Archiv der Kategorie: Linkliebe

Links und rechts vom Blog #5

Ihr Lieben, es mag euch aufgefallen sein: Ich komme gerade nicht zum Bloggen. Und nun, da meine Hausfrauen-Reihe abgeschlossen ist, habe ich nicht einmal einen vorbereiteten Sonntags-Beitrag. Ich bin gerade einfach nicht besonders fit.

Damit es trotzdem etwas zu Lesen für euch gibt, öffne ich wieder mal meine Link-Schatztruhe und lasse euch an meinen gesammelten Netz-Highlights der letzten Wochen teilhaben!

Ganz frisch: Sandra schreibt über die ach-so-besinnliche Weihnachtszeit, die viel zu oft in Stress ausartet. Ich muss zugeben, dass ich bestimmt seit 2 Jahren keine Weihnachtsplätzchen mehr gebacken habe. Es ist mir einfach zu viel Aufwand und es macht mir nicht unbedingt viel Spaß. Darf man das als Bloggerin überhaupt sagen?

Vielleicht ebenfalls gerade zur Weihnachtszeit ganz passend: David Pfeifer hat ein Jahr lang nichts gekauft. Nicht unbedingt etwas Neues, aber sein Artikel darüber gefiel mir besonders gut.

Andrea Harmonika schreibt sehr lustige Texte – und sie backt, im Gegensatz zu mir. Aber sie hat auch einen guten Grund dafür, denn sie hat einen Traum: „Stellen wir an dieser Stelle, statt mein Konzept in Frage, uns einmal eine futuristische Fußballkneipe vor, wo die Zapfhähne durch Muffin-Etageren ersetzt werden. Pöbelnde Hooligans, die sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nur noch mit abgebrochenen Cake-Pops drohen. Oder Fußballfans, die mit nichts als Sieg trunken aus dem Stadion strömen und “Kuchen her, Kuchen her, oder ich fall um!” singen.“ Den Text zum Thema „Suchtprävention durch Blechkuchen“ empfehle ich zur Lektüre während der nächsten Tasse Kaffee mit einem leckeren Stück Gebäck (es muss ja auch nicht selbst gebacken sein)!

In der New York Times ist dieser spannende Artikel über das Altern erschienen: „What if Age is Nothing but a Mindset?“, wird gefragt. Nicht nur der Text ist spannend, sondern auch die illustrierenden Bilder von Kindern, verkleidet als alte Menschen, finde ich absolut niedlich.

Auf Neontrauma.de wird jeden Monat ein „Blog des Monats“ gekürt, immer wieder zu einem anderen Thema. Diesen Monat geht es um Alltagsblogs – und ich bin nominiert, hurra! Aber auch die anderen Nominierten sind sehr empfehlenswert, also schaut doch mal rüber, stöbert und stimmt ab.

Links und rechts vom Blog #4

Fast ist schon Wochenende! Ich freue mich schon, denn ich werde mit meiner Mama an einem Chor-Workshop teilnehmen. Ich werde also trällern und tanzen, während der Held daheim sturmfreie Bude hat. Und für euch habe ich mal wieder ein kleines Alternativ-Leseprogramm zusammengestellt!

Glücklicherweise lesen meine Eltern hier ja ebenfalls mit, so dass ich kein großes Problem haben werde, wenn ich am Wochenende mal etwas bei Instagram posten möchte oder mit der Kamera unbedingt festhalten muss. Ulli diskutiert auf ihrem Blog Purplemint die Frage, wie das Umfeld so reagiert, wenn es vom Bloggen erfährt – ein interessanter Artikel, der einige Denkanstöße bietet!

Ich liebe die Comics von Lunarbaboon! Chris Grady verarbeitet sein Leben mit Ehefrau und Sohn – ursprünglich als Hilfe im Kampf gegen seine Depressionen und Ängste. Dabei bildet er das Vatersein so liebevoll wie humorvoll ab. Laut lachen musste ich neulich bei diesem Comicstrip, und bald werden seine Comics auch als Buch erscheinen – wer sich eine Erstausgabe sichern möchte, kann noch schnell den Kickstarter unterstützen, der sein Ziel schon übererfüllt hat (ich habe es schon getan)!

Eher was zum Nachdenken ist dieser Artikel im Tagesspiegel: „Es ist ein Kampf, sagt Herr Allenstein“. Herr Allenstein und seine Frau betreiben einen kleinen Zeitschriftenkiosk in Berlin und haben massiv mit den rückläufigen Verkaufszahlen von Printprodukten zu kämpfen.

„Ich habe nichts zu verbergen!“ Den Satz hört man oft, wenn es um Überwachung, Vorratsdatenspeicherung und Co. geht. Das Nuf Advanced, im Allgemeinen sowieso ein ausgesprochen empfehlenswerter Blog, hat sich des Themas einmal aus der Elternperspektive angenähert.

Links und rechts vom Blog #3

Unser Urlaub steht kurz vor der Tür! Heute geht es auf zum Arbeitsendspurt. Aber natürlich lasse ich euch nicht einfach so zurück! Da ich keine Zeit für ausgiebige Texte und spannende Geschichten habe, lasse ich heute wieder einmal einfach andere sprechen:

Mark Manson ist 30 Jahre alt, Amerikaner und veröffentlicht auf seiner Website viele wunderbare „Coaching-Texte“ (in Ermangelung eines besseren Worts und nicht abfällig gemeint). So hat er zu seinem 30. Geburtstag er seine älteren Leser gefragt, welche Lektionen sie in ihren 30ern gelernt hatten (mein Favorit ist Punkt 8). Jüngere Leser lesen vielleicht zunächst „10 Life Lessons I learned from surviving my 20s“ (einer Liste, der ich vorbehaltlos zustimmen kann, insbesondere der Feststellung im letzten Punkt).

Den Blog von Frau Haessy habe ich erst erschreckend spät entdeckt. Dabei schreibt sie ganz wunderbar und ich musste mich erst mal laut lachend und kopfnickend durch ihr halbes Archiv wühlen, nachdem ich auf die Seite gestoßen war. Besonders wiedergefunden habe ich mich in diesem Text (zum Glück ist unser Urlaub noch relativ am Anfang des Monats). Und bei diesem Artikel musste ich daran denken, wie wir neulich zu dritt einen Pizzadienst auswählen wollten. Hüstel.

Ich glaube, ich habe im Leben noch nicht die „Zeit“ gelesen. (Darf man das zugeben?) Aber glücklicherweise gibt es die Seite „Zeit der Leser“ auch als Blog. Für eine kleine Portion Glück: Leser schreiben, was ihr Leben reicher macht, zeigen alte Erinnerungen oder teilen ihre „Wort-Schätze“. Es gibt auch ein Buch dazu, welches unbedingt auf meiner Wunschliste steht!

Kennt ihr schon den Blog von Streifenliebe? Nicole schreibt unter anderem die großartige Serie „Bugfixing“ – um sie selbst zu zitieren: „Die Lebensqualität steigern, indem ich alte, verstaubte Denk- und Verhaltensmuster (Stichwort BUGS) loslasse und durch neue, positivere ersetze.“ Illustriert mit absolut niedlichen Sketchnotes (kleinen Zeichnungen), die mich immer neidisch machen, weil ich auch gern so zeichnen könnte. Lese-Empfehlung!

Und abschließend: Zu einem der besten deutschsprachigen Lieder der letzten Zeit gibt es jetzt auch ein Video. Das ist zwar nicht so ganz mein Fall (ich bin irgendwie kein Fan von Videos, die jede Zeile des Textes unbedingt visualisieren müssen – aber das ist Geschmackssache), aber ich nehme es gern zum Anlass, euch das Lied noch mal zu zeigen. Ich möchte dabei immer am liebsten alle Fenster aufreißen und es ganz, ganz laut aufdrehen. Nur eine (weitere) Hoffnung bleibt nach dem Ansehen des Videos: Dass auch der Tag kommen wird, an dem beim Fußballspielen im Park ganz selbstverständlich auch Mädchen mitmachen:


So, jetzt seid ihr hoffentlich für meinen Urlaub lesetechnisch ausgestattet! Wobei ich mich, siehe Link 2, sicherlich melden werde. Schließlich fallen unter anderem die 12 von 12 in die Urlaubswoche!

Links und rechts vom Blog #2

Mangels Zeit, Motivation und Kreativität ist es hier momentan sehr still. Wir genießen derzeit die heißen Tage genauso wie die Abkühlungen dazwischen und der Computer bleibt meistens aus. Da vom Smartphone Bloggen keinen Spaß macht, gibt es hier einfach mal ein kleines Lebenszeichen und ein paar Links zu dem, was andere fleißige Menschen so schreiben!

Dieser Artikel von Mamagie ist zwar schon zwei Jahre alt, aber nichtsdestotrotz im Sommer hochaktuell und sollte zur Pflichtlektüre gehören: Ertrinken sieht nicht wie Ertrinken aus!

Die Fotos in diesem Artikel verursachen bei mir akutes Fernweh. Ich möchte unbedingt noch mal nach Finnland, irgendwann!

Lottes Blog lese ich sehr gern. Die Geschichte ihres Urgroßvaters, der 1944 von den Nazis ermordet wurde, hat mich heute besonders berührt.

Schnappatmungs-Alarm! Bei dieser Liste von Buzzfeed weiß ich gar nicht, welchen Punkt ich besonders hervorheben soll: Clevere Geschenkideen für Buch-Liebhaber! Die „sprechenden Lesezeichen“ (Nr. 6)? Die Lampe in Buchform, die man ins Regal stellen kann? Das Parfum mit Bücherduft?! Oder doch das kopfstehende Regal?

Übrigens, wer mehr von mir lesen möchte, obwohl ich gerade nicht blogge, kann hier auf Twitter bei mir vorbeischauen. Ich probiere es jetzt zum ungefähr 3. Mal, aber ich bin zuversichtlich, dass es mir dieses Mal dort gefällt und ich dabei bleibe!

Links und rechts vom Blog

Eine kurze Pause in der London-Berichterstattung! Ich liebe es, eure Link-Tipps zu lesen. Dadurch habe ich schon viele Ideen entdeckt, Blogs gefunden und überhaupt bin ich immer begeistert, zu sehen, wo ihr euch im Netz so rumtreibt. Daher wollte ich auch mal ein paar Links mit euch teilen!

Auf die Idee gebracht hat mich dieser Artikel von Mädchen mit Herz, deren Blog ich ausgesprochen schätze. Die ganze Reihe zum Thema „Bloggen mit Herz“ ist ausgesprochen lesenswert!

Im Moment ist „Shred“ ja in aller (Blogger-) Munde. Ich persönlich spiele auch mit dem Gedanken, aber wenn ich dann das hier sehe, frage ich mich, ob sich das wirklich lohnt. 😉

Seid ihr auch so fasziniert von „Lost Places“, also verlassenen und vergessenen Orten? Beim Geocaching ist das immer ein absolutes Highlight für uns, so dass wir sogar schon einen ganzen Urlaub danach ausgerichtet haben. Aber wenn ich es nicht in der Realität haben kann, dann schaue ich mir wenigstens schöne Fotos davon an. Eine meiner Lieblingsseiten ist diese Facebook-Seite, auf der es auch viele weiterführende Links gibt.

Könnte ich besser von Hand sticken, hätte ich diesen niedlichen Topflappen in Notebook-Form schon längst nachgenäht!

Und definitiv noch in unseren Haushalt einziehen werden diese großartigen Kräutertöpfe, die Vera von Nicest Things hier in ihrem Küchen-Post recht weit unten zeigt. Bei unserem „braunen Daumen“ könnte ich auch jegliche andere Pflanze in so einen Topf stellen.