Archiv der Kategorie: Shopping

Liebes Christkind…

… Montag wurde ich das erste Mal in diesem Jahr gefragt, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Natürlich ist mir wieder mal nichts eingefallen. Dabei habe ich doch eigentlich genug Wünsche! Falls es euch auch so geht, dass ihr nie wisst, was  ihr dem Christkind auf den Zettel schreiben sollt, kommt hier mein Weihnachtswunschzettel 2013!

Zufällig habe ich sie im Supermarkt entdeckt: Die Flow auf Deutsch! Das Magazin kaufe ich jetzt schon seit Jahren immer wieder, wenn ich in den Niederlanden bin (man munkelt, ich hätte extra für die neue Ausgabe sogar schon Ausflüge ins Nachbarland vorgeschlagen). Ich liebe die Mischung aus wunderschönem Wohlfühldesign und interessanten Artikeln rund ums Leben an sich („Positive Psychologie, Kreativität, Achtsamkeit und das Schöne am Unperfekten“). Außerdem sind immer tolle Papeterie-Extras dabei. Ein weiterer Pluspunkt: Ich bewahre gelesene Zeitschriften nicht auf, aber die Flow ist so schön gestaltet, dass man die meisten Seiten noch zum Basteln verwenden kann! Es war immer nervig, dass es sie hier nicht gab, außerdem lese ich im Niederländischen mittlerweile unglaublich langsam – daher wünsche ich mir zu Weihnachten ein Jahres-Abo der deutschen Flow, damit ich die Zeitschrift mit jeder Ausgabe pünktlich genießen darf!

Im Winter gehört für mich ein Tee auf dem Sofa abends einfach dazu – das hab ich schon von Zuhause so mitgenommen. An langen Abenden kann man natürlich auch mal mehr als einen Tee trinken, und da ist eine vernünftige Teekanne Gold wert. Ich habe derzeit eine aus Glas, die mir aber nur mäßig gut gefällt, und daher wünsche ich mir eine schöne Teekanne aus Keramik oder Steinzeug (die nicht tropft! Sehr wichtiges Qualitätskriterium!), zum Beispiel diese oder diese.

Eine neue Kamera, die immer mit dabei ist, ist schön und gut. Gerade im Winter ist es aber oft schon dunkel, wenn ich unterwegs bin, und da ist ein Stativ natürlich sehr praktisch. Das Ballpod-Stativ ist klein, kugelrund und für so „kleine“ Kameras wie meine optimal geeignet. Es kommt in einem Beutel und würde sich sicher sehr wohl in meiner Handtasche fühlen! Meine Kommentatorinnen haben mich überzeugt, dass das „Gorillapod„-Stativ sogar noch viel toller ist! 🙂

Broschen sind toll. Wieso trage ich eigentlich so selten Broschen? Ach ja, weil ich nur eine besitze. 😉 Tatsächlich habe ich euch die hier schon einmal gezeigt. Bei Dawanda habe ich diese grandiose „Das Leben ist schön“-Porzellanbrosche gefunden. Ist sie nicht toll?! Dadurch wird doch jedes Outfit umgehend aufgewertet!

Ansonsten ist mein Vorsatz fürs neue Jahr: Weniger kaufen, mehr erleben! Mein Geld möchte ich lieber in Zugtickets, Sprit oder Eintrittskarten investieren als in Dinge. Grundsätzlich finde ich Erlebnisgeschenke immer toll. Das kann auch mal in die Hose gehen (als wir kürzlich die Gutscheine für den Hochseilgarten einlösten, die ich dem Helden mal geschenkt hatte, hatte ich zwar viel Spaß, aber er leider kaum – allerdings wusste er vorher auch nicht, dass er ein wenig höhenempfindlich ist), aber meistens erwachsen daraus tolle Erinnerungen. Es sind auch immer tolle Geschenke für Leute, die schon alles haben! Steht nicht rum, staubt nicht ein, ist nicht zu klein oder zu groß – perfekt! Auf meinem Wunschzettel in diesem Jahr: Karten für Guus Meeuwis, Reinhard Mey, Hannes Wader, Kapelle Petra, Käpt’n Peng & Die Tentakel von Delphi* (ja, ich habe einen ungewöhnlichen Musikgeschmack). Zugtickets nach Hamburg, Berlin, oder zu meinen liebsten Bloggerfreundinnen. Einladungen zu Spielewochenenden, Kochabenden, Kinobesuchen, der Doctor-Who-Experience in Cardiff. Zeit. Schenkt mir Zeit! 😀

* Für diesen Musiktipp besten Dank an Juli!

Mein Kamera-Schicksal

Mit meiner kleinen Kompaktkamera, die jetzt zweieinhalb Jahre alt ist, war ich schon länger nicht mehr zufrieden. Sie war mir eigentlich ja immer ein treuer Begleiter – immer in der Handtasche mit dabei, eigentlich funktioniert sie noch prima, aber wenn man auf so vielen Blogs mit so großartigen Fotos unterwegs ist, will man ja doch irgendwann mehr Außerdem war bei diversen Urlauben meiner kleinen Kamera wohl etwas Sand oder Staub ins Getriebe geraten, so dass die Linse nicht immer so aufging, wie ich es mir vorstellte (eine halbe Sevilla-Tour mit nur halb geöffneter Linse gibt zwar nette Effekte, aber hauptsächlich doch Frust, wenn man es endlich feststellt)!

herbst1

Allerdings bin ich gar kein Typ für Spiegelreflexkameras. Dieses Format! Diese zusätzlichen Taschen! Nee, die Kamera muss in die Hand-, besser noch in die Hosentasche passen und immer mit dabei sein! Was nützt mir die tollste Kamera, wenn ich jedes Mal abwägen muss, ob ich sie überhaupt tragen kann?

herbst2

Zum Glück stehe ich mit dieser Meinung nicht alleine da und ich habe auch dieses Mal wieder nur mäßig viel recherchiert: Ich liebe den Blog und die Fotos von Frau Frische Brise, und die hat netterweise mal irgendwann erzählt, welche Kamera sie verwendet! Der Held hat dann noch mal kurz für mich Testberichte gelesen und mir das technische „Ok“ gegeben, und los konnte es gehen. Das Nachfolgemodell von besagter Kamera sollte es werden!

herbst3

Es handelt sich die Sony HX50 – und sie war für meine Verhältnisse enorm teuer! Zum Glück wollte ein paar Ebay-Verkäufe und eine unerwartete Nebenkostenrückzahlung unter die Leute gebracht werden. Aber den Vollpreis bezahlen? Hmm… Es gab auch einen Warehouse-Deal bei Amazon (dort werden die Artikel, die zurückgeschickt werden, geprüft und neu verkauft), da war die Kamera gleich 70 Euro günstiger! Zack, zugeschlagen!

herbst4

Sehr bald war die Kamera bei mir und ich war glücklich. Nur die passende Tasche fehlte noch – und da hatte ich mich leider in eine viel zu teure verliebt. Nach langem Hin- und Herüberlegen dachte ich mir aber, hey, ich habe doch bei der Kamera schon gespart, dann kann ich mir ja jetzt die Tasche leisten. Zack, zugeschlagen! 😉

herbst5

Kurz darauf stellte ich fest, dass die B-Ware-Kamera leider schon Staub in der Linse hatte. Zum Glück hatte ich sie zu dem Zeitpunkt erst 3 Tage, gelobt sei das deutsche Rückgaberecht, also wieder weg damit. Wie ärgerlich! Und jetzt hatte ich doch gerade erst die Tasche bestellt! Die nächste B-Ware kostete gleich wieder 20 Euro mehr und da war der Sprung zur Neuware ja nur noch gering. Hmm, erst mal drüber schlafen.

herbst6

Am nächsten Morgen war die Kamera mal eben drastisch reduziert worden. Woah! Zack, zugeschlagen! 😉 Prompt kam eine Email, dass wiederum die Kameratasche nun nicht mehr lieferbar war. Waah, es war förmlich zum Verrücktwerden! Zum Glück konnte eine längere Google-Recherche noch eine andere Quelle für die Tasche auftun – nämlich direkt beim Hersteller für glatt ein Drittel weniger. Zack – zugeschlagen! 😀

herbst7

Das war nun wirklich ein langes Hin und Her (gefühlt zumindest – tatsächlich hat es nicht mal eine Woche gedauert)! Beim Erstellen dieses Beitrags habe ich übrigens gesehen, dass die Kamera noch mal reduziert wurde. Naja, darüber möchte ich mich jetzt nicht ärgern! Nun warte ich nur noch auf meine Kameratasche. Die Kamera gefällt mir jedenfalls schon mal super und alle Fotos in diesem Post habe ich in der Mittagspause oder auf dem Heimweg geschossen, alles am selben Tag! (Im Übrigen habe ich offensichtlich ein Faible für Himmelsfotos!)

herbst8

Was meint ihr – Spiegelreflex- oder Kompaktkamera? Ich habe beim Ausräumen meines alten Kinderzimmer am Wochenende meine beiden Uralt-Analog-Spiegelreflexkameras wiedergefunden. Vielleicht entstaube ich die mal wieder. Aber analog Fotografieren ist ja nun mal wieder was ganz anderes…

Weihnachtsgeschenk

Ich erwähnte ja schon mal, dass ich beim Aldi immer mehr kaufe, als ich eigentlich vorhabe. Gestern wollte ich Nüsse kaufen und Milch, Mandarinen und Gewürze. Vielleicht noch Eier. Und womit komme ich nach Hause? Mit Nüssen, Milch und Mandarinen. Eier waren nicht nötig, befand ich, und Gewürze waren nicht da, die ich suchte. Und was schleppte ich noch nach Hause? Ein Weihnachtsgeschenk… Nur für mich allein!

Ich hatte schon mal über eine Overlock nachgedacht, aber mehr so in ferner Zukunft. Kürzlich hatte ich dann mal gaaanz grob recherchiert und Preise betrachtet. Die Aldi-Overlock (von Singer!) kostet 199 Euro, das ist schon ein ordentlicher Preis. Aber naja, einfach mal so? Heute kam ich dann an dem Maschinchen in seinem Glaskasten vorbei und die 199 Euro waren durchgestrichen. So musste ich dann nur noch wenig überlegen, auch wenn es immer noch 159 Euro waren. Aber ich dachte mir nur, so günstig kriegst du so schnell keine mehr! 😉

Es war also ein Spontankauf und definitiv mein Weihnachtsgeschenk, die muss sich erst mal amortisieren. 🙂 Wirklich vorher informiert oder mit dem Thema beschäftigt hatte ich mich noch nicht, daher schaffte es die Dame, die an der Kasse vor mir stand, mich reichlich in Zweifel zu stürzen. Während wir da so plauderten über Nähmaschinen, Schnäppchen und Näh-Marken, meinte sie in irgendeinem Zusammenhang dann: „Mit einer Overlock kann man aber nicht nähen!“ …mit einer Overlock kann man nicht nähen? Wofür ist die denn dann da? Ich hab mir nichts anmerken lassen, das war mir zu peinlich! 😉 Und zuhause wurde erst mal Google gefragt – natürlich ist die Overlock genau dazu da, wie ich es vermutet hatte!

Die Maschine ist übrigens auch deswegen ein Weihnachtsgeschenk, weil ich vorher vermutlich sowieso keine Zeit haben werde, mich mit ihr zu beschäftigen. So einfach ist das ja nicht, oder? Und da braucht man ja auch spezielles Garn oder nicht? Hmm… Noch steht sie eingepackt im Flur. Eigentlich wäre mein aktuelles Projekt ja optimal: der farbenmix-Adventskalender! Aber mal sehen, das muss ja auch mit der normalen Nähma gehen. Gestern fing es jedenfalls schon an, ich bin gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.

Einige meiner schönsten Stoffe hab ich dafür angeschnitten. Noch beim Schnittmuster abzeichnen zweifelte ich an dem Entschluss: Wirklich? Die schönen Stoffe? Aber ehrlich, sonst liegen sie ja doch nur im Regal, weil ich mich nicht traue, eine Tasche zu nähen. Wobei ich jetzt schon wieder zweifle, denn wir wollen jetzt wohl eine Eule applizieren, und ob das zu meinem Stadtplan-London-Stoff passt? 😉 Hmm… Mal sehen!

Shopping-Anfälle und Aus (Näh-) Fehlern lernt man

Gestern musste ich noch einmal zum Ikea, da ich mich ja so unglaublich clever beim Zuschneiden kürzlich angestellt hatte. Mir fehlte also noch ein Meterchen Stoff und natürlich habe ich auch gleich noch den ein oder anderen Meter mitgenommen, der mir beim letzten Mal noch nicht so aufgefallen war. 😉

Jedenfalls ist ganz in der Nähe des Ikeas, nur etwas (na gut, ein ganz schönes Stück) die Straße runter, einer der besten Supermärkte Deutschlands. Er wirbt sogar mit „Deutschlands bester Supermarkt 2011“, aber wenn man das googlet, kommen auch noch einige andere, die das von sich behaupten. 😉 Ich wollte dort einmal vorbeischauen, so lange ich noch das Auto meiner Eltern hierhabe, denn es ist doch ganz schön weit ab vom Schuss. Aber es hat sich gelohnt! Leider hatte ich natürlich weder Kamera noch Handy dabei (das passiert mir sonst NIE, aber morgens war es sehr, sehr hektisch auf einmal und ich war schon eine halbe Stunde später bei der Arbeit als geplant)… Aber der Laden war ziemlich groß und hatte einen wunderbaren Aufbau. In den Gängen kam man problemlos mit 3 Einkaufswagen aneinander vorbei… Und ich habe mich dort wohlgefühlt (ähm… Ich rede von einem Supermarkt… Egal!).

Ich brauchte eigentlich nur Müsli. Und was ist? Da steh ich vor diesem ungefähr 10 Meter langen Müsli-Regal und…. Sie haben doch tatsächlich meine Lieblingssorte nicht?! Das hätte ich nicht gedacht. Schade, aber es gab dann halt Ersatz. Und neben dem benötigten Müsli ist auch noch das ein oder andere in den Einkaufswagen gehüpft, von dem ich noch gar nicht wusste, dass ich es unbedingt brauche. Dinge, die ich schon länger gesucht habe (der Chaumes-Käse zum Streichen zum Beispiel) oder Dinge, die ich noch nie gesehen hatte und toll fand (weiße Eszet-Schnitten!!!). Ausbeute im Wert von 27 Euro.

Und da die Kräutertöpfe nicht so einsam in ihren Töpfen stehen sollten, bin ich noch mal kreativ geworden und habe genäht. Eine „Einlage“ für das Blumenkästchen auf dem Balkon, in dem bislang immer noch *hüstelhüstel* lang vertrocknete Herbstblumen (!!) vor sich hinsiechten. Leider habe ich mich damit nicht so clever angestellt, obwohl ich dachte, dass es so einfach sein müsste. Ich habe aber nur den Boden des Blumenkastens ausgemessen und nicht bedacht, dass die Wände ja schräg hochgehen und oben somit länger sind. Mein erster Versuch ließ sich dann auch nicht umschlagen… Einen Meter Wachstuch verschwendet, schade, aber immerhin, aus Fehlern lernt man und noch einmal wird mir das wohl nicht passieren. Ich war so sehr im Fluss, dass ich nicht einmal das Abendessen so recht in Ruhe genießen konnte…

Aber es hat sich gelohnt (auch wenn ich um 23 Uhr dann noch eben die Erdbeeren verarbeiten, um 23:30 Uhr Wäsche aufhängen und um 0:00 Uhr Duschen musste, weil das doppelte Nähen ja auch mindestens doppelt so lange gedauert hat)! Es gefällt mir super. Ich habe meinem Helden ein Foto geschickt und sehr große Augen gemacht, als er antwortete: „Das ist ja mal saugeil!“ – Ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass er so deko-interessiert wäre! 😉 Aber wo er nun mal Recht hat… (Im Fenster übrigens meine Wimpelkette, auf die ich auch recht stolz bin!)

 

Ein T-Shirt von 3DSupply

Zu Weihnachten habe ich meinem Helden ein T-Shirt geschenkt – es gehört inzwischen zu seinen Lieblings-Shirts, und das völlig zu Recht! Es hat die Aufschrift „Find me at“ und darunter die Koordinaten unserer Wohnung. Ein tolles Geocacher-Shirt, was mich jedes Mal freut, wenn ich es an ihm sehe (zumal er ja inzwischen eigentlich andere Koordinaten hat). Dieses T-Shirt kam von 3DSupply und es war gar kein Problem, bei diesem Shop zu bestellen. Die Lieferzeit war top, die Preise völlig in Ordnung und die Qualität ebenfalls. Und es gab noch eine sehr amüsante Postkarte dazu.

Daher habe ich auch wenig Probleme damit, mich von 3DSupply „bestechen“ zu lassen und diesen Blogeintrag dafür zu verfassen, dass sie mir ein tolles T-Shirt schicken!

Für mich auch endlich ein Geocaching-Shirt! Ich finde das Motiv super und muss jedes Mal grinsen, wenn ich es sehe. Dieses war auch in der engeren Auswahl für den Helden zu Weihnachten, aber die Koordinaten fand ich dann irgendwie persönlicher.

,

Dieses Geocaching T-Shirt
habe ich mir von http://www.3dsupply.de schenken lassen – dem
T-Shirt Shop
für Geeks, Nerds und Gamer.

Noch mehr Schokolade: Ein Lebensmittel-Online-Shop!

Heute noch einmal ein Beitrag von mir, der weniger persönliches beinhaltet. Ich hatte nämlich die Möglichkeit, einen Lebensmittel-Online-Shop zu testen: Saymo. Die netten Menschen dort haben mir ein Überraschungspaket geschnürt und ich habe mir in der Wartezeit den Shop mal näher angesehen…

Bei saymo.de gibt es jeeede Menge zu futtern. Und wenn ich jede Menge sage, meine ich echt VIEL. Die Auswahl ist riesig. Ob Chocomel (jammi), glasierter Ingwer (…Sachen gibt’s) oder chinesische Fischsauce (pfui!) – bei haltbaren Lebensmitteln findet man hier alles mögliche. Außerdem gibt es eine Abteilung mit Hygiene- und Drogerieartikeln sowie Tierfutter. Das wiederum fand ich etwas irritierend, denn es sollte doch ein Lebensmittel-Shop sein… Aber nun gut, wieso nicht. Bietet sich im Grunde ja auch an, denn wenn ich Kekse kaufe, kaufe ich auch manchmal eine Packung Klopapier (ein kausaler Zusammenhang ist nicht gegeben. Na gut, irgendwie doch. Aber nicht so ganz direkt!).

Ich persönlich habe noch nie Lebensmittel online bestellt. Wieso sollte ich auch? Ab und an habe ich überlegt, bei amazon.de eine Packung Schokoriegel dazuzubestellen, um die Versandkosten zu vermeiden (ab und an fehlen ja noch ein paar Euros bis zur Grenze). Hat sich aber noch nie ergeben. Und extra in einem Onlineshop bestellen und Versandkosten bezahlen? Finde ich meistens überflüssig, denn man muss ja doch noch mal los, um frisches Obst und Gemüse sowie gekühlte Ware wie Aufschnitt, Joghurt oder Butter zu kaufen.

Aber schauen wir uns den Shop doch noch einmal genauer an. Da ich bislang, wie gesagt, nur überlegt hatte, bei Amazon Süßkram zu bestellen und das Zeug dort auch recht günstig fand, vergleiche ich einfach mal die Preise. Ein Zehnerpack Kinderschoki (dabei sind gleich zehn ganze Packungen gemeint!) kostet bei Amazon derzeit 9,50 Euro – bei Saymo sind es nur 8,64 Euro. Ein Beutel Kinder Schokobons (jaaa, es fällt auf, ich liebe Kinderschokolade) bei Amazon 2,60 Euro, bei Saymo 2,10 Euro. Punkt für Saymo. 🙂 Die 1,2 Kilo-Dose Haribo Colaflaschen kostet bei Amazon derzeit 5,49 Euro – bei Saymo nur 3,88! Ich bin beeindruckt. Und mal weg von den Süßigkeiten? Mein Lieblingsmüsli kostet im Supermarkt meistens um die 2,79 (Angebot) bis 2,99 (Normalpreis) Euro. Bei Amazon kostet es 3,07 Euro. Bei Saymo: 3,09 Euro. Allerdings gibt es bei Saymo eine sogenannte Best-Price-Garantie (wieso die nicht Bestpreis-Garantie heißt, kann ich nicht nachvollziehen) – wenn man das Produkt anderswo online günstiger findet, erhält man bei Angabe des Links ein „günstigeres Angebot“. Mir wird allerdings nicht klar, ob das dann nur für den gilt, der recherchiert hat, oder ob der Preis generell gesenkt wird.

Das muss jetzt reichen. Ich habe leider im Supermarkt selten den Blick für Preise, daher kann ich da schlecht vergleichen. Wenn ich etwas haben möchte, weil ich es zum Kochen brauche oder Hunger darauf habe, dann vergleiche ich zwar die Preise der vorhandenen Produkte im Regal, aber ich merke mir das nicht bis zum nächsten Mal. Daher kann ich nicht sagen, ob die Schoko-Preise gut sind oder nicht… Der Müsli-Preis ist etwas hoch, zumal ja noch die Versandkosten dazukommen.

Ansonsten findet man bei Saymo zu jedem Produkt einen ausführlichen „Steckbrief“ mit allen nötigen und unnötigen 😉 Infos, die wohl von der Verpackung stammen. Gut, denn man kann ja nicht wie im Laden die Packung selber unter die Lupe nehmen. Ansonsten noch Kundenbewertungen, was ich super finde, und ab und zu Videos, was ich überflüssig finde (zumindest wenn die Videos keinen Mehrwert haben wie hier, wo sie nur die Verpackung präsentieren und hübsche Musik abspielen…).

Aaaaber jetzt kommen wir zum Highlight: Mein Paket! 🙂

Es kam recht zügig nach der Versandbestätigung an und stand bei mir in der Küche, äußerst sicher verpackt, zumindest brauchte ich ein scharfes Messer zum Öffnen. 🙂

Der Inhalt zeigte sich in Zeitungspapier verpackt, die oberste Lage ist hier bereits entfernt. Lustig fand ich, dass es eine Zeitung von einer Messe war, auf der ich früher regelmäßig gearbeitet habe. 😉 Da konnte ich gleich mal ein bisschen stöbern. Aber so spannend war es auch nicht, der Paketinhalt war viel spannender:

Erst mal jede Menge Süßkram, hmm. Ich hatte in der Email darum gebeten, eventuell darauf zu verzichten, aber es war nur eine Bitte und dem geschenkten Gaul… 😉 Das hält sich ja ein Weilchen und der Held freut sich auch, vor allem über Duplo, was ich so gar nicht mag, er hingegen sehr. Ich für meinen Teil liebe Kinderschoki (reichlich vorhanden) und die Daim-Schoko mag ich auch echt gern. Auf den Wunderbar bin ich schon gespannt. Gefreut habe ich mich auch über das Finn Crisp (habe ich schon ewig nicht mehr gegessen und gab es direkt zum Abendbrot!) und die Nudeln. Bei neuem Tee bin ich immer skeptisch, aber ich habe schon probiert und fand ihn recht lecker. Alles in allem ein tolles Paket – danke dafür!

Fazit: Wer wirklich Lebensmittel online bestellen möchte, für den lohnt sich ein Besuch bei Saymo.de auf jeden Fall. Die Preise erscheinen mir total in Ordnung, die Lieferung ging schnell und gerade bei Großeinkäufen machen sich ja auch die Versandkosten nicht so bemerkbar. Die Bewertungen von Kunden ist auf jedenfall etwas, was man im Supermarkt so nicht hat. Ich für meinen Teil werde weiterhin zu Fuß durch die Regale streifen, hier mal was in die Hand nehmen und dort mal was ausprobieren. Außerdem plane ich meistens nicht so weit im Voraus und daher mache ich meistens eher spontane Einkäufe, was online nun mal nicht geht. Aber wenn man z.B. schwere Dinge braucht (Waschmittel, riesige Zuckerberge oder zehn Kilo Kinderschokolade?), kann sich das ganze durchaus lohnen!

…so, und demnächst folgt auch wieder privater Content!

Vom Umgang mit Testberichten

Ich blogge wieder mehr. Ich  möchte sogar noch mehr bloggen, als ich es im Moment schon mache. Ich sprudle gerade förmlich vor Ideen. Woher auch immer die kommen mögen? Jedenfalls hat das Bloggen in Kombination mit dem eine Woche zu früh überwiesenen Gehalt (das möchte jetzt dringend unter Leute!) heute eine Investition erfordert und ich habe mir eine neue, schnuckelige kleine Digitalkamera bestellt.

Dringend nötig war das, denn meine alte ist schon länger außer Dienst gestellt. An sich eine ganz gute, hatte sie einfach ihr Verfallsdatum überschritten. Selbst wenn mich 5 Megapixel noch zufriedengestellt hätten – und die Bilder waren eigentlich gar nicht so schlecht – so war es doch eher hinderlich, dass nach bereits 3-4 Fotos der Akku leer war. Nee, so geht das nicht. Die Kamera vom Helden kann ich mir ja auch nicht immer ausleihen, also war nun eine neue angesagt!

Ich kaufe nicht gern technische Geräte. Na gut, ich kaufe sie gern – aber ich hasse es, sie auszusuchen. Mein Held kann sich tagelang damit beschäftigen, Testberichte zu lesen und zu vergleichen. Er hat definitiv die besten Akkus, das beste Akku-Ladegerät, das perfekte GPS-Gerät, das optimale Handy in seiner Preisklasse und selbstverständlich ist er über den aktuellen Stand der Taschenlampenentwicklung stets auf dem Laufenden (ja – das ist eine Wissenschaft für sich, und ob man jetzt die LED Lenser oder die Fenix nimmt, ist eine Entscheidung von ungeheurer Tragweite).

Ich nicht. Ich hasse nichts mehr als Testberichte, jedenfalls bei Technik. Das höchste der Gefühle sind die Rezensionen bei Amazon. Da versteh ich wenigstens die Sternchen. Aber bei den Kameras haben selbst die Amazon-Bewertungen mich abgeschreckt. So viel Fachsprache! 😉 Ich will doch nur nette Bilder zum netten Preis! Was ich definitiv nicht lesen will ist „Naja, mehr kann man in dieser Preisklasse eben nicht erwarten.“ Ich wette, das würden einige noch bei einer 500-Euro-Kamera schreiben, weil die 1000-Euro-Kamera natürlich viiiiel besser ist. Aber das ist doch Äpfel mit Birnen vergleichen! Und überhaupt, wenn der eine Testbericht mir abrät, was soll ich denn dann stattdessen wählen? Zum Glück hab ich ja einen netten Helden, und der hat sich dann tatsächlich gestern damit herumgeschlagen, für mich eine Kamera zu suchen. Zwei hat er vorgeschlagen und ich habe die bessere (und teurere) genommen. Ist aber wirklich nichts dolles: Eine Praktica Luxmedia 12-Z4.

Zum Vergleich die Geschichte, wie ich mein neues Handy ausgesucht habe:

  • Ich brauche Briefmarken und muss zur Post. Da kann ich ja direkt Büchereibücher mitnehmen.
  • Die Post ist am Hauptbahnhof. Da kann ich ja mit den Büchern direkt zur Stadtteilbibliothek fahren, da ist es netter als in der Hauptstelle.
  • Die Stadtteilbibliothek hat noch eine Stunde Mittagspause. Wäre ich mal in die Hauptstelle gefahren…
  • Neben der Stadtteilbibliothek (wie oft kann man eigentlich in einem Artikel das Wort „Stadtteilbibliothek“ tippen, ohne einen Krampf in den Fingern zu kriegen?) ist das Einkaufszentrum. Na, gucken wir halt noch ein Stündchen Schaufenster.
  • Oh, der große rote Elektronikmarkt hat heute Wiedereröffnung nach Renovierung. Gehen wir mal schauen!
  • Huch, hier ist ja ein Handy im Angebot. Das ist ja niedlich. Und günstig. Und ich brauche eh ein neues.
  • Gekauft!

Echt jetzt – mein Held hat mich fast für verrückt erklärt. Ohne einen einzigen Testbericht… Tz!

(Ich lese ganz gerne die Öko Test. Aber ich fürchte, das zählt nicht…)