Zur besseren Hausfrau von A bis Z – Heute: Zeiteinteilung

Es ist fast soweit! In nur 13 Lektionen sind wir von der modernen Frau des Jahres 2014 in eine tüchtige Hausfrau aus dem Jahr 1966 verwandelt worden. Fühlt ihr den Unterschied? Rümpft ihr die Nase, wenn ihr bei Freundinnen zu Gast seid, die lediglich alle zwei Wochen ihre Heizkörper abwaschen, ihre Kinder in rote Strampler stecken oder ihr Butterbrot mit der Hand essen? Herzlichen Glückwunsch, ihr habt das Kursziel schon so gut wie erreicht. Heute gibt es die letzte Lektion in unserem kleinen Hausfrauen-Einmaleins und nächste Woche ist es dann soweit: Die große Abschlussprüfung steht vor der Tür. Natürlich profitiert ihr alle ohne Ausnahme von der Teilnahme am Kurs, aber einige von euch ganz besonders: Ihr könnt nämlich gewinnen!

Ich habe es euch ja versprochen: Ihr erhaltet nicht nur eine Liste mit Aufgaben (in sämtlichen vorherigen Lektionen), sondern auch einen Zeitplan, wann ihr diese auszuführen habt. Wie, ihr seid der Ansicht, es gibt weitaus mehr Aufgaben, als in diesem Zeitplan zu schaffen sind? Na aber, das schafft ihr als wohl organisierte Hausfrau ja wohl problemlos. Es gibt ja schließlich auch noch das Wochenende. Und die insgesamt über 60 Minuten, die in diesem Zeitplan für die Vorbereitung des Frühstücks vorgesehen sind, wirken auch nur übertrieben, wenn man nicht bedenkt, wie schon der Frühstückstisch auszusehen hat. Immerhin muss das Blumengesteck noch vorbereitet werden.

Zeiteinteilung im Haushalt ist erforderlich, damit die Hausfrau, selbst in einem „unruhigen“ Haushalt, wenigstens zweimal am Tag eine kurze Pause einlegen kann. Nur dann ist es möglich, dass sie alle Anstrengungen bewältigt, ohne Schaden zu nehmen. Wenn auch der untenstehende Zeitplan nicht für alle Haushalte „als bindend“ angesehen werden kann, so gibt er doch manche Anhaltspunkte für die Einteilung der Tagesarbeit, denn nur bei einer guten Einhaltung wird es möglich sein, die Ruhepausen konsequent einzuhalten.

6.00 bis 6.20 Uhr: Aufstehen, Gymnastik, Waschen und Anziehen.
6.20 bis 6.40 Uhr: Frühstück vorbereiten.
6.40 bis 7.10 Uhr: Frühstück und Schulfrühstück zubereiten, Sauberkeit des Schulkindes prüfen.
7.10 bis 7.30 Uhr: Frühstücken.
7.30 bis 8.30 Uhr: Kleinkind versorgen (waschen, anziehen, füttern).
8.30 bis 9.30 Uhr: Frühstücksgeschirr wegräumen, anschließend kleinere Einkäufe.
9.30 bis 10.45 Uhr: Wohnung aufräumen und putzen, Betten machen.
10.45 bis 11.00 Uhr: Kleine Ruhepause.
11.00 bis 12.00 Uhr: Mittagessen kochen.
12.00 bis 12.30 Uhr: Kleinkind versorgen (füttern, zu Bett bringen).
12.30 bis 12:45: Mittagessen fertigmachen und Tisch decken.
12.45 bis 13.15 Uhr: Mittagessen.
13.15 bis 13.30 Uhr: Geschirr spülen.
13.30 bis 14.30 Uhr: Große Ruhepause.
14.30 bis 15.15 Uhr: Kleidung und Wäsche zum Ausbessern vorbereiten. Kaffee kochen.
15.15 bis 15.30 Uhr: Kaffeetrinken, Kleinkind bekommt Fläschchen am Tisch.
15.30 bis 17.00 Uhr: Spazierfahrt mit Kinderwagen, dabei wird Schulkind mitgenommen, eventuell weitere Einkäufe, Schularbeiten überprüfen. – Bei schlechtem Wetter kleine Wäsche besorgen.
17.00 bis 18.15 Uhr: Stopfen, Nähen, Post erledigen, mit Schulkind spielen oder lesen, Wirtschaftsbuch führen, Kleinkind zu Bett bringen.
18.15 bis 19.00 Uhr: Abendessen zubereiten und Tisch decken.
19.00 bis 19.30 Uhr: Abendessen.
19.30 bis 20.00 Uhr: Geschirrspülen, Schulkind geht ins Bett, Frühstück vorbereiten.
Ab 20.00 Uhr: Feierabend.

So, ihr habt jetzt eine Woche, um diesen Zeitplan zu verinnerlichen. Das ist natürlich auch die Hausaufgabe der Woche. Viel wichtiger ist es aber, endlich mit dem Büffeln loszulegen. Nächste Woche findet die große Abschlussprüfung statt und ihr wollt doch euer Hausfrauen-Diplom, oder? Da hat man dann was Eigenes und kann auch gegenüber dem Mann schon mal etwas vorweisen. Und sofern man noch keinen Mann hat, hilft es sicherlich auch auf der Suche. Direkt mal beim ersten Date vorzeigen – so sammelt man Pluspunkte!

Kreativfieber-Buchparty: Fotowohnsinn und Königinnen-Cupcakes!

Kürzlich war ich auf eine Party eingeladen. Soweit, so gut. Aber es war keine gewöhnliche Party – nein, sie verwirrte den Helden ungemein. „Ich gehe auf eine Buchparty“, verkündete ich ihm. „Eine was?“, war seine Reaktion. „Na, eine Buchparty! Eine Party, die geschmissen wird, weil ein Buch veröffentlicht wurde.“

Ein Buch? Ja genau, ein Buch. Um genau zu sein, ein Kreativbuch. Etwas anderes hätte man auch nicht erwartet von Jutta und Maike – immerhin schreiben sie gemeinsam am Blog Kreativfieber, der übrigens immer einen Besuch wert ist! „Fotowohnsinn“ heißt das Werk*, und es enthält gefühlte hundert großartige Ideen, die man mit Fotos umsetzen kann, damit diese nicht mehr auf der Festplatte verstauben. Was wirklich sinnvoll ist – ich habe derzeit 5.109 Fotos gespeichert. Wohlgemerkt: Aus dem Jahr 2014. Also, ich sollte zum einen dringend aussortieren und zum anderen die Fotos auch wirklich nutzen! Und dafür habe ich jetzt die perfekten Anleitungen.

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Ich machte mich also eines schönen Freitagabends auf in Münsters Süden, zum Landwirtschaftsverlag. „Landwirtschaftsverlag?“ – das war die nächste irritierte Frage des Helden. Ja, denn der Landwirtschaftsverlag verlegt nicht nur so aufregende Publikationen wie das Landwirtschaftliche Wochenblatt, die Schweinezucht und Schweinemast oder Milchrind, sondern ist auch beispielsweise Verleger der bekannten Zeitschrift Landlust. In der Buchsparte setzt man seit einigen Jahren auf DIY- und Bastelthemen, und ich war vor Ort wirklich überrascht, was für schöne Koch- und Bastelbücher im Verlag erschienen sind, den ich bis dato kaum auf dem Schirm hatte. An diesem Abend feierten wir nicht nur den Fotowohnsinn, sondern auch die Cupcake Queen, die ihr Backbuch vorstellte – und uns dabei mit süßen Köstlichkeiten versorgte!

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Das dritte Mal sorgte eine Smartphone-Konversation während der Party für Verwirrung beim Helden. „Na, wie ist’s?“, schrieb er mir ganz harmlos. Meine Antwort: „Alles super – wir basteln!“ 🙂 „Ich stelle mir eine Party anders vor“, meinte er später, als ich wieder daheim war, zu mir. Aber: Ich fand, das war die beste Art, auf die man diese Party hätte gestalten können! Nach einer kleinen Einführung, zunächst durch den Verlagsleiter, dann durch Maike und Jutta, durften wir nämlich selbst kreativ werden. Es gab einen Photo Booth für verrückte Blogger-Fotos, meine Küchenschranktür ist nun verziert mit selbst gemachten Foto-Magneten und das absolute Highlight war natürlich das Übertragen von Fotos auf Holz! Die Fotos wurden direkt vor Ort gedruckt, nachdem man sie auf Instagram mit dem passenden Hashtag versehen hatte. Eine echt clevere Idee!

Leider habe ich nicht so viele gute Bilder vom Abend, meine Indoor-Fotografiekenntnisse müsste ich noch dringend trainieren (oder meine Kamera kann es nicht – wer weiß). Außerdem war ich viel zu sehr mit Basteln und natürlich Quatschen mit den netten anderen Damen beschäftigt.

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Wieder zuhause angekommen, habe ich natürlich als erstes die coole Goodie Bag ausgepackt. Wow! Nicht nur das Foto-Buch, auch das Cupcake-Buch hat seinen Weg in mein Heim geschafft. Außerdem ein weiteres Bastelbuch und gleich drei hübsche Zeitschriften! Ich bin wirklich begeistert und bedanke mich bei Maike, Jutta und natürlich beim Landwirtschaftsverlag herzlich für die Einladung.

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  • Das Buch „Foto Wohnsinn“ findet ihr beispielsweise hier oder in eurem lokalen Buchhandel – sehr empfehlenswert!
  • Hier gibt es einen Blick in die leckeren Rezepte der Cupcake Queen. Ich gebe mich zwar nicht ab mit solchen Kleinigkeiten in der Küche (hüstel, oder ich bin zu ungeduldig, wenn man ehrlich ist), aber es sieht alles ganz köstlich aus.
  • „Kritzelkram und Schnipselei“ findet ihr hier. Darin gibt es Ideen, was man mit Kinderzeichnungen im Alltag schönes anfangen kann.

* Ich will ehrlich sein. Das Buch heißt eigentlich „Foto Wohnsinn“. Aber das hat mein Texter-Herz nicht über sich gebracht. Also: Fotowohnsinn. 😉

Buchtipp: Trix Solier von Sergej Lukianenko

Schon im Urlaub habe ich Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel“ von Sergej Lukianenko gelesen und war begeistert! Da der Held es ebenfalls gut fand und sogar mein Papa das Buch verschlungen hat, wird es endlich einmal Zeit für eine Buchvorstellung. Ich kann euch gleich sagen: Wenn ihr humorvolle Fantasygeschichten a la Terry Pratchett oder Walter Moers mögt, dann legt euch dieses Buch zu. Denn die Geschichte hat alles: Abenteuer! Magie! Zauberwesen! Edelleute und Prinzessinnen! Und alles versehen mit einer ordentlichen Dosis Spannung, aber vor allem: Humor.

Unser Titelheld, der junge Trix, ist der Erbe eines Herzogtums (genauer gesagt: der Erbe eines Co-Herzogtums, denn so einfach ist das alles nicht in seiner Welt) und langweilt sich fürchterlich. Doch dann wird er plötzlich das Opfer eines Putsches und findet sich auf der Flucht wieder. Natürlich schwört er auf Rache! Aber das ist nicht so einfach, wenn man erst 14 Jahre alt ist, als junger Adliger bisher nicht besonders viele lebenspraktische Fähigkeiten gelernt hat und mit keinerlei Möglichkeit ausgestattet ist, zu beweisen, dass man tatsächlich der echte Trix Solier ist. Nach einigen Abenteuern beginnt er schließlich eine Zaubererlehre beim großen Zauberer Radion Sauerampfer. Und als er plötzlich durch einen Zufall erfährt, dass die Prinzessin Tiana zur Zwangsheirat auf die Kristallenen Inseln entführt werden soll, beschließt er, sie auf jeden Fall zu retten …

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So erleben wir also mit Trix diverse Abenteuer und lernen märchenhafte Figuren kennen – den lustigen kleinen Klaro, die etwas verwirrte und meist nicht besonders hilfreiche Fee Annette (die es immer nur gut meint), natürlich den großen Zauberer Sauerampfer, die edle Prinzessin und sogar den einen oder anderen minderbemittelten Minotaurus. Dabei werden zahlreiche sarkastische und äußerst amüsante Anspielungen auf die heutige Zeit gemacht. Diese Ebene wird Kindern bei dem Buch wohl entgehen, Erwachsene genießen sie umso mehr! Neben dem großartigen Humor wartet der Roman auch mit neuen Ideen auf, was ja bei Fantasy immer sehr erfreulich ist. Die Methode, nach der hier die Magie funktioniert, ist ausgeklügelt, stimmig und mir dabei vollkommen neu!

In einem zweiten Teil taucht unser Held übrigens erneut auf: Trix Solier – Odysee im Orient heißt der nächste Band, der bereits bei uns im Regal steht und ungeduldig darauf wartet, dass er endlich an der Reihe ist.

Auf das Buch bin ich übrigens in der Münsteraner Buchhandlung meines Vertrauens (lediglich für Bilderbücher habe ich eine andere – beide sind uneingeschränkt empfehlenswert!) gestoßen, als ich nach einem Geschenk für den Helden suchte. Die Beratung war wirklich exzellent und bisher war jede Buchempfehlung der netten Mitarbeiterinnen ein Volltreffer! Ich gehe einfach mit ein paar Favoriten des zu Beschenkenden hin und bekomme etwas in die Hand, von dem ich vorher noch nie gehört habe (der Beschenkte auch nicht – perfekt!) und das großartig ist! Also, Leute: Geht mehr in Buchhandlungen!

Zur besseren Hausfrau von A bis Z – Heute: Uhren, Unfallverhütung und die tägliche Wohnungspflege

Heute findet bereits die vorletzte Lektion unseres Hausfrauen-Seminars statt. Bald sind wir top-ausgebildet und bestens vorbereitet, den Haushalt wie ein Profi zu schmeißen und dabei noch eine gute Ehefrau zu sein! Seid ihr auch schon so aufgeregt?

Wie viele Uhren sind in eurem Haushalt zu finden? Wir besitzen vier „fest installierte“: eine Wanduhr im Esszimmer, eine am Küchenradio und zwei in der Wohnung verteilte „Wetterstationen“. Aber ein „hübsches Küchenmuster“ hat keine davon. Und eine Schreibtischuhr hat hier auch keiner:

Uhren sind heutzutage in den Haushalten seltener als zu Großelterns Zeiten. In der Küche allerdings ist eine Uhr sehr wichtig, damit alles pünktlich fertig wird. Die modernen Küchenuhren mit Küchenwecker lassen ein Klingelzeichen ertönen, wenn Kuchen oder Braten fertig sind. Diese Vorrichtung wird auch Kurzzeitwecker genannt und kann von der Hausfrau nach Belieben bis zu 60 Minuten eingestellt werden. Für Haushalte, die bereits im Besitz eines Kurzzeitweckers sind, gibt es formschöne runde Küchenuhren aus Steingut mit hübschen „Küchenmuster“. Die genau gehenden Uhren sind mit Acht-Tage-Gehwerk oder mit Batteriewerk erhältlich. Der Hausherr bevorzugt eine Schreibtischuhr in gerader, schlichter Form, mit großer Standfestigkeit und natürlich mit Batteriewerk. Es gibt auch Modelle mit Summersignal, Zeit und Datum. Sehr schön wirken auch runde Schreibtischuhren mit gut leserlichen Ziffern und Sekundenzeiger. – Im Wohnraum mit modernen Möbeln fügt sich eine altmodische Standuhr mit Mahagoniegehäuse und Messingverzierung sehr gut ein. Schon wie Großmutter erfreut heute die Enkelin eine alte „Wiener Uhr“ mit vergoldetem Holzgehäuse und zartem Glockenschlag. Die Uhr ist mit Schlüssel aufzuziehen. – Auch an die Vergangenheit erinnern Wanduhren mit an Ketten hängenden Messinggewichten und wohlklingendem Schlagwerk. Moderne Wanduhren sind schlicht in der Form. Sehr dekorativ wirkt es, wenn eine helle Uhr auf dunkler Tapete oder eine Uhr mit dunkler Holzumrandung auf hellem Untergrund aufgehängt wird. Nicht nur im Kinderzimmer erfreut eine Schwarzwälder Kuckucksuhr durch ihre Kuckucksrufe.

Die Tipps zur Unfallverhütung habe ich nicht mitnotiert. Sie sind größtenteils selbstverständlich und ich vertraue darauf, dass ihr nicht im Bett raucht und keine zwei Stühle übereinander stapelt, um die Fenster zu putzen. Denn denkt immer daran:

Unfallverhütung im Haushalt ist in erster Linie Sache der Hausfrau. Sie ist verpflichtet, größte Sorgfalt und Achtsamkeit walten zu lassen und nicht durch sträflichen Leichtsinn die Familie durch Unfälle in schweres Leid zu stürzen. Besonders in Haushalten mit kleinen Kindern sind geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Unfälle weitgehend auszuschalten.

Wie oft stellt ihr eigentlich eure Matratzen zum Lüften auf? Ich glaube, dafür muss ich die Haushaltshilfe kommen lassen, ich bekomme unsere nämlich gar nicht allein bewegt. Außerdem wird es sicher eine Umstellung, täglich den Spiegel zu putzen, aber gut, was sein muss, muss sein:

Wohnungspflege, tägliche: Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird, ist aufzuräumen. Am besten geschieht dies am Abend, denn herumliegende Gegenstände behindern die zügige Arbeit am Morgen. Auch den Berufstätigen sei empfohlen, Ordnung in der Wohnung zu schaffen, bevor sie sich zum Arbeitsplatz begeben. Gleich nach dem Aufstehen Betten auslegen, lüften. In der Küche das Frühstücksgeschirr zusammenstellen, wenn genügend Zeit, gleich abwaschen. Im Wohnzimmer lüften; Tischtuch bzw Tischdecke ausschütteln, Papierkorb leeren, falls dies nicht schon am Abend vorher geschehen ist, Schnittblumen mit frischem Wasser versorgen, Pflanzen, wenn erforderlich, gießen, Teppich bzw. Fußboden kehren. Im Badezimmer Waschbecken und Abstellplatte reinigen, ebenso die Badewanne, falls sie gebraucht wurde. Spiegel putzen, Fußboden aufwischen, Toilette säubern. Nun geht’s wieder zurück ins Schlafzimmer, wo die Betten gemacht werden. Matratzenteile und Keilkissen wenden, Betttuch umlegen oder fest einstecken, Kopfkissen aufschütteln, glatt ins Bett legen. Stepp- oder Wolldecke nach innen gleichmäßig umschlagen, glatt auflegen, wenn gewünscht am Fußende fest einstecken. Federbett aufschütteln, auflegen, glattstreichen. Um das Bett tagsüber vor Staub zu schützen, kann eine dünne farbige Decke aufgelegt werden. Anzüge und Kleider, die über Nacht gelüftet wurden, ausbürsten, weghängen. Im Kinderzimmer aufräumen, Fußboden reinigen, Staub wischen. Je nachdem, ob die Kinder noch klein sind, ob Haustiere gehalten werden, muss der Fußboden täglich sauber gemacht werden. Bei größeren Kindern und bei berufstätigen Ehepaaren, die den ganzen Tag abwesend sind, genügt ein wöchentliches Saubermachen.
Wohnungspflege, wöchentliche: Im Schlafzimmer die Matratzen aufstellen und zwei Stunden lüften lassen, Betten machen wie täglich, Teppich saugen, Fußboden wischen, Staub wischen. – Im Wohn-Ess-Zimmer Polstermöbel und Teppich absaugen, Fußboden wischen und bohnern, Fensterbänke abwischen. Im Kinderzimmer vorgehen wie im Schlafzimmer. Im Badezimmer Schränkchen und Hocker abwischen, Wasserhähne pflegen, Fußboden scheuern. In der Toilette Becken gründlich reinigen, am besten mit einem der guten käuflichen Mittel; Fußboden scheuern. In der Küche alles gründlich reinigen, Kühlschrank abtauen, auswaschen, Kachelwände und Küchenmöbel abwaschen, Fußboden scheuern.
Wohnungspflege, sonstige: Die weiteren noch anfallenden Hausarbeiten werden in Intervallen von drei bis vier Wochen ausgeführt. Da ist zunächst das Fensterputzen, mit dem zugleich das Abwaschen der Fensterrahmen verbunden wird. In jeder Woche an einem Tag nur ein Zimmer vornehmen. Betten frisch beziehen, dabei Federbetten abbürsten (weiche Bürste verwenden!). Zur Erleichterung beim Beziehen von Kopfkissen und Federbetten die Bezüge auf linke Seite wenden. In den Bezug mit beiden Händen hineinfassen, die unteren Bezugsecken ergreifen. Mit gleicher Hand die Kissenzipfel aufnehmen und den Bezug nach rechts umwenden. Er legt sich nun mühelos um das Federbett. Matrazen absaugen und wenden, Wolldecken gründlich ausschütteln. Türen abwaschen, Fußboden bohnern, Gardinen absaugen, Heizkörper abwaschen, im Bad Kacheln abwaschen.

So. Ihr entschuldigt mich jetzt? Ich muss dringend noch meine Heizkörper abwaschen. Hausaufgabe der Woche: Matratzen lüften. Nächste Woche folgt der letzte Teil unseres Seminars – und dann fehlt nur noch die Abschlussprüfung, bevor ihr als fertig ausgebildete Hausfrauen entlassen werdet! In der letzten Lektion erfahrt ihr endlich, wann ihr welche Aufgaben auszuführen habt. Die Liste mit den täglichen Aufgaben wirkt lang, aber keine Sorge – mit dem Thema Zeiteinteilung werden wir abschließen, so dass wir alles ab sofort voll und ganz im Griff haben werden.

November 2014

Der Oktober war schön! Und kurz. Je älter ich werde, desto kürzer werden die Monate. Früher, ja, da dachte man noch „Ach, die Alten übertreiben“. Und heute? Kann ich es voll und ganz nachvollziehen.

Aber gut, nicht jeden Monat kann ich solche Gedanken vor euch ausbreiten! Stattdessen kann ich aber vermelden, dass der Oktober gut vollgepackt war mit Stadtführungen (Bericht folgt!), einem Chor-Workshop, einem neuen Baby im Freundeskreis, einem Kindergeburtstag, einem Erwachsenengeburtstag, einem Besuch vom Helden und mir im superschicken Restaurant (10. Jahrestag!), einer tollen Buchparty (Bericht folgt!), vielen Herbstspaziergängen, einem Treffen mit den liebsten Pfingstfreunden und so vielem mehr drumherum! Langweilig wurde es jedenfalls nie.

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Eigentlich bräuchte ich also dringend Ruhe, wie man sieht. Aber hey. Während ich dies schreibe, genieße ich einen entspannten Abend mit Kaminfeuer und klassischer Musik auf dem Sofa (ich Spießer). Und das reicht ja eigentlich auch.

Im November möchte ich…

  • einen tollen, kreativen Tag mit einigen Bloggerinnen verbringen
  • ein Konzert mit meinem Chor singen
  • noch mehr Bloggerinnen treffen, dieses Mal für einen tollen, kommunikativen Abend
  • die offizielle Firmen-Weihnachtsfeier besuchen (wir sind grundsätzlich immer superfrüh oder viel zu spät dran damit)
  • Post verschicken
  • die Hausfrauen-Reihe mit einer Abschlussprüfung beenden, bei der es tolle (und ich meine TOLLE) Preise zu gewinnen gibt
  • den Adventskalender für den Helden fertig vorbereiten
  • mir erste Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen
  • und am Ende des Monats ist dann schon der erste Advent!

Auf die Weihnachtszeit freue ich mich schon sehr! Aber erst einmal den November überstehen – habt ihr auch besondere Pläne für diesen Monat?

(November 2013, November 2012, November 2011)

12tel Blick im Oktober 2014

„Goldener Oktober“, sagt man so schön. Selten hat es so gestimmt wie in diesem Jahr! Zugegeben, die letzten 4-5 Tage hat das Wetter etwas nachgelassen. Aber meine Herbstspaziergänge waren so zauberschön wie selten!

Der Blick aus dem Bürofenster offenbart: Es wird langsam, aber sicher gelb-orange. Tatsächlich ist das Bild jetzt eine Woche alt und die Aussicht hat sich seither rapide geändert. Was auf dem Foto noch recht grün wirkt, ist mittlerweile wirklich gelb, orange und teilweise schon braun. Nur wenig grün ist noch sichtbar. Hier sieht man es vor allem am Baum direkt vor dem Fenster, der viel Gelb zeigt, und gegenüber ganz rechts leuchtet ein wenig Orange.

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Daher habe ich heute Mittag noch einmal das Fenster aufgerissen und ein zweites Foto gemacht. Bei viel grauerem Wetter, aber mit etwas herbstlicheren Farben. What a difference a week makes:

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Mal sehen, ob im nächsten Monat die Bäume schon kahl sind?

Hier noch einmal alle Monate im Überblick:

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Mehr 12tel Blicke findet ihr bei Tabea!

Blicke vom Steg

Im Urlaub habe ich gefühlte Stunden auf unserem kleinen Steg am Haus verbracht. Nur ich und meine Foto-Ausrüstung. Mit analoger Spiegelreflexkamera, digitaler Kompaktkamera und kleiner Smartphone-Knipse war ich da ja auch ausreichend ausgestattet!

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Als ich wieder daheim war, stellte ich erstaunt fest, dass ich gar nicht soooo viele Fotos gemacht hatte. Hauptsächlich habe ich es wohl genossen, dort zu sitzen und den Ausblick zu genießen. Das eine oder andere brauchbare Bild ist aber trotzdem herausgesprungen – und die wollte ich nun nicht auf der Festplatte verstauben lassen!

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Natürlich hatten wir im September auch einfach das traumhafteste Wetter. Der strahlend blaue Himmel und der stille See – wenn dieser Ausblick nicht die Seele streichelt, weiß ich auch nicht. Da keine Urlaubszeit war, herrschte auch eine herrliche Ruhe ringsumher. Außer, wenn wieder irgendein Rentner den Rasenmäher anschmiss. Oder wir selbst. Na, man kann nicht alles haben.

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Ab und zu bekam ich am Steg auch Besuch, zu dem ich respektvoll Abstand hielt. Außerdem habe ich gefühlte zwanzig Selfies geschossen (allesamt nicht blog-tauglich) und zwischendurch ein paar Seiten gelesen. Nur eines habe ich dieses Mal nicht getan: Die Füße ins Wasser gehalten. Dazu sah es dann doch nicht einladend genug aus…

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Auch wenn das nicht so viele Bilder waren: Es ist doch erstaunlich, wie viele unterschiedliche Motive man auf einer Plattform von vielleicht 5 Quadratmetern entdecken kann. Die analogen Fotos folgen dann demnächst mal in einem extra Post, in dem ich von meiner wiederentdeckten Liebe für die Analogfotografie erzählen werde!