzeit absolut unnötig sind, aber einfach total Spaß machen! 😉 Die Zahl da oben im Titel, die ist für mich übrigens neonleuchtend, blinkend und „Zeit, in Panik zu verfallen“ rufend. Ich weiß selber nicht so richtig, warum – so kenne ich mich eigentlich gar nicht! Ich bin etwas von mir selbst erschrocken. 😉

Noch 27 Tage: Hochzeits-Bastelstunden

Seit ein paar Wochen haben wir hier regelmäßige Bastelstunden! Die Schwiegereltern wohnen ja nebenan und sind fleißig mit dabei, wenn es ums Stempeln, Schneiden, Kleben, … geht. So langsam nimmt wirklich alles Gestalt an. Gerade machen wir eine kleine Telefonrunde, wer welchen Kuchen mitbringt. Ja, bei uns ist eben fast alles DIY! 😉

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In den nächsten Tagen werde ich euch ein paar von unseren Projekten zeigen, ein paar gab’s ja auch schon zu sehen (die Girlanden und vor allem die fast 120 Taschentücher sind inzwischen fertig, ächz). Ansonsten gibt’s kleinere Projekte mit großer Wirkung (mir gefällt zum Beispiel unsere Getränkekarte richtig gut) und größere Projekte mit großer Wirkung (Origami-Brautstrauß). Und eine Story zu unseren Trauringen habe ich auch noch. Und nächste Woche soll das Kleid kommen. Uaaah, man sieht, es gibt genug zu berichten! 😉

Noch 30 Tage – Mädels in Amsterdam

Letzten Samstag war es so weit: Mein Junggesellinnenabschied wurde gefeiert! Dazu hatte ich meiner Trauzeugin hauptsächlich meine Horrorvorstellung geschildert, und davon wurde dann Abstand genommen. Ich fände es nämlich ganz grausig, wenn ich in ein peinliches Kostüm gesteckt würde und Schnickschnack an Wildfremde verkaufen müsste. Davon mal abgesehen finde ich selbst in der Stadt es auch immer äußerst nervig, wenn andere das tun.

Von daher wurde es ein ganz entspannter, schöner Tag. Sieht man mal davon ab, dass wir um 5.15 Uhr aufstehen mussten Wir fuhren nämlich mit dem Bus nach Amsterdam und außer, dass wir dabei öfter mal ein Glas Sekt getrunken haben, war es ein ganz und gar untypischer Junggesellinnenabschied, glaube ich.

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Wobei, gegiggelt und gekichert haben wir natürlich auch jede Menge. Siehe zum Beispiel das T-Shirt oben. 😉 Aber hauptsächlich sind wir zu viert durch die Stadt spaziert und haben die Bilder und Farben in uns aufgesogen. Zum Glück hat es nicht geregnet, nur der Wind hat uns ordentlich durchgepustet (und fast den Stadtplan in die Gracht geweht, hui). Meine Shopping-Pause habe ich für diesen Tag aufgehoben, und so habe ich als Andenken eine coole Schnurrbart-Kette gekauft! 😉

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Ich war zuletzt vor ungefähr 8 Jahren dort und fand es auch dieses Mal wieder faszinierend, wie bunt es dort war. Natürlich haben wir uns auf die klassischen Touri-Gegenden beschränkt. Wir hatten ja auch nur einen Tag, genau genommen 8 Stunden. Ich würde gern mal länger – vielleicht eine Woche? – nach Amsterdam fahren und mir auch unbekanntere Gegenden ansehen.

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